Domino Designer - Benutzerhandbuch

Erste Ausgabe

Veröffentlicht Dezember 2012

Zu dieser Ausgabe

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Neuerungen in IBM Domino Designer 9.0 Social Edition

Informationen zu neuen Funktionen und Verbesserungen in Domino Designer

Domino Designer

In diesem Thema sind die neuen Funktionen und Änderungen für Domino Designer 9.0 Social Edition aufgeführt.

Regelmäßige Aktualisierungen der Hilfe für Domino Designer sind im Web verfügbar. Die jeweils aktuelle Designer-Hilfedatei kann im Abschnitt "Documentation Library" von developerWorks unter http://www.lotus.com/ldd/doc heruntergeladen werden. Klicken Sie zunächst auf Technical Library, dann auf by product und dann auf Domino Designer und wählen Sie schließlich das gewünschte Release aus.

Domino Designer wurde generell durch folgende Erweiterungen oder Änderungen verbessert:

JAR-Gestaltungselement - In diesem Release wurde ein neues JAR-Gestaltungselement eingeführt. Dieses JAR-Gestaltungselement bietet Ihnen die Möglichkeit, mit im Paket in der Anwendungs-NSF enthaltenen Java-Codes/-Bibliotheken zu arbeiten. Das Gestaltungselement ist nur bei XPage-Anwendungen verfügbar, bei denen das Java-Archiv automatisch zur XPages-Laufzeit geladen wird. Diese Funktion entbindet Sie von der Notwendigkeit, die Java-Archive auf einem Server zu implementieren und/oder die Quellendateien gezielt in der Anwendungsdatenbank zu berücksichtigen. Während JAR-Dateien über das virtuelle System zur NSF hinzugefügt werden können, verwaltet das JAR-Gestaltungselement automatisch den Klassenpfad und platziert die JAR-Datei unter "web-inf/lib", der empfohlenen Position für JAR-Dateien in einer J2EE-Anwendung. Sie finden das JAR-Gestaltungselement im Anwendungsnavigator hinter dem Code-Element.

Die Erstellung eines JAR-Elements erfolgt in ähnlichen Schritten wie die Erstellung einer Bildressource - mit anderen Worten: Das Java-Archiv wird in die Anwendung importiert und nicht neu erstellt. Die Listenanzeige für Gestaltungselemente verfügt über eine Schaltfläche zum Importieren von Java-Archiven, über die Sie die gewünschte JAR-Datei auswählen und importieren können.

Es besteht keine Notwendigkeit, dass Java-Archive über Aliasnamen verfügen, daher werden diese auch nicht unterstützt. Die Entwurfsliste für Java-Archive ist ziemlich einfach und entspricht der Liste für Dateien, der einzige Unterschied besteht darin, dass die Aliasspalte entfernt wurde. Da möglicherweise Informationen zur Größe eines Java-Archivs benötigt werden, können Sie diese einer Spalte mit Angaben zur Größe (in Byte) entnehmen. Schließlich verfügen alle neuen Menüs für dieses neue Element über Einträge in der Liste der Gestaltungselemente.

Es gibt zwar verschiedene Möglichkeiten, ein Java-Archiv zu erstellen, Ihnen wird hier aber der folgende Standard-Eclipse-Dialog zum Auswählen einer Datei bereitgestellt, wobei die Liste so gefiltert ist, dass auch JAR-Dateien berücksichtigt werden. Sie können die gewünschten Java-Archive auswählen und dann die Taste Speichern drücken, woraufhin das betreffende Java-Archiv in die Anwendung importiert wird.

Bei Auswahl über die Designer-Entwurfslistenanzeige oder den Anwendungsnavigator wird durch das JAR-Element eine Standardanzahl an Eigenschaftsfenstern bereitgestellt. Dazu gehört u. a. auch das Fenster Allgemein, über das Sie einen Kommentar eingeben, das Java-Archiv umbenennen oder das Flag Ersetzen steuern können. (Diese Funktion wird bereitgestellt, da Sie aufgrund der Tatsache, dass Java-Archive wichtige Elemente sind, möglicherweise die entsprechenden Dok-IDs verwalten möchten).

Wie bei anderen Dateigestaltungselementen auch steht auch hier eine Exportfunktion zur Verfügung. Außerdem können die JAR-Dateien mit einer entsprechenden Aktion signiert werden.

Der Klassenpfad wird für alle Java-Archive in der NSF angepasst, sodass durch Kompilierungen zur Designzeit mögliche Referenzen zur JAR-Datei aufgelöst werden können. Die an .classpath vorgenommenen Änderungen werden nicht auf Platte gespeichert, sodass es bei älteren Versionen von Designer nicht zu Störungen kommt.

Zur Laufzeit wird das JAR-Dokument in das XPage-Laufzeit-Dateisystem unter web-inf/lib eingeblendet und steht damit für die serverseitige JSON, XPage sowie beliebige in dieser Umgebung referenzierte Java-Klassen zur Verfügung.

Funktion zum Speichern des Palettenstatus - Ab diesem Release ist die XPages-Editorpalette in der Lage, ihren Status von einer XPage zur nächsten mitzunehmen. Außerdem ist die Palette in der Lage, den Status zwischen verschiedenen Sitzungen von Domino Designer mitzunehmen.

PNG-Dateiunterstützung für Bildressourcen - Ab diesem Release haben Sie die Möglichkeit, PNG-Dateien als Bildressourcen in Designer zu importieren. Dieser Dateityp steht ab sofort als Auswahlmöglichkeit im Kombinationsfeld zur Auswahl des Bildtyps zur Verfügung. Dank dieser Funktionalität können Sie PNG-Dateien an Positionen verwenden, an denen Bildressourcen verwendet werden (z. B. XPages, Formulare, Ansichten, Gliederungen etc.)..

XPages-Quelleneditor - Navigation über Hyperlinks - Ab diesem Release von Domino Designer bietet der XPages-Quelleneditor Unterstützung für die Navigation über Hyperlinks. Bei der Navigation über Hyperlinks handelt es sich um eine generische Eclipse-Funktionalität, bei der Text innerhalb eines Editors in einen Hyperlink umfunktioniert werden kann.

Wenn Sie die Taste STRG drücken und parallel dazu in einem beliebigen Editor von Eclipse den Cursor über einen Text bewegen, informiert Eclipse den Editor per Feedback darüber, dass der Benutzer versucht, eine Navigation über Hyperlinks auszuführen. Jeder Editor kann bei Bedarf eine Navigation über Hyperlinks ausführen. Zu diesem Zweck wird für den Bereich, auf den über den Cursor verwiesen wird, mindestens ein Hyperlinkobjekt bereitgestellt. Ab diesem Release ist der XPages-Quelleneditor in der Lage, diese Funktionalität zu verwenden.

Die Funktion ist grundsätzlich aktiviert und es steht keine aktuelle Option oder Vorgabe zum Inaktivieren zur Verfügung. Die Unterstützung für die Navigation über Hyperlinks steht außerdem auf Steuerelementbasis zur Verfügung. Allerdings kann die Navigation über Hyperlinks nur für bestimmte Steuerelemente und in den meisten Fällen sogar nur für bestimmte Attribute auf bestimmten Steuerelementen angewendet werden. Sie können diese Funktion z. B. beim Bearbeiten angepasster Steuerelemente verwenden. Wenn Sie die Taste STRG drücken und den Cursor im Quelleneditor über ein angepasstes Steuerelement bewegen, gelangen Sie dank der Navigation über Hyperlinks direkt zu dem betreffenden Steuerelement.

Wenn Sie den Cursor z. B. über string.properties bewegen und auf den daraus resultierenden Hyperlink in Ihrem Code klicken, wird das ausgewählte Gestaltungselement geöffnet.

Direkthilfe für den XPages-Quelleneditor – Eclipse bietet momentan ein einfaches Framework, in dem es Editoren möglich ist, auf der Basis der Cursorposition im betreffenden Editor entsprechende Direkthilfe bereitzustellen. Ein Beispiel dafür ist die Direkthilfe im Eclipse Java-Editor. Wenn Sie den Cursor beim Arbeiten im Editor über ein bestimmtes Java-Konstrukt bewegen, ist der Editor in der Lage, zusätzliche Informationen zu diesem Konstrukt bereitzustellen. In Domino Designer wird vom LotusScript-Editor aktuell Direkthilfe für Elemente im LS-Editor bereitgestellt.

Für dieses Release können Sie auch Hilfe im XPages-Quelleneditor anfordern. Bei dieser Funktion bewegen Sie den Cursor über einen bestimmten "Knoten", um so entsprechende Informationen abzurufen. Ähnlich wie bei der Navigation über Hyperlinks (siehe oben) werden auch im Eclipse-Editorframework Positionsdaten für die Direkthilfeebene bereitgestellt. Diese werden dann entsprechend interpretiert und über den DOM-Knoten innerhalb der XPage aufgelöst. Sobald der DOM-Knoten aufgelöst ist, wird im Editor eine Beschreibung für den aktuellen Tag (und das aktuelle Attribut) bereitgestellt. Für alle Tags und Attribute, für die über die entsprechenden xsp-config-Dateien eine Beschreibung bereitgestellt wird, können diese Informationen innerhalb des XPages-Quelleneditors über die Direkthilfe angezeigt werden.

Diese Funktion wird über eine Vorgabe auf der entsprechenden Registerkarte mit Vorgaben in Domino Designer gesteuert. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, wobei ein Zeitlimitwert von 500 Millisekunden für die Vorgabe gilt. Wird der Cursor also länger als 500 Millisekunden nicht bewegt, wird durch das Eclipse-Editorframework die Direkthilfe im XPages-Quelleneditor aufgerufen. An diesem Punkt wird von der XPages-Direkthilfe berechnet, über welchen Knoten der Cursor gerade bewegt wird. Auf Basis der Informationen zu dem Knoten löst die Funktion den Knoten mithilfe der XPages-Registrierungsdatenbank auf und ruft eine Beschreibung für den Knoten ab. Die Funktion ist außerdem für die Verwendung der Notation 'this.attribute' vorgesehen, die in XPages umfassend zum Einsatz kommt. Die Informationen der Direkthilfe werden, wenn der Cursor über einen Tag (und nicht über ein Attribut) bewegt wird, in folgendem Format im Hilfefenster ausgegeben:

Taganzeigename (tagName)

Beschreibung:

Wenn der Cursor über ein Attribut eines Tags bewegt wird, wird die Hilfe in folgendem Format im Hilfefenster angezeigt:

Taganzeigename (tagName)

Beschreibung:

Attributanzeigename (attributeName)

Attributbeschreibung:

Wie bereits erwähnt, werden die Informationen aus der XPages-Registrierungsdatenbank entnommen, sodass die Funktion komplett mit allen Tags und nicht nur mit den XPages-Kernsteuerelementen arbeitet. Schließlich legen Sie bei Anzeige der Direkthilfe und gleichzeitigem Drücken von F2 den Fokus auf das Direkthilfefenster, das Sie bei Bedarf in der Größe ändern können.

Verbesserungen in der Speicherverwaltung – In diesem Release sind in Domino Designer speziell im Bereich des XPages-Editors Verbesserungen in Bezug auf die Speicherverwaltung erfolgt. Dabei sind zuvor aufgedeckte Speicherlecks untersucht und beseitigt worden. In der Vergangenheit waren diese Lecks manchmal zutage getreten, wenn umfangreiche und komplexe XPages (d. h. XPages mit zahlreichen komplexen Gestaltungselementen) mit häufigen Steuerelementvisualisierungen bearbeitet wurden. Aufgrund dieser Lecks konnte es dann zu Java-Ausnahmebedingungen wegen Speichermangels kommen, die einen Ausfall von Domino Designer nach sich ziehen konnten.

Content-Assist-Hilfe – Ab diesem Release steht im XPages-Quelleneditor Content-Assist-Funktionalität zur Verfügung. Mit dieser Funktion können Sie bei der Arbeit in einer XPage im Quellenmodus Content-Assist verwenden. Wie in anderen Eclipse-Editoren auch wird die Content-Assist-Funktionalität durch Drücken der Tastenkombination STRG+LEERTASTE aktiviert.

Content-Assist im Eclipse-XML-Editor (und im XPages-Quelleneditor) wird mithilfe eines Schemas betrieben. Domino Designer erstellt auf der Basis der aktuellen Notes-Anwendung dynamisch ein Schema. Dieses Schema enthält Hilfetexte zu den einzelnen Attributen der verschiedenen Tags im Rahmen der XPages-Laufzeit. Damit die Content-Assist-Funktion im XPages-Editor aktiviert werden kann, muss das XSP-Markup dahingehend geändert werden, dass der XPages-Quelleneditor über die Position des zu verwendenden Schemas benachrichtigt wird. Jede neue in Domino Designer erstellte XPage enthält im Steuerelement "Ansicht" der XPage die folgenden Metadaten:

xsi:schemaLocation="http://www.ibm.com/xsp/core xsdxp://localhost/xsp~core.xsd

Für jeden Namensbereich, der zu der XPage hinzugefügt wird, wird eine entsprechende Positionsdefinition hinzugefügt. Beim Übernehmen von Steuerelementen von der Palette auf eine XPage wird von Domino Designer überprüft, ob dem Namensbereichs-URI des Steuerelements eine Schemaposition zugeordnet ist. Ist das nicht der Fall, wird eine Position generiert und zum XSP-Markup hinzugefügt. Anschließend generiert Domino Designer auf der Basis der Inhalte der FacesRegistry (mit Definitionen für alle XPages-Steuerelemente) dynamisch ein Schema für den betreffenden Namensbereich. So kann Domino Designer das erforderliche Markup zu der XPage hinzufügen.

Wenn bereits XPages vorhanden sind, müssen Sie durch Ziehen und Ablegen über die Palette "Steuerelemente" ein neues Steuerelement zu der XPage hinzufügen, um so die neue Content-Assist-Funktionalität zu aktivieren.

Erkennung von Inhaltstypen und bearbeitbares Feld für Inhaltstypen – Alle beigesteuerten Inhaltstypen werden ab sofort von Domino Designer erkannt.

Bearbeitbares Feld für Inhaltstypen – Das Feld für die Inhaltstypen bei berechneten Feldern und Ansichtsspalten ist ab sofort ebenfalls bearbeitbar. Bisher war das Feld für Inhaltstypen für das Steuerelement "Berechnetes Feld" und für Ansichtsspalten im Rahmen der Entwicklung von Steuerelementen für den Social Enabler schreibgeschützt. Das war deshalb nicht akzeptabel, da Kunden ihre eigenen Inhaltstypen beisteuern wollten. Im Falle des Social Enabler sind verschiedene Inhaltstypen verfügbar.

Allerdings wurde keiner davon über das berechnete Feld oder die Ansichtsspalte als Option angeboten, daher war es erforderlich, die Ansicht "Eigenschaften" aufzurufen, um diese Werte einzugeben. Selbst dann wurde in der formalen Anzeige der alte Textwert angezeigt, auch wenn der Wert geändert worden war.

Durch die vorliegende Änderung wird das Problem behoben. Die Konsolanzeige für die Ansichtsspalte und das Fenster "Allgemein" für das berechnete Feld bieten ab sofort Unterstützung für alle registrierten Inhaltstypen. Und alle diese Felder sind bearbeitbar, d. h., Sie können bei Bedarf eigene Namen für die Inhaltstypen eingeben.

Unterstützung von Convertern zum Steuerelement "Kontrollkästchen" für XPages hinzugefügt – In diesem Release werden vom Steuerelement "Kontrollkästchen" Converter unterstützt.

Boolesche Converter zu Steuerelementen hinzugefügt, die Converter akzeptieren – Ab diesem Release werden von Steuerelementen, durch die Converter akzeptiert werden, auch boolesche Converter akzeptiert. Mit einem booleschen Converter können Werte, die über eine XPage gespeichert wurden, (im Gegensatz zu Zeichenfolgen) innerhalb der Datenquelle als boolesche Objekte gespeichert werden. In Domino Designer kann der boolesche Converter ab sofort zu jedem beliebigen XPage-Steuerelement, das Unterstützung für Converter bietet, als Converter hinzugefügt werden.

Domino Designer-Vorgaben - Änderungen – An den Domino Designer-Vorgaben sind die folgenden Änderungen vorgenommen worden:
  • XPages bilden ab sofort eine eigene Vorgabenkategorie.
  • Erweiterungsbibliothek und Palettenvorgaben sind zur XPages-Kategorie hinzugefügt worden.
  • Der Feldname der Anzeigengruppe für die XPages-Vorgaben ist in XPages-Editor geändert worden.
  • Die Vorgabe Zeilenumbrüche im Editor anzeigen lautet jetzt Zeilenumbrüche im Designeditor anzeigen, da auf den Quelleneditor verwiesen wird.
  • Die Bubble-Help- und Direkthilfe-Vorgaben wurden von der Vorgabenanzeige in Domino Designer in die Gruppe mit XPages-Anzeige/XPages-Editor verlegt.
  • Die Gruppe mit XPages-Anzeige/XPages-Editor wurde um neue Kontrollkästchen und zugehörige Zeitgeber für Direkthilfe und Content-Assist erweitert. Ist das betreffende Kontrollkästchen nicht aktiviert, werden die Zeitgebersteuerelemente abgeblendet dargestellt.

Funktionalität zum Schließen von Anwendungen – Ab diesem Release können Sie Anwendungen, die im Domino Designer-Anwendungsnavigator geöffnet sind, manuell schließen. Für den Zugriff auf diese Funktionalität wurde ein neuer Menüpunkt zum Anwendungsnavigator hinzugefügt. Damit können Sie eine Anwendung, die zuvor im Anwendungsnavigator geöffnet worden war, manuell wieder schließen.

Dieser neue Menüpunkt wird nur aktiviert, wenn eine Anwendung ausgewählt wird, die bereits geöffnet ist. Der Menüpunkt ist inaktiviert, wenn ein Knoten im Gestaltungselementbaum ausgewählt wird.

Dieser Menüpunkt wird angesprochen, wenn eine Anwendung ohne Änderung der Auswahl geöffnet wird. Stellen Sie sich z. B. vor, Anwendung A sei geschlossen und Sie würden versuchen, das Menü auszuwählen. In diesem Fall wäre der Menüpunkt zum Schließen von Anwendungen inaktiviert. Wenn allerdings Anwendung A ohne Änderung der Auswahl innerhalb des Navigators geöffnet wird und Sie versuchen erneut, das Menü auszuwählen, wird der Menüpunkt zum Schließen von Anwendungen aktiviert.

Bei Auswahl werden über den Menüpunkt zum Schließen von Anwendungen sowohl die aktuell ausgewählte Anwendung als auch alle aktuell geöffneten Gestaltungselemente dieser Anwendung geschlossen.

Konfigurationsanzeigen für Datenquellen - Für die Steuerelemente für Datenansicht und dynamische Ansicht in der Erweiterungsbibliothek (siehe den entsprechenden Abschnitt in diesem Thema) wird eine Anzeige zum Auswählen der Datenquelle bereitgestellt. Dieses Fenster wird sofort angezeigt, sobald Sie eines dieser Steuerelemente auf einer XPage platziert haben. Über diese Anzeigen können die folgenden Informationen bereitgestellt werden:
  • Die Quelle, aus der die Daten angezeigt werden sollen (Domino-Ansicht)
  • Die Anwendung, die die Datenquelle bereitstellt
  • Die spezielle Ansicht, für die die Daten bereitgestellt werden sollen
  • Der Datenquellenname
Designer-Nutzbarkeitsverbesserungen - Neue spezialisierte Auswahlfelder wurden hinzugefügt, um bei der Arbeit in der Ansicht "Alle Eigenschaften" Eigenschaftswerte zuordnen zu können. Die folgenden speziellen Eigenschafteneditoren wurden hinzugefügt, um die Nutzbarkeit der Steuerelemente in der Erweiterungsbibliothek zu verbessern (siehe den entsprechenden Abschnitt in diesem Thema):
  • Auswahlfunktion für Bit-Flags
  • Auswahlfunktion für Währungen
  • Auswahlfunktion für Masken
  • Auswahlfunktion für reguläre Ausdrücke
  • Auswahlfunktion für Variablennamen
  • Auswahlfunktion für Ansichten und Ordner
  • Auswahlfunktion für Ansichten
  • Auswahlfunktion für XPage-Steuerelement-ID
Sie können diese Editoren bei Bedarf innerhalb der entsprechenden Eigenschaftsdefinitionen für die angepassten Steuerelemente wiederverwenden.
Änderungen und Zusätze beim Anwendungsnavigator - Der Anwendungsnavigator ist durch neue Elemente ergänzt worden. Aus dem früheren Abschnitt mit den Anwendungseigenschaften ist nun die Anwendungskonfiguration geworden. In diesem Abschnitt haben Sie ab sofort Bearbeitungszugriff auf die folgende Gruppe von Anwendungselementen:
  • Anwendungseigenschaften - Über dieses Element haben Sie Bearbeitungszugriff auf die klassischen Eigenschaften auf Anwendungsebene.
  • XSP-Eigenschaften - Diese Datei (auch als Datei xsp.properties bekannt) enthält eine Gruppe von XPages-Frameworkparametern. Sie wird auf Anwendungs- oder Serverebene dazu verwendet, XPages-Einstellungen auf Ihren Anwendungs-XPages zu definieren und zu steuern. Jede XPages-NSF-Anwendung verfügt über eine Datei "xsp.properties".
  • Faces-config - Bei der Datei "faces-config.xml" handelt es sich um die Hauptkonfigurationsdatei in einer JSF-Anwendung. In dieser Datei werden gewöhnlich Bean-Ressourcen sowie Regeln für die Seitennavigation aufgeführt. Sie finden diese Datei im Ordner WEB-INF einer Anwendung.
    Anmerkung: Faces-config ist (mit Ausnahme der XPages-Perspektive) in allen Perspektiven ausgeblendet.
Sie können jedes beliebige dieser Elemente über die Navigatorvorgaben aus- oder einblenden.

Funktion zum Feststellen, welche Anwendungen nicht im Arbeitsset enthalten sind - Domino Designer-Benutzer filtern mithilfe von Arbeitssets den Inhalt der Ansicht des Anwendungsnavigators. Mit Arbeitssets können Sie Anwendungen in Kategorien einteilen; damit haben Sie die Möglichkeit, nur die Anwendungen in einem bestimmten Arbeitsset anzuzeigen oder die Anwendungen in mehreren Arbeitssets. Damit können Sie den Anwendungsnavigator organisieren und bereinigen und sich nur auf eine bestimmte Gruppe der im Anwendungsnavigator enthaltenen Anwendungen konzentrieren. Allerdings war es in diesem Zusammenhang immer schwierig festzustellen, welche Anwendungen sich NICHT in einem Arbeitsset befanden.

Es wurde eine neue Funktion hinzugefügt, mit der Sie alle Anwendungen in Domino Designer anzeigen können, die nicht in einem Arbeitsset gespeichert sind. Dies entspricht der Funktion des Arbeitssets Weitere Projekte, das in der Java Package Explorer-Ansicht verfügbar ist. Diese Funktion steht an den folgenden beiden Stellen zur Verfügung:
  • Domino Designer-Homepage
  • Dropdown-Menü für Arbeitssets in der Symbolleiste im Anwendungsnavigator

Auf der Homepage überprüft Domino Designer, ob alle Anwendungen im Anwendungsnavigator in einem Arbeitsset enthalten sind. Wird festgestellt, dass eine oder auch mehrere Anwendungen nicht in Arbeitssets enthalten sind, wird die Homepage von Domino Designer erneut geladen. Dabei wird der Homepage der neue Listeneintrag Nicht in Arbeitssets enthaltene Anwendungen hinzugefügt.

Wenn Sie im Anwendungsnavigator auf die Menüschaltfläche klicken, wird von Domino Designer geprüft, ob Anwendungen vorhanden sind, die nicht in einem Arbeitsset enthalten sind. Werden solche Anwendungen gefunden, wird der neu hinzugefügte Menüpunkt Nicht in Arbeitssets enthaltene Anwendungen aktiviert. Sind alle Anwendungen in Arbeitssets enthalten oder sind gar keine Arbeitssets vorhanden, sodass keine der vorhandenen Anwendungen in einem Arbeitsset enthalten sind, ist dieser Menüpunkt inaktiviert.

Ist die Funktion Nicht in Arbeitssets enthaltene Anwendungen aktiviert, werden im Anwendungsnavigator nur die Anwendungen angezeigt, die momentan nicht in einem Arbeitsset enthalten sind. Der Text in der Titelleiste des Anwendungsnavigators wird in Andere geändert und als QuickInfo wird Nicht in Arbeitssets enthaltene Anwendungen angezeigt.

Sie können Anwendungen, die momentan keinem Arbeitsset zugeordnet sind, einem Arbeitsset hinzufügen. Ist keine der vorhandenen Anwendungen einem Arbeitsset zugeordnet und werden diese Anwendungen daraufhin in Arbeitssets eingefügt, während der Menüpunkt Nicht in Arbeitssets enthaltene Anwendungen aktiviert ist, scheint der Anwendungsnavigator leer zu sein und die Homepage wird erneut geladen. Der Eintrag Nicht in Arbeitssets enthaltene Anwendungen wird dann nicht mehr angezeigt und der Menüpunkt Nicht in Arbeitssets enthaltene Anwendungen im Anwendungsnavigator ist ausgewählt, aber inaktiviert.

XPages

Im Bereich der XPages wurden die folgenden Erweiterungen oder Änderungen vorgenommen.

XPages-Erweiterungsbibliothek - In der XPages-Erweiterungsbibliothek werden zusätzliche, sofort verwendbare Steuerelemente bereitgestellt. Zu diesen Steuerelementen gehören neue Containersteuerelemente (wie das Anwendungslayout, die Datenansicht und andere), verbesserte Dialoge, Auswahlfunktionen, Platzhaltermasken, Dojo-Komponenten, dynamische Inhalte und vieles mehr. Über die Steuerelemente werden außerdem Erweiterungen in Bezug auf die Domino®-Vorlagen unterstützt.

Durch die in der neuen Erweiterungsbibliothek verfügbaren Steuerelemente werden die folgenden Funktionsbereiche abgedeckt:
  • Datenzugriff - Damit werden Datenzugriffsservices bereitgestellt.
  • Dojo-Formular - Damit werden Komponenten aus dem Dojo Toolkit abgebildet.
  • Dojo-Layout - Damit werden Komponenten aus dem Dojo Toolkit abgebildet.
  • Erweiterungsbibliothek - Damit werden die Leistungsmerkmale der Designer-Basissteuerelemente erweitert.
  • iNotes - Damit werden bestimmte Ansichten, Listen und Speicher unterstützt. Mobile - Damit werden Anwendungen für mobile Geräte unterstützt.
Die XPages-Erweiterungsbibliothek hat die folgenden funktionalen Höhepunkte zu bieten:
  • Mobile-Steuerelemente - Diese neue Gruppe von Steuerelementen bietet Unterstützung beim Aufbau von Anwendungen für mobile Geräte mit folgenden funktionalen Höhepunkten:
    • Darstellungstypen ohne Vorbereitungs- oder Anpassungsaufwand für iPhone und Android
    • Funktionalität zum Bereitstellen angepasster Darstellungstypen
    • Ansichtssteuerelement zur Anzeige von Domino-Ansichten
    • Dokumente können problemlos über Formularsteuerelemente ausgegeben und wie in Desktopanwendungen bearbeitet werden
    • Steuerelemente für Kopfzeile, Gliederung und Registerkartenleisten
    • Single Page Application-Steuerelement zum Ändern einer Seite für mobile Geräte, ohne die komplette Anwendung erneut laden zu müssen
    Diese Steuerelemente sind als Bibliothekssteuerelemente implementiert worden, sodass sie in angepassten Anwendungen verwendet werden können, ohne dazu Gestaltungselemente kopieren und einfügen zu müssen.
  • Neue Tools für Bibliothekssteuerelemente - Über neue Plug-ins werden neue grundlegende Domino Designer-Darstellungen für alle Erweiterungsbibliothekssteuerelemente sowie verbesserte Darstellungen für komplexere Steuerelemente wie das Anwendungslayoutsteuerelement bereitgestellt. Weitere Erweiterungen sind neue spezialisierte Editoren, mit deren Hilfe bei der Arbeit im Fenster "Alle Eigenschaften" Eigenschaftswerte zugeordnet werden können, sowie neue Designfenster für die Steuerelemente "Datenansicht" und "Dynamischer Inhalt".
  • Erweiterte Unterstützung für Eingabehilfen und Lokalisierung - Frühere Versionen einiger Steuerelemente und komplexer Typen in der XPages-Erweiterungsbibliothek waren nicht vollständig kompatibel mit den Standards in Bezug auf Eingabehilfen und Lokalisierung. Dies galt z. B. für die Verwendung des Attributs 'title' als Steuerelementbeschriftung statt als beschreibendem Tag für Hilfstechnologien (wie Sprachausgabeprogramme etc.). Probleme wie dieses und andere sind in diesem Release behoben worden.
  • Weitere kleinere Korrekturen und Erweiterungen - In Bezug auf die Laufzeit sind weitere Korrekturen vorgenommen worden. Zahlreiche Beschreibungen von Steuerelementeigenschaften sind aktualisiert worden.

Weitere Informationen zu dieser Funktion finden Sie im Abschnitt Steuerelemente aus XPages-Erweiterungsbibliothek hinzufügen im vorliegenden Benutzerhandbuch. Weitere Informationen und zusätzliches Referenzmaterial zur Verwendung der Steuerelemente der Erweiterungsbibliothek finden Sie in der Dokumentation zur XPages-Erweiterungsbibliothek von Domino Designer im Abschnitt "Product Documentation" des Notes- und Domino Application Development-Wikis unter http://www-10.lotus.com/ldd/ddwiki.nsf.

Aktualisierte Anwendungsvorlagen - In diesem Release werden aktualisierte Versionen der Notes/Domino-Diskussions- und TeamRoom-Vorlagen bereitgestellt, die dahingehend erweitert wurden, dass neue Funktionen aus dem neuesten Release (discussion8xl.ntf und teamrm8xl.ntf) verwendet werden können. So können diese Vorlagen verwenden, um XPages-Anwendungen zu erstellen, die im Web, auf dem Notes-Client oder auf mobilen Geräten ausgeführt werden können. Sie sind dazu aufgerufen, insbesondere die Implementierungen für mobile Anwendungen auszuprobieren, da diese Vorlagen ein guter Beispielreferenzpunkt für die ersten Schritte in der XPages-Mobilentwicklung sind. Die Diskussions- und TeamRoom-Vorlagen für dieses Release liegen ausschließlich in Englisch vor.

Steuerelement für das Anwendungslayout - Ein Höhepunkt der Erweiterungsbibliothek ist das Steuerelement für das Anwendungslayout (applicationLayout/com.ibm.xsp.extlib.component.layout.UIApplicationLayout). Bei diesem Steuerelement handelt es sich um ein Objekt zur Darstellung des Hauptanwendungsframeworks sowie des Layouts einer XPages-Anwendung.

Diese Steuerung ist am wirkungsvollsten bei Integration in ein angepasstes Steuerelement, wobei Sie das Layout nur einmal konfigurieren müssen und das angepasste Steuerelement dann vielfach auf verschiedenen XPages wiederverwenden können. Sie können ein Layout mit bis zu drei verschiedenen Bereichen für Titel und Navigationslinks, mit einem Inhaltsbereich mit bis zu drei Spalten und mit maximal zwei Fußzeilenbereichen definieren.

Wenn Sie das Steuerelement auf die XPage gezogen und Ihre Erstkonfiguration vorgenommen haben, können Sie über die Eigenschaftsanzeigen des Steuerelements zusätzliche Optionen für die Steuerelementeigenschaften Ihres Anwendungslayouts definieren. Dazu gehören (u. a.):
  • Eigenschaftsanzeige "Allgemein" - Hier können Sie für das Steuerelement "Name", "Konfiguration" und "Sichtbar" (mit einem berechneten Wert) angeben. Wenn die Steuerung in einem angepassten Steuerelement enthalten ist, können Sie über diese Anzeige auch Facetten zu einer beliebigen der drei Hauptspalten hinzufügen, um bei Verwendung des angepassten Steuerelements die Übergabe von Steuerelementen an diese Facetten zu ermöglichen.
  • Eigenschaftsanzeige "Banner" - Hier können Sie alle Layoutbanneroptionen und -einstellungen für einen Bannerbereich angeben. Beispiel: ein Logo (Textfeld mit Bildauswahlfunktion), globale Links etc..
  • Banner - Eigenschaftsanzeige "Anwendungslinks" - Als Bestandteil der Eigenschaftsanzeige "Banner" können Sie diese Anzeige dazu verwenden, Anwendungslinks hinzuzufügen und die Linkeigenschaften zu definieren.
  • Banner - Eigenschaftsanzeige "Links zu Dienstprogrammen" - Als Bestandteil der Eigenschaftsanzeige "Banner" können Sie diese Anzeige dazu verwenden, Links im Banner für Dienstprogramme wie Hilfe und Anmeldung hinzuzufügen und die dazugehörigen Eigenschaften zu definieren.
  • Eigenschaftsanzeige "Titelleiste" - Hier können Sie die Titelleiste, den Titeltext sowie die Titeloptionen definieren, Links (in benutzerdefinierter Reihenfolge) hinzufügen sowie zusätzliche Registerkarten (mit untergeordneten Registerkarten) zu Ihrem Anwendungslayout hinzufügen.
  • Titelleiste - Eigenschaftsanzeige "Suche" - Hier können Sie Suchsteuerelemente zur Titelleiste hinzufügen und alle dazugehörigen Such-URLs und -eigenschaften angeben. Als alternative Möglichkeit zur Angabe der Benutzerschnittstelle für die Suche wird ein bearbeitbarer Bereich (Facette) bereitgestellt. Wenn die Facette genutzt wird, überschreibt sie die in dieser Anzeige angegebenen Steuerelemente.
  • Eigenschaftsanzeige "Bereichsleiste" - Hier können Sie Optionen zum Anzeigen eines Bereichs der Bereichsleiste für einen sekundären Titel definieren. Sie können auch Links zur Darstellung als Schaltflächen oder als Schaltflächen mit Dropdowns definieren. Dabei kann es sich um Schaltflächen mit oder ohne Bilder und Beschriftungen handeln.
  • Eigenschaftsanzeige "Fußzeile" - Bietet Ihnen die Möglichkeit, unter dem Inhaltsbereich der Anwendung eine Fußzeile anzuzeigen und diese für Links oder Text zu verwenden. Möchten Sie nur Text in der Fußzeile anzeigen, sollten Sie einfach eine Beschriftung und nicht eine HREF (Link) angeben.
  • Eigenschaftsanzeige "Rechtliche Hinweise" - Bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Bereich in Ihrer Anwendung zur Anzeige von Text mit rechtlichen Hinweisen sowie zum Definieren aller Logo- und Texteigenschaften (falls gewünscht mit berechneten Werten) anzugeben.

Vollständige Informationen zur Verwendung dieses Steuerelements finden Sie im Abschnitt "Steuerelement - Referenz" im vorliegenden Handbuch.

Steuerelement "Dynamischer Inhalt" - Ein weiterer Höhepunkt der Erweiterungsbibliothek ist das Steuerelement "Dynamischer Inhalt" (dynamicContent / com.ibm.xsp.extlib.component.dynamiccontent.UIDynamicContent). Dabei handelt es sich um ein Steuerelement, das es Ihnen ermöglicht, eine dynamische Seite oder einen dynamischen Teil einer Seite in Ihrer XPage-Anwendung zu berücksichtigen. Mit diesem Steuerelement können Sie unter Vorbehalt untergeordnete Steuerelemente erstellen und bereitstellen, was es Ihnen ermöglicht, Teile einer Seite ein- und auszublenden. Dieses Steuerelement ist mit kompletten Tools und kompletter Visualisierung ausgestattet worden. Die Tools für das Steuerelement "Dynamischer Inhalt" werden über eine Eigenschaftsanzeige "Dynamischer Inhalt" definiert. Definiert werden können hier die folgenden Eigenschaften:
  • Name des Steuerelements.
  • Option, um das Steuerelement sichtbar zu machen (Kontrollkästchen "Sichtbar").
  • Dropdown-Liste zum Auswählen der Standardfacette. Inhalte, die in der Standardfacette definiert sind, werden ausgegeben, wenn keine anderen Bedingungen definiert sind.
  • Option "URL-Hash verwenden" (Kontrollkästchen)

XPages-Eigenschafteneditor - Es wurde eine Benutzerschnittstelle für den XPages-Eigenschafteneditor hinzugefügt, um es Ihnen zu erleichtern, in der Eclipse-Navigatoransicht Eigenschaften von XPages zu bearbeiten.

Möchten Sie die Eclipse-Navigatoransicht anzeigen, wählen Sie nacheinander "Fenster - Eclipse-Ansichten anzeigen - Navigator" aus.

So starten Sie den XPages-Eigenschafteneditor:
  • Suchen Sie in der Eclipse-Navigatoransicht nach der XPages-Eigenschaftendatei "xsp.properties". Der Pfad sollte in etwa wie folgt lauten: Anwendungsname.nsf/WebContent/WEB-INF/xsp.properties.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei "xsp.properties" und wählen Sie "Öffnen mit - XPage-Eigenschafteneditor" aus. Die Anzeige "XPage-Eigenschafteneditor" mit vier Registerkarten zum Definieren von XPages-Eigenschaften wird geöffnet. Diese Registerkarten zum Definieren der Eigenschaften sind "Allgemein", "Persistenz", "Seitengenerierung" und "Quelle".
Über die Registerkarte "Allgemein" der XPages-Eigenschaften können Sie Eigenschaften in den folgenden allgemeinen Bereichen definieren:
  • Motivstandardeinstellungen - Bietet Ihnen die Möglichkeit, Anwendungsmotiveigenschaften zu definieren. Sie können (je nachdem, ob die Anwendung im Notes-Client oder im Web angezeigt wird) außerdem Einstellungen zum Überschreiben der Motivauswahl definieren.
  • Fensterverhalten für Navigation und Links - Bietet Ihnen die Möglichkeit, Fenster- und Linkverhalten für Ihre Anwendung zu definieren. Außerdem können Sie Linkverhalten angeben, wenn diese nicht bereits bei den Links selbst angegeben sind.
  • Fehlerbehandlung - Bietet Ihnen die Möglichkeit, Optionen für die Fehlerbehandlung (Fehlerseite) anzugeben. Wenn Sie sich dazu entschließen, eine XPage-Laufzeitfehlerseite anzuzeigen, können Sie die Standardfehlerseite vom XSP-Layer anzeigen lassen. So ist es möglich, zusätzliche Fehlerinformationen bereitzustellen.
  • Unterstütztes Mindestrelease - Bietet Ihnen die Möglichkeit, das für die Ausführung Ihrer kompilierten Anwendung mindestens unterstützte Notes-/Domino-Release anzugeben. Außerdem können Sie Anforderungen hinsichtlich der Unterstützung der Darstellungsform angeben.
  • Zeitlimits - Bietet Ihnen die Möglichkeit, Zeitlimitintervalle in Bezug auf Anwendung, Sitzung und Teilaktualisierung anzugeben. Für eine Anwendung oder eine Sitzung können Sie einen Zeitraum in Minuten angeben, nach dessen Ablauf die Anwendung oder Sitzung bei Inaktivität aus dem Speicher entfernt werden soll. Falls nicht anders angegeben, beträgt der Wert des Standardintervalls 30 Minuten. Für Teilaktualisierungen können Sie ein Zeitlimitintervall in Sekunden angeben. Der Standardwert beträgt in diesem Fall 20 Sekunden. Außerdem können zusätzliche Optionen zum Aktualisieren bzw. "Als persistent Definieren" angegeben werden.
  • Dojo - Bietet Ihnen die Möglichkeit, die in Ihrer Anwendung zu verwendende Dojo-Version anzugeben. Außerdem können Sie Parameter für das "djConfig"-Attribut in Dojo angeben. Beispielsweise können Sie isDebug=true angeben, um bei Bedarf in den Debugmodus umschalten zu können.
  • Zeitzone - Bietet Ihnen die Möglichkeit, Zeitzoneninformationen anzugeben. Wenn Sie hier keine Angaben machen, kommt die Zeitzone des Servers zum Einsatz.
  • Optionen für den Dateiupload - Bietet Ihnen die Möglichkeit, Dateigröße und -position für das Hochladen von Anwendungsdateien anzugeben. Dazu gehört einerseits die Angabe der Maximalgröße für eine in eine Anwendung hochzuladende Datei und andererseits die Angabe der Verzeichnisposition für die temporäre Speicherung eines hochgeladenen Anhangs.
Über die Registerkarte mit den Leistungseigenschaften (Persistenz) können Sie Eigenschaften in den folgenden Anwendungsleistungsbereichen definieren:
  • Persistenzoptionen - Bietet Ihnen die Möglichkeit, Modus und Option für die Serverseitenpersistenz (JSF) anzugeben. Außerdem können Sie Einstellungen für die Zählung persistenter Seiten angeben, um so Anwendungsleistung und verfügbaren Hauptspeicher optimal aufeinander abzustimmen.
  • Temporäre Verzeichnisse - Bietet Ihnen die Möglichkeit, Speicherpositionen für die temporäre Persistenzspeicherung von Anhängen, hochgeladenen Dateien sowie JSF-Seiten anzugeben.
  • Optionen - Bietet Ihnen die Möglichkeit, zusätzliche Leistungseinstellungen für Aspekte wie Seitenaktualisierung, Cachegröße, Ressourcenablaufzeit sowie JavaScript- und CSS-Ressourcenoptionen anzugeben.
Über die Registerkarte mit den Seitengenerierungseigenschaften (Seitengenerierung) können Sie Eigenschaften in den folgenden Bereichen der Anwendungsseitengenerierung definieren:
  • HTML-Generierung - Bietet Ihnen die Möglichkeit, Einstellungen für die HTML-Generierung wie clientseitige HTML-Überprüfung, Komprimierungseinstellungen, Codierung (Zeichensatz) und HTML-Dokumenttyp sowie andere Optionen anzugeben.
  • Rich-Text-Optionen - Bietet Ihnen die Möglichkeit, anzugeben, wie in Domino-Dokumenten Links gespeichert werden sollen (entweder im Notes- oder im Webformat).
  • Filter für aktive Inhalte - Bietet Ihnen die Möglichkeit, Filter für aktive Inhalte (mit u. a. Filtertypen für die Anzeige und die Speicherung) anzugeben. Außerdem können Sie hier die zu verwendende ACF CONFIG-Datei angeben.
  • Filter für aktive Inhalte (Active content filtering, ACF) werden dafür verwendet, möglicherweise zerstörerisch wirkende aktive Inhalte aus den in einem Browser angezeigten Inhalten einer Anwendung zu entfernen.

Schließlich können Sie über die Registerkarte "Quelle" ohne Unterstützung durch die Benutzerschnittstelle des XPages-Eigenschafteneditors die aktuelle XPages-Eigenschaftenquellendatei in einem Texteditor anzeigen und bearbeiten.

Außerdem wird Direkthilfe/Hilfe beim Bewegen des Mauszeigers bereitgestellt. So erhalten Sie zusätzliche Unterstützung beim Angeben der verschiedenen Optionen und Eigenschaften auf diesen Registerkarten.

Back-End-Java-Klassen für Kalender & Zeitpläne – Ein Framework und eine Reihe von Methoden für eine Java-API mit der Domino-Kalender- und Zeitplanfunktionalität stehen zur Verfügung. Damit ist es möglich, unter Verwendung eines standardisierten iCalendar-Datenformats (RFC 5545) Kalenderdaten in einer persönlichen Maildatei zu erstellen, zu lesen, zu aktualisieren und zu löschen. Außerdem ist es möglich, in Bezug auf Kalendereinträge und Bemerkungen explizite Aktionen (wie Akzeptieren, Ablehnen, Abbrechen etc.) auszuführen. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie im nächsten Abschnitt zu diesem Thema.

Sprachunterstützung zur Laufzeit - Die XPages-Laufzeit in diesem Release unterstützt die Sprachengruppen 1, 2 und 3. Die Diskussions- und TeamRoom-Schablonen liegen nur in Englisch vor.

Sprachunterstützung für Vorlagen - Die Diskussions- und TeamRoom-Vorlagen liegen ausschließlich in Englisch vor.

Startoption für die Ausführung von serverbasierten XPages-Anwendungen direkt auf einem Domino-Server – Da XPages-Notes-Anwendungen in einem lokalen Notes-XPD-Web-Container ausgeführt werden, müssen für die Ausführung alle XPages-Java-Klassen (XPages und angepasste Steuerelemente) über das Netz aus einem fernen Server in den Notes-Client kopiert werden. Analog dazu müssen alle Seitenressourcen (CSS, JavaScript, GIF-Dateien usw.) sowie die Dokumente mit den eigentlichen Daten aus dem fernen Server abgerufen werden. Wenn Ihre XPages-Anwendung andere Notes-Gestaltungsartefakte wie beispielsweise die Funktion computeWithForm verwendet, müssen große Gestaltungselemente wie Formulare, untergeordnete Formulare, gemeinsame Felder usw. ebenfalls über Fernzugriff abgerufen werden. In Netzen mit längerer Latenzzeit kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Leistung haben, und zwar insbesondere, wenn eine Anwendung hauptsächlich für das Web konzipiert wurde und nicht für den Notes-Client optimiert ist.

Mithilfe einer Domino Designer-Startoption können Sie dies jetzt vermeiden. Die Startoption für den Notes-Client hat die Bezeichnung Serverbasierte XPages-Anwendungen direkt auf Domino-Server ausführen. Ist diese Option ausgewählt und wird die Anwendung von einem Notes-Benutzer gestartet, muss die XPages-Laufzeit die Anwendung über HTTP auf dem Domino-Server ausführen. Mit dieser Option können Sie veranlassen, dass ferne Anwendungen (wie für Webbenutzer) auf dem Domino-HTTP-Server ausgeführt und im Notes-XPages-Container angezeigt werden. Dies hat den Vorteil, dass auf eine Vielzahl von Netztransaktionen verzichtet werden kann und die Leistung dadurch verbessert wird.

Damit diese Anforderung erfolgreich ist, müssen eine Reihe von Bedingungen erfüllt sein. Wichtigste Voraussetzung ist, dass ein Notes-HTTP-Konto eingerichtet wird. Diese Konten können direkt auf dem Notes-Client eingerichtet oder über Fernzugriff auf dem Domino-Server eingerichtet und anschließend auf dem Notes-Client bereitgestellt werden. Zum Erstellen oder anzeigen von Notes-Konten wählen Sie in Notes Datei > Vorgaben > Konten aus. Um der Anforderung an die XPages-Anwendung in Domino nachzukommen, durchsucht der XPages-Prozessor alle in der Notes-Clientinstallation definierten Notes-Konten, bis er ein HTTP-Konto findet, das mit dem Namen des Servers übereinstimmt, auf dem sich die Anwendung befindet. Sind diese Bedingungen erfüllt, wird eine Domino-XPages-URL erstellt, die Anforderung an den Domino-Server gesendet und die Anwendung anschließend in den Notes-Client geladen. Wird kein entsprechendes Konto gefunden oder kann die Anforderung an den Server nicht verarbeitet werden (beispielsweise aufgrund falscher Kontodetails), werden Sie aufgefordert, das Anwendungsfenster zu schließen oder die Anwendung über den lokalen Notes-Web-Container auszuführen.

Das Notes-Kontenframework und der XULRunner-Browser übergeben die Benutzerberechtigungsnachweise zur automatischen Authentifizierung automatisch an den Web-Server. Auf diese Weise sollte der Benutzer eigentlich nicht zur Authentifizierung aufgefordert werden. Wenn Sie dennoch zur Eingabe des Benutzernamens und des Kennworts aufgefordert werden, wurde die Notes/Domino-Laufzeitkonfiguration nicht korrekt eingerichtet (beispielsweise ein falsch eingerichteter Domino-SSO). Sie sollten dies jedoch unabhängig von XPages überprüfen können, indem Sie einfach im Adressen-Widget des Notes-Browsers in der Notes-Symbolleiste eine URL für die Anwendung eingeben.

Bei der Ausführung einer Anwendung auf dem Domino-Server im Notes-Client sollten alle angepassten Notes-Funktionen genauso wie bei der Ausführung im nativen XPages-Modus arbeiten. So sollten beispielsweise Kontextmenüs dasselbe Verhalten haben, ebenso das vorläufige Speichern von Dokumenten, clientseitige JavaScript-Funktionen usw. Nur Verbundanwendungen können bei der Ausführung auf dem Server die Funktionalität des Eigenschaftsbrokers des Clients nicht nutzen.

Sie können die Einrichtung dieser Option in Domino Designer umgehen, indem Sie wie folgt eine NOTES.INI-Funktion festlegen: XPagesRunRemoteAppsOnServer=1. Diese Einstellung wird für alle, nicht für einzelne XPages-Anwendungen übernommen.

Im CKEditor wurde eine Funktion für die Rechtschreibprüfung hinzugefügt – Dem CKEditor in XPages wurde die Möglichkeit der Rechtschreibprüfung hinzugefügt. Diese Funktion steht auf dem Server und auf dem Client zur Verfügung.

Programmierung und Sprachen

Im Bereich Programmierung und Sprachen wurden die folgenden Erweiterungen oder Änderungen vorgenommen:

Domino-Datenservices - Der Domino®-Datenservice ist eine REST-API für den Zugriff auf Datenbanken auf Domino-Servern. Er ist Bestandteil der Domino Access Services. Über den Domino-Datenservice werden Anforderungen empfangen und Antworten gesendet, wobei die Protokolle HTTP und HTTPS mit Hauptteilinhalten im JSON-Format zum Einsatz kommen. Mit dem Domino-Datenservice können Sie Informationen zu Datenbanken, Ansichten, Ordnern und Dokumenten abrufen. Sie können auch Dokumente aktualisieren, hinzufügen und löschen.

Umfassendere Informationen sowie Referenzmaterial zur Verwendung der Datenservices finden Sie im Abschnitt "Product Documentation" des Notes- und Domino Application Development-Wikis unter http://www-10.lotus.com/ldd/ddwiki.nsf.

Back-End-Java-Klassen für Kalender & Zeitpläne – Ein Framework und eine Reihe von Methoden für eine Java-API mit der Domino-Kalender- und Zeitplanfunktionalität stehen zur Verfügung. Damit ist es möglich, unter Verwendung eines standardisierten iCalendar-Datenformats (RFC 5545) Kalenderdaten in einer persönlichen Maildatei zu erstellen, zu lesen, zu aktualisieren und zu löschen. Außerdem ist es möglich, in Bezug auf Kalendereinträge und Bemerkungen explizite Aktionen (wie Akzeptieren, Ablehnen, Abbrechen etc.) auszuführen.

Anmerkung: Mit iCalendar ist es möglich, Informationen zu erfassen und auszutauschen, die gewöhnlich in einer Kalender- und Zeitplananwendung (wie einem Produktinformationsmanagement- oder Gruppenplanungsanwendungsprodukt) gespeichert sind. Das iCalendar-Format kann als Format für den Austausch zwischen Anwendungen oder Systemen verwendet werden. Das Format wird als MIME-Inhaltstyp definiert. So ist der Austausch von Objekten unter Verwendung verschiedener Transportprotokolle (u. a. von SMTP und HTTP), eines Dateisystems, desktopinteraktiver Protokolle wie einer speicherbasierten Zwischenablage und/oder Interaktionen über Ziehen und Ablegen, asynchroner Punkt-zu-Punkt-Übertragungen, Festnetzübertragungen oder festnetzunabhängiger Übertragungen (z. B. per Infrarot) möglich.

Mit diesen ersten Klassen und Methoden wird der Zweck verfolgt, eine Basis für die Ausnutzung der verfügbaren Entwicklungsmöglichkeiten und für die Erstellung einfacher kleiner Kalender- und Zeitplanprototypanwendungen bereitzustellen, ohne dazu notwendigerweise umfassende Kenntnisse der Notes-Kalender und -Zeitpläne haben zu müssen.

Unter anderem wurden die folgenden neuen Klassen (mit Methoden) hinzugefügt:

Session.getCalendar

Erstellt aus dem Datenbankobjekt ein NotesCalendar-Objekt. Ob es sich bei der Datenbank um eine gültige Datenbank für Kalender & Zeitpläne handelt, wird erst beim Datenbankzugriff überprüft.

lotus.domino.NotesCalendar getCalendar(lotus.domino.Database db)throws NotesException

NotesCalendar - mit den folgenden Methoden:
  • NotesCalendar.getEntry
  • NotesCalendar.createEntry
  • NotesCalendar.readRange

Den folgenden Informationen können Sie zusätzliche Angaben zum Verwenden dieser Methoden entnehmen:

NotesCalendar.getEntry

Gibt ein NotesCalendarEntry-Objekt aus, das der bereitgestellten Benutzer-ID (iCal-Kennung) zugeordnet ist. Dabei wird allerdings keine Gültigkeitsprüfung hinsichtlich der tatsächlichen Existenz des Eintrags vorgenommen.

NotesCalendarEntry getEntry(String uid) throws NotesException

NotesCalendar.createEntry

Gibt ein NotesCalendarEntry-Objekt aus dem bereitgestellten iCalendar aus, wenn eine (korrekt entsprechend dem Standard RFC 5545 formatierte) iCalendar-Zeichenfolge (iCal) angegeben wird.

NotesCalendarEntry createEntry(String iCal) throws NotesException

NotesCalendar.readRange

Gibt eine iCalendar-Zeichenfolge mit allen Kalendereinträgen aus, die auf Ihrem Notes-Kalender erscheinen und im Zeitraum zwischen dem angegebenen Start- und Endzeitpunkt starten. Für wiederholt auftretende Einträge wird jede Instanz innerhalb der Zeitspanne separat ausgegeben. Dabei werden zwar nur Übersichtsdaten für die einzelnen Einträge dargestellt, doch verfügt jeder Eintrag über eine Benutzer-ID, die dazu verwendet werden kann, ein NotesCalendarEntry-Objekt mit der getEntry-Methode abzurufen. Der Aufrufende ist für das Analysieren der Ausgabe verantwortlich.

String readRange(DateTime start, DateTime end) throws NotesException

NotesCalendarEntry
  • NotesCalendarEntry.read
  • NotesCalendarEntry.update
  • NotesCalendarEntry.remove

Den folgenden Informationen können Sie zusätzliche Angaben zum Verwenden dieser Methoden entnehmen:

NotesCalendarEntry.read

Gibt die iCalendar-Zeichenfolge aus, über die dieser Kalendereintrag dargestellt wird. Wenn für einen wiederholt auftretenden Eintrag eine "recurID" angegeben ist, wird die iCalendar-Zeichenfolge nur für dieses eine Element ausgegeben. Die "recurID" muss eine Zeichenfolge mit Datum/Uhrzeit für die ursprüngliche Terminierung einer bestimmten Instanz sein, wobei das Format dem einer iCalendar-RECURRENCE-ID entsprechen muss. Beispiel: 19960120T120000Z. Siehe dazu auch RFC 5545, Abschnitt 3.8.4.4.

String read() throws NotesException

String read(String recurID) throws NotesException

NotesCalendarEntry.update

Liegt eine (korrekt entsprechend dem Standard RFC 5545 formatierte) iCalendar-Zeichenfolge (iCal) vor, wird dieser Kalendereintrag durch Übergeben in iCalendar aktualisiert. Bei wiederholt auftretenden Besprechungen gibt es aktuell nur Unterstützung für einzelne Instanzen und die iCalendar-Eingabe muss ein einzelnes VEVENT enthalten, über das die korrekte Instanz mit RECURRENCE-ID (entsprechend der Definition in RFC 5545) angegeben wird.

Sind keine Kommentare angegeben, werden auch dann KEINE Bemerkungen versendet, wenn es sich um eine Besprechung handelt. Wenn es sich aber um eine Besprechung handelt und der Eigner der Maildatei der Organisator ist, werden passende Bemerkungen (inkl. der bereitgestellten Kommentare) versendet. Momentan werden alle bereitgestellten Kommentare noch ignoriert.

void update(String iCal) throws NotesException

void update(String iCal, String comments) throws NotesException

NotesCalendarEntry.remove

Entfernt (löscht) einen Kalendereintrag aus der Maildatei. Ist eine "recurID" angegeben, wird nur das betreffende Element entfernt. Handelt es sich bei diesem Kalendereintrag um eine geplante Besprechung, wird diese ordnungsgemäß abgebrochen oder abgesagt und entsprechende Bemerkungen werden an den Organisator oder die Teilnehmer gesendet.

void remove() throws NotesException

void remove(recurID) throws NotesException

Vollständige Informationen zu diesen und zusätzlichen Klassen und Methoden finden Sie im Abschnitt Domino in der Domino Designer-XPages-Referenz.

SSJS-Debugger – Ein SSJS-Debugger (serverseitiger JavaScript-Debugger) steht zur Verfügung, mit dem für den Designer-Vorschauserver oder einen Domino-Server eine Fehlerbehebung durchgeführt werden kann.
Anmerkung: Das für diese Funktion verwendete Schlüsselwort debugger ist NICHT rückwärtskompatibel und für Anwendungen, die sich auf einer älteren Version des Servers befinden, wirkungslos. Bei Ausführung des Servers/der Anwendung im Debugmodus dient das Schlüsselwort als statischer Unterbrechungspunkt im SSJS-Code. Während der Entwicklung verursacht die Verwendung des Schlüsselworts kein Problem in XPages-Anwendungen, bei Ausführung der Anwendung auf einer älteren Version des Servers kommt es jedoch zu Laufzeitproblemen.

Die Debuggerbenutzerschnittstelle wurde ebenfalls aktualisiert, um das Debugging in der Eclipse-Umgebung zu vereinfachen. Der Hauptsymbolleiste wurde die neue Schaltfläche JavaScript-Debugger serverseitig in IBM Domino Designer ausführen hinzugefügt. Umfassendere Informationen finden Sie im Unterabschnitt zur Scripterstellung in XPages des Abschnitts zur Programmierung im Benutzerhandbuch zum Domino Designer.

Eigenschaft/Vorgabe für die Verwendung nicht komprimierter Dojo-Ressourcen für die Fehlerbehebung - Die öffentliche Eigenschaft xsp.client.script.uncompressed in der Datei xsp.properties kann bearbeitet und auf TRUE gesetzt werden, um das Debugging nicht komprimierter Ressourcen zu vereinfachen.

Diese Funktion kann auch durch Auswahl des Kontrollkästchens Nicht komprimierte Ressourcendateien verwenden (CSS & Dojo) auf der Registerkarte "Leistungseigenschaften" im XPage-Eigenschafteneditor der Anwendung aktiviert werden. Über das Kontrollkästchen wird diese Zeile in der Datei xsp.properties wie folgt geändert: xsp.client.resources.uncompressed=true.

Wird diese Eigenschaft auf true gesetzt, können Dojo-Ressourcen unkomprimiert mit allen Einrückungen, Leerzeichen, Variablennamen und Kommentaren bereitgestellt werden, sodass Sie ein umfassendes Debugging für Ihre Anwendung durchführen können. In einer Produktionsumgebung sollte diese Eigenschaft auf false gesetzt werden, um eine optimale Anwendungsleistung zu erreichen.

Im Prinzip wird die nicht komprimierte Version der Ressourcen von einer andere Bibliothek bereitgestellt. Es müssen zwei Bibliotheken registriert sein, beispielsweise 1.7.2 für die komprimierte Version und 1.7.2.-u für die nicht komprimierte Version. Die zuletzt genannte Version (1.7.2-u) wird nur verwendet, wenn die Eigenschaft auf "true" gesetzt ist. Diese Eigenschaft ist standardmäßig nicht vorhanden, was gleichbedeutend ist mit der Angabe von "false" für diese Eigenschaft.

Vorgabe zur Inaktivierung der automatischen Einrückung im LotusScript-Editor - Es wird eine Vorgabe bereitgestellt, mit der Sie die automatische Einrückung im LotusScript-Editor aktivieren bzw. inaktivieren können. Diese Vorgabe steht im Bereich "Allgemein" auf der Registerkarte mit den LotusScript-Editorvorgaben bereit. Standardmäßig ist diese Funktion derzeit NICHT aktiviert.

Vorgabe zur Inaktivierung der automatischen Einrückung im LotusScript-Editor - Es wird eine Vorgabe bereitgestellt, mit der Sie die automatische Einrückung im LotusScript-Editor aktivieren bzw. inaktivieren können. Diese Vorgabe steht im Bereich "Allgemein" auf der Registerkarte mit den Vorgaben des LotusScript-Editors bereit. Standardmäßig ist diese Funktion derzeit NICHT aktiviert.

Einfache Aktion zum Senden von E-Mails wurde hinzugefügt – Die einfache Aktion E-Mail senden wurde einer XPage hinzugefügt; damit können Sie eine vorprogrammierte Aktivität ausführen, die mithilfe von Argumenten geändert werden kann. Einfache Aktionen gelten für Ereignishandler und können in Gruppen zusammengefasst werden. Diese einfache Aktion wurde hinzugefügt, um das Senden von E-Mails aus einer XPages-Anwendung für Sie einfacher zu gestalten. Sie ermöglicht Ihnen auch das Senden von Embedded Experience-E-Mails. Umfassendere Informationen hierzu finden Sie in der Produktdokumentation.

Produktüberblick

IBM Domino Designer unterstützt die Entwicklung von Anwendungen für die IBM Domino-Plattform unter Verwendung von XPages, Formularen, Ansichten und anderer Elemente wie beispielsweise Steuerelementen.

XPage ist eine zeiteffiziente Anwendungsentwicklungstechnologie für die Erstellung bereichsübergreifender webbasierter Anwendungen. XPages stellt einen umfangreichen Satz von Benutzeroberflächen- und Datenzugriffssteuerelementen zur Verfügung, die auf der Technologie von Java Server Faces aufbauen. XPages unterstützt die Integration vorhandener IBM Notes- und Domino-NSF-Ressourcen wie Dokumente, Ansichten, Formeln und Sicherheitsfunktionen. Diese Anwendungen können als dynamische Web 2.0-Seiten sowohl in einem Browser als auch im Notes-Client bereitgestellt werden. Die Entwicklungsschnittstelle stellt eine intuitive Drag-and-drop-Entwurfsumgebung und eine Umgebung für XML-Quellcode zur Verfügung. Die Darstellung wird über CSS (Cascading Style Sheets) gesteuert und Geschäftslogik kann mit JavaScript entwickelt werden.

Die Domino Designer-Dokumentation umfasst folgende Dokumente:

  • Das Benutzerhandbuch für Domino Designer enthält eine Einführung in das Produkt und eine Beschreibung der XPages und der zugehörigen Elemente. Hier werden auch die nach Domino Designer Version 8.5 hinzugefügten Funktionen beschrieben.
  • In der Referenz zu Domino Designer XPages wird die JavaScript-Schnittstelle zu Domino-Objekten, einfachen Aktionen und anderen Elementen in XPages beschrieben, die für die Programmierung von Bedeutung sind.
  • Im Dokument Domino Designer Basic - Benutzerhandbuch und Referenz sind die formularbasierten Elemente von Domino Designer beschrieben; dazu gehören Formulare, Ansichten, Formelsprache, LotusScript usw.

Diese Dokumentation bezieht sich auf die folgenden Produkte: IBM Domino, IBM Domino Designer, IBM Notes, IBM iNotes und IBM Notes Traveler.

XPages

Bei XPages-Anwendungen handelt es sich um XML-Code, der von einem Domino-Server oder Notes-X-Client interpretiert und in einem Web-Browser oder Notes-Client wiedergegeben wird. Sie können mit Steuerelementen auf der Seite interagieren, um Anforderungen an den Server zu senden.

Der folgende XML-Code beispielsweise ist für eine XPages-Anwendung mit einem Editierfeld und zwei Schaltflächen vorgesehen:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<xp:view xmlns:xp="http://www.ibm.com/xsp/core">
	<xp:this.data>
		<xp:dominoDocument var="document1" formName="create"></xp:dominoDocument>
	</xp:this.data>
	<xp:inputText id="inputText1" value="#{document1.subject}"></xp:inputText><xp:br></xp:br>
	<xp:button id="button1" value="Submit"><xp:eventHandler event="onclick" submit="true" 
		refreshMode="complete" immediate="false" save="true"></xp:eventHandler></xp:button>
	<xp:button id="button2" value="Cancel"><xp:eventHandler event="onclick" submit="true" 
		refreshMode="complete" immediate="true" save="false"></xp:eventHandler></xp:button>
	<xp:this.navigationRules>
		<xp:navigationRule outcome="xsp-success" viewId="/main.xsp"></xp:navigationRule>
	</xp:this.navigationRules>
</xp:view>
Nachfolgend wird Zeile für Zeile erläutert, welche Bedeutung der in dem Beispiel gezeigte XML-Code hat:
  • xmlns:xp="http://www.ibm.com/xsp/core"

    Steuerelemente und andere Artefakte werden in Domino im Namensbereich http://www.ibm.com/xsp/core definiert; dabei wird xp als Elementabkürzung verwendet.

  • xp:dominoDocument var="document1" formName="create"

    Die XPages-Anwendung wird mit dem Domino-Formular create verknüpft.

  • xp:inputText id="inputText1" value="#{document1.subject

    Das Eingabefeld ist an das Feld mit dem Namen subject im Formular create gebunden.

  • xp:button id="button1" value="Submit", save="true", xp:navigationRule outcome="xsp-success" viewId="/main.xsp"

    Durch Klicken auf die erste Schaltfläche wird eine Anforderung an den Server gesendet. Der Server speichert die Daten aus dem Eingabefeld als neues Dokument auf Basis des Formulars create und sendet anschließend eine andere Seite mit Namen main an den Client.

  • id="button2" value="Cancel", save="false"

    Durch Klicken auf die zweite Schaltfläche wird ebenfalls eine Anforderung an den Server gesendet. In diesem Fall sendet der Server die Seite main zurück.

Domino Designer stellt eine Schnittstelle bereit, die einen Navigator, einen XPages-Editor, die Palette Steuerelemente, die Registerkarte Eigenschaften, die Registerkarte Ereignisse sowie weitere Artefakte enthält. Die folgende Abbildung zeigt, wie die mit dem oben aufgeführten XML-Code erstellte Seite im Designmodus von Domino Designer dargestellt wird:
XPages-Benutzerschnittstelle

Die Benutzer können Steuerelemente und Text im Editor über das Menü oder durch Ziehen und Ablegen manipulieren. Mithilfe der verschiedenen Registerkarten können die Benutzer Werte für Eigenschaften und Ereignisse festlegen. Außerdem können die Benutzer auf die Registerkarte Quelle klicken, um den XML-Code direkt zu bearbeiten.

Benutzer kennzeichnen über XPage-Eigenschaften Domino-Formulare und Domino-Ansichten als Datenquellen und verknüpfen mithilfe von Steuerelementeigenschaften Steuerelemente mit Feldern in einer Datenquelle.

Wichtig: Gehen Sie bei der direkten Bearbeitung des XML-Codes vorsichtig vor, da Fehler dazu führen können, dass die Funktionen der XPage nicht mehr ausgeführt werden.
Zu den Kernsteuerelementen gehören:
  • Steuerelemente zum Entgegennehmen von Eingaben - Editierfeld, Rich Text, mehrzeiliges Editierfeld, Listenfeld, Kombinationsfeld, Kontrollkästchen, Optionsfeld, Kontrollkästchengruppe, Optionsfeldgruppe, Datums-/Zeitauswahlfunktion
  • Steuerelemente zum Ausführen von Aktionen - Schaltfläche, Dateiupload, Dateidownload
  • Steuerelemente zum Anzeigen - Link, Beschriftung, berechnetes Feld, Bild, Fehleranzeige, Fehleranzeigen, Pager
  • Angepasste Steuerelemente - Editierbarer Bereich
Folgende Steuerelemente gehören zu den Containersteuerelementen:
  • Anzeige - Erstellt ein Rechteck auf der Seite, in das andere Steuerelemente eingeschlossen werden können
  • Wiederholen - Wiederholt Steuerelemente (die Anzahl der Wiederholungen ist variabel)
  • Einfügeseite - Übernimmt eine andere XPage
  • Tabelle - Erstellt eine Tabelle mit einer festgelegten Anzahl von Spalten und Zeilen
  • Ansicht - Übernimmt eine Domino-Ansicht
  • Datentabelle - Erstellt eine Tabelle, bei der die Anzahl der mittleren Zeilen variabel ist und diese Zeilen an eine Datensammlung gebunden sind
  • Registerkartenfenster - Erstellt eine Gruppe überlappender Fenster; auf die einzelnen Registerkarten wird durch Klicken auf einen Reiter zugegriffen
  • Abschnitt - Erstellt komprimierbare Fenster
Die Programmierschnittstelle besteht aus JavaScript, das sowohl auf dem Server als auch auf dem Client ausgeführt wird:
  • Client-JavaScript ist Ereignissen wie onclick, onblur und onfocus zugeordnet. Diese Scripts werden vor dem Senden einer Anforderung an den Server im Web-Browser oder Notes-Client ausgeführt und verwenden Web-DOM (Document Object Model). Eventuell möchten Sie Scripts erstellen, über die z. B. überprüft wird, ob ein Eingabefeld Inhalte enthält oder über die eine Serveroperation bestätigt wird, durch die Daten entfernt werden.
  • Server-JavaScript ist ebenfalls Ereignissen zugeordnet, wird jedoch erst nach Übergabe der Anforderung an den Server gestartet. Zudem kann Server-JavaScript zur Berechnung von Steuerelementwerten, Datenbindungen und Eigenschaften verwendet werden. Server-JavaScript hat Zugriff auf einen umfassenden Satz von Bibliotheken, zu denen auch eine Bibliothek für die Domino-Objekte gehört. Dabei handelt es sich um die Domino-Objekte, auf die auch über LotusScript und Java zugegriffen werden kann. Sie haben Zugriff auf den Domino-Datenspeicher und manipulieren die Domino-Umgebung.
In einigen Kontexten stehen auch einfache Aktionen und die Ausdruckssprache zur Verfügung.

Globale Objekte stellen einen einfachen Erstellungsmechanismus für Kernobjekte bereit. Zum Beispiel ist session ein "NotesSession"-Objekt für die aktuelle Sitzung, database ein "NotesDatabase"-Objekt für die aktuelle Anwendung und context ein "XSPContext"-Objekt für den Kontext, in dem der JavaScript-Code ausgeführt wird. Bereichsorientierte Variablen stellen einen einfachen Mechanismus für die gemeinsame Nutzung von Werten in verschiedenen Steuerelementen, Seiten und Sitzungen bereit.

Formulare und Ansichten

In Domino wird über Formulare vorgegeben, wie dem Benutzer Dokumente angezeigt und die Datenelemente des Formulars gespeichert werden. Eine Ansicht stellt Dokumente in Spalten und Zeilen dar.

Wenn Benutzer ein neues Dokument öffnen, wird das Formular, das dieses Dokument definiert, dazu verwendet, eine Seite auf der Benutzeroberfläche des Clients bereitzustellen. Wenn Benutzer das neue Dokument speichern, werden die Daten aus der Benutzeroberfläche verwendet, um das Dokument entsprechend den Datendefinitionen in dem Formular zu erstellen. Ebenso werden die Daten entsprechend den Datendefinitionen in dem Formular auf der Benutzeroberfläche des Clients bereitgestellt, wenn Benutzer ein vorhandenes Dokument öffnen.

In der Regel stellt jede Zeile einer Ansicht ein Dokument dar. Es ist in der XPage-Anwendung jedoch einfach, mehrere Ansichten zu verbinden, sodass jede Zeile eine Ansicht mehrerer Dokumente darstellt.

Spalten können Datenwerte aus den Dokumenten oder berechnete Angaben enthalten, beispielsweise das Datum der letzten Änderung des Dokuments. Ansichten können sortiert und kategorisiert werden, um die Dokumente besser darzustellen. Ansichten können als Zugriffsmechanismen für die Daten verwendet werden, zum Beispiel, indem sie es den Benutzern ermöglichen, ein Dokument durch einen Doppelklick auf die zugehörige Zeile in der Ansicht zu öffnen.

XPage-Anwendungen arbeiten sowohl mit Formularen als auch mit Ansichten. Über Formulare können Sie Steuerelemente auf der Seite mit Domino-Datendefinitionen verbinden. Ordnen Sie die Seite zunächst einem Formular zu. Binden Sie anschließend Dateneingabesteuerelemente auf der Seite an Felder im Formular. Domino-Ansichten können in die Ansichtssteuerelemente von XPages eingebunden werden.

Weitere Domino-Elemente, die auf einer Seite verwendet werden können, sind u.a.:
  • JavaScript-Bibliotheken
  • Bildressourcen
  • Style-Sheet-Ressourcen
  • Motivressourcen

Navigation in Domino Designer

IBM Domino Designer wird in Form von Eclipse-Perspektiven installiert, die in einfach zugänglichen Ansichten, Paletten und Editoren angeordnet sind. Sie können mithilfe des Hauptmenüs, des Kontextmenüs sowie der Symbole in der Ansicht, in der Palette und in den Titelleisten der Editoren Tasks ausführen.

Folgende IBM Domino Designer-Perspektiven sind verfügbar:
  • Domino Designer zeigt alle Gestaltungselemente im Anwendungsnavigator an. Dies ist die Standardperspektive.
  • XPages schließt Gestaltungselemente aus, die nicht für die XPages-Entwicklung erforderlich sind.
  • Forms/Views schließt Gestaltungselemente aus, die nur für XPages-Entwicklung erforderlich sind.

Möchten Sie die Perspektive wechseln, klicken Sie nacheinander auf Fenster > Perspektive öffnen.

Möchten Sie den Inhalt der Perspektiven anpassen, rufen Sie Datei > Vorgaben > Domino Designer > Anwendungsnavigator auf.

Da die IBM Domino Designer-Perspektiven anhand von Eclipse-Konventionen definiert sind, können Sie Ansichten verschieben, schließen und öffnen sowie ihre Größe ändern. Anschließend können Sie Ihre neue Zusammenstellung als neue Perspektive mit einem von Ihnen ausgewählten Namen speichern, indem Sie in der Menüleiste Fenster > Perspektive speichern unter auswählen.

Sie können auch durch die Ansichten navigieren, indem Sie den Standard-Tastaturkurzbefehl Strg+F7 für Eclipse verwenden oder indem Sie im Eclipse-Hauptmenü auf Fenster > Navigation klicken.

Zur Anzeige einer ausgeblendeten Ansicht klicken Sie im Eclipse-Hauptmenü auf Fenster > Eclipse-Ansichten anzeigen und wählen Sie die ausgeblendete Ansicht aus der Liste aus.

Gestaltungselemente und der Anwendungsnavigator

Die verfügbaren Gestaltungselemente werden im Anwendungsnavigator angezeigt.

In der Standardeinstellung befindet sich der Anwendungsnavigator auf der linken Seite des Fensters. Wenn Sie eine Anwendung erstellen oder öffnen, werden die dazugehörigen Elemente im Anwendungsnavigator angezeigt.
  • Klicken Sie zum Erstellen einer Anwendung auf Datei > Neu > Anwendung oder klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Anwendungsnavigator und wählen Sie Neue Anwendung (Steuertaste + N) aus.
  • Wählen Sie zum Öffnen einer vorhandenen Anwendung diese im Anwendungsnavigator aus oder, wenn sie nicht angezeigt wird, klicken Sie auf Datei > Anwendung > Öffnen und wählen Sie sie aus.
  • Erweitern Sie eine Anwendung, um die verfügbaren Gestaltungselementtypen und -gruppen anzuzeigen. Erweitern Sie eine Gruppe, um die Gestaltungselementtypen in der Gruppe anzuzeigen.
  • Verwenden Sie das Menü oder klicken Sie mit der rechten Maustaste, um ein Gestaltungselement eines ausgewählten Typs zu erstellen. Werden Gestaltungselemente erstellt, werden sie unter dem zugehörigen Typ angezeigt. Durch Doppelklicken auf den Elementtyp werden Listen mit Gestaltungselementen im Editor angezeigt. Sie können Gestaltungselemente zur Bearbeitung öffnen, indem Sie doppelt auf das Element klicken.

In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Gestaltungselemente beschrieben. Außerdem wird der Anwendungstyp angegeben, für den das betreffende Element gewöhnlich verwendet wird.

Gestaltungselement Beschreibung
Formulare Stellen die Struktur zum Erstellen und Anzeigen von Dokumenten bereit. Sie können ein Formular als Datenquelle für XPages verwenden.
Ansichten Sind eine sortierte oder kategorisierte Liste mit Dokumenten. Für den formularbasierten Designer stellen Ansichten den Eingangspunkt zu den in einer Datenbank gespeicherten Daten dar. Ansichten können in XPages integriert werden.
Ordner Sind Container, in denen zusammengehörige Dokumente oder Dokumentgruppen gespeichert werden. Ordner weisen dieselben Gestaltungselemente wie Ansichten auf.
XPages Definieren den Text und die Steuerelemente der Benutzeroberfläche, mit denen Benutzer bei der Verwendung einer Anwendung interagieren.
Angepasste Steuerelemente Sind eine Gruppe von Steuerelementen der Benutzeroberfläche, die als ein einzelnes Objekt gespeichert werden.
Framesets Sind Gruppen mit Rahmen (Frames), die zum Strukturieren Ihrer Anwendung verwendet werden können.
Seiten Sind Datenbankgestaltungselemente, über die Informationen anzeigt werden.
Gemeinsam genutzte Elemente - Untergeordnete Formulare Sind eine Gruppe von verschiedenen Formularelementen, die als einzelnes Objekt gespeichert werden.
Gemeinsam genutzte Elemente - Felder Dienen der Erfassung von Daten. Felder werden für Formulare, untergeordnete Formulare und Layoutbereiche erstellt. Bei XPages werden Steuerelemente an Felder gebunden.
Gemeinsam genutzte Elemente - Spalten Zeigen Feldwerte und andere Informationen zu Dokumenten an. Spalten werden für Ansichten und Ordner erstellt.
Gemeinsam genutzte Elemente - Gliederung Stellt eine Organisationsstruktur für eine Anwendung bereit und steuert die Anzeige von Steuerelementen in einem Navigationsfenster.
Gemeinsam genutzte Elemente - Navigatoren Sind eine grafische Roadmap, die Benutzer zu bestimmten Teilen einer Anwendung führt.
Code - Agenten Definieren eine vom Benutzer aktivierte Task oder eine Hintergrundtask in einem beliebigen Teil einer Anwendung.
Code - Gemeinsame Aktionen Definieren eine vom Benutzer aktivierte Task für eine Maske oder eine Ansicht.
Code - Scriptbibliotheken Enthalten LotusScript-, Java- oder JavaScript-Code, der in Programmierelemente für Clients oder Server eingeschlossen werden kann. JavaScript-Bibliotheken sind für XPages vorgesehen.
Code - Datenbankscript Sind Programmierelemente, die für Ereignisse auf Anwendungsebene aktiviert werden, beispielsweise für das Öffnen oder Schließen einer Anwendung.
Code - Web-Service-Provider Sind eigenständige, selbsterklärende, modulare Anwendungen, die auf XML aufsetzen und die über das Web veröffentlicht und aufgerufen werden können. Ein Web-Service-Provider ist ein auf einem Domino-Server gehosteter Web-Service, der von anderen Computern aufgerufen werden kann.
Code - Web-Service-Konsument Ruft Web-Services auf anderen Computern auf.
Code - Java

Erstellt die Elemente Java Class, Interface, oder Enum, das auf das NSF-Projekt (unter Code/Java in der Java-Perspektive) abgestimmt ist. Der Java-Code ist direkt über den Code in Xpages aufrufbar.

Code - JAR-Dateien

Bieten die Möglichkeit, mit im Paket in der Anwendungs-NSF enthaltenen Java-Codes/-Bibliotheken zu arbeiten. Entbinden von der Notwendigkeit, JAR-Dateien auf einem Server zu implementieren und/oder Quellendateien gezielt in der Anwendungsdatenbank zu berücksichtigen. Das Element ist nur bei XPage-Anwendungen verfügbar, bei denen das Java-Archiv automatisch zur XPages-Laufzeit geladen wird.

Daten - Datenverbindungen Sind Ressourcen, die einen Datenaustausch zwischen einer Domino-Anwendung und einer externen Datenquelle einrichten.
Daten - DB2-Zugriffsansichten Definieren eine DB2-Ansicht für Notes-Daten.
Ressourcen - Bilder Können als Grafik oder Symbol für XPages, Seiten, Formulare, untergeordnete Formulare, Aktionsschaltflächen und Gliederungseinträge sowie als Hintergrundbild für Formulare, Dokumente, Seiten, Tabellenzellen und Aktionsschaltflächen verwendet werden.
Ressourcen - Dateien Bieten die Möglichkeit, Nicht-NSF-Dateien innerhalb von Anwendungen und anwendungsübergreifend gemeinsam zu nutzen.
Ressourcen - Applets Sind eigenständige Java-Programme, die in Ihrer Domino-Anwendung ausgeführt werden können.
Ressourcen - Style-Sheets Können erstellt oder importiert werden. Standardmäßig verwenden XPages und Benutzeroberflächensteuerelemente die mit Domino bereitgestellten CSS-Standard-Style-Sheets. Mit diesen Ressourcen können Sie die Standardeinstellungen überschreiben.
Ressourcen - Motive Sind serverseitige Anpassungen der HTML-Generierung, die zum Definieren der Darstellung und Funktionsweise einer Anwendung verwendet werden können. Standardmäßig verwenden XPages und Benutzeroberflächensteuerelemente das für den Server definierte Motiv. Dieses globale Thema kann für alle Anwendungen geändert oder durch ein anwendungsspezifisches Thema überschrieben werden.
Ressourcen - Dokument "Über diese Anwendung" Beschreibt den Zweck der Anwendung.
Ressourcen - Dokument "Benutzen dieser Anwendung" Stellt den Benutzern Anweisungen bereit.
Ressourcen - Symbol Unterstützt die Benutzer beim Suchen nach der Datenbank über Lesezeichenteilfenster. Das Symbol für Ihre Anwendung können Sie über den Symboleditor erstellen.
Verbundanwendungen - Verbindungseigenschaften Ermöglicht den Zugriff auf die WSDL-Dateien in einer modularen Anwendung.
Verbundanwendungen - Anwendungen Ermöglicht den Zugriff auf die erforderlichen XML-Dateien, die Definitionen für die Verbundanwendung enthalten.
Verbundanwendungen - Komponenten Implementiert in modularen Anwendungen, falls auf XPages basierend
Anwendungskonfiguration - Anwendungseigenschaften Ermöglicht die Definition anwendungsübergreifender Eigenschaften.
Anwendungskonfiguration - Faces-config Stellt den Bearbeitungszugriff auf die Datei webcontent\web-inf\faces-config.xml bereit. Dabei handelt es sich um die Konfigurationsdatei, die zum Konfigurieren von Managed Beans (sowie anderen Elementen wie angepassten Convertern/Prüfprogrammen) in XPages verwendet wird.
Anwendungskonfiguration - XSP-Eigenschaften Stellt den Bearbeitungszugriff auf die Datei mit den XPages-Frameworkparametern, den sogenannten xsp.properties, bereit. Wird auf Anwendungs- oder Serverebene dazu verwendet, XPages-Einstellungen auf Ihren Anwendungs-XPages zu definieren und zu steuern. Jede XPages-NSF-Anwendung verfügt über eine Datei "xsp.properties".

Da in diesem Benutzerhandbuch XPages und Anwendungen, die XPages verwenden, im Mittelpunkt stehen, wird darin eine Teilmenge der in XPages-Anwendungen verwendeten Gestaltungselemente ausführlicher beschrieben. Die ausführliche Dokumentation für die mehr "formularbasierten" Gestaltungselemente und Anwendungen finden Sie in Domino Designer Basic - Benutzerhandbuch und Referenz.

Gestaltungselementtypen auswählen und filtern

Sie können auswählen und filtern, welche Gestaltungselementtypen im Anwendungsnavigator angezeigt werden sollen. Wählen Sie dazu die gewünschten Typen unter Vorgaben > Domino Designer > Anwendungsnavigator aus.

Wählen Sie die gewünschten Elemente aus und zeigen Sie sie an, indem Sie die jeweiligen Elemente unter Vorgaben aktivieren. Beim Auswählen der gewünschten Perspektive aus einer Liste in der Anzeige legen Sie auch die Auswahl- und Filteroptionen für jede der drei Perspektiven fest: Domino Designer, XPages und Forms/Views Domino Designer.

Gestaltungselementversionen vergleichen

Sie können verschiedene Versionen von Gestaltungselementen oder Ressourcen miteinander vergleichen. Dazu müssen Sie mit der rechten Maustaste auf das betreffende Element klicken und aus dem Kontextmenü den gewünschten Vergleichstyp auswählen. Beim Ausführen eines Vergleichs werden im Editorbereich entsprechende Vergleichseditoren angezeigt. Unterschiede zwischen den Versionen werden in den Vergleichseditoren hervorgehoben dargestellt. So haben Sie die Möglichkeit, Änderungen zwischen den verglichenen Versionen zu suchen und zu kopieren.

Sie können die folgenden Vergleichstypen verwenden:
  • Vergleichen mit > Lokales Protokoll - Vergleicht das ausgewählte Element bzw. die ausgewählte Ressource mit einem Eintrag im lokalen Protokoll, das beim Speichern von Änderungen geführt wird.
  • Vergleichen mit > Untereinander - Vergleicht zwei oder drei ausgewählte Elemente oder Ressourcen untereinander.

Designeditor

Im Designeditor werden XPages und andere Gestaltungselemente bearbeitet und Listen mit Gestaltungselementen angezeigt.

In der Ansicht Eigenschaften werden die Eigenschaften für die aktuelle Auswahl im Editor angezeigt. Wenn Sie beispielsweise mit einem UI-Steuerelement (User Interface, Benutzerschnittstelle) auf einer XPage arbeiten, zeigt die Ansicht Eigenschaften die Eigenschaften für dieses UI-Steuerelement an, sobald Sie im XPages-Editor auf dieses Steuerelement klicken.

Mit dem Editor können die folgenden Tasks ausgeführt werden:

Task Aktion
Gestaltungselement oder Liste öffnen Wählen Sie das Gestaltungselement oder die Liste im Anwendungsnavigator aus. Klicken Sie doppelt darauf oder klicken Sie auf Datei > Öffnen.
Zwischen geöffneten Gestaltungselementen und Listen wechseln Klicken Sie auf die Registerkarte des Gestaltungselements oder der Liste, das/die Sie anzeigen möchten.
Gestaltungselement oder Liste schließen Klicken Sie auf der Registerkarte des Gestaltungselements oder der Liste auf das Symbol Schließen (ein X) oder wählen Sie die Registerkarte aus und klicken Sie auf Datei > Schließen.
Alle Gestaltungselemente und Listen einschließlich dem/der aktuellen schließen Klicken Sie auf die Optionen für die Datei und zum Schließen aller Objekte. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine Registerkarte klicken und die Option Alle schließen auswählen.
Editor maximieren Klicken Sie auf das Symbol zum Maximieren oder klicken Sie doppelt auf die Registerkarte.
Editor in ursprünglicher Größe und Position wiederherstellen Klicken Sie auf das Symbol zum Wiederherstellen oder klicken Sie doppelt auf die Registerkarte. Diese Funktion ist nur dann aktiviert, wenn Sie den Editor zuvor maximiert haben.
Größe des Editors mit Pfeiltasten ändern Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte und wählen Sie Größe und anschließend Links, Rechts, Oben oder Unten aus, um einen Rand des Editors zu markieren. Drücken Sie die entsprechende Pfeiltaste, um den Editor zu erweitern oder zu verkleinern.

Quelleneditor

Verwenden Sie für die direkte Bearbeitung von XPages-Quellcode den Quelleneditor.

Für die Bearbeitung einer XPage können Sie die Registerkarte "Quelle" verwenden, über die Sie den XPages-Quellcode direkt bearbeiten können. Dies ist dann besonders nützlich, wenn Sie mit der XPages-Sprache vertraut sind.

Mit dem Editor können die folgenden Tasks ausgeführt werden:

Task Aktion
Beim Codieren Content-Assist verwenden

Drücken Sie zum Aufrufen der Content-Assist-Funktionen beim Codieren die Tastenkombination STRG+LEERTASTE. Dies funktioniert auch für die in Ihre XPage integrierte SSJS-Funktion (Server Side JavaScript).

Content-Assist als Funktion des XPages-Quelleneditors wird mithilfe eines Schemas betrieben. Domino Designer erstellt auf der Basis der aktuellen Notes-Anwendung dynamisch ein Schema. Dieses Schema enthält Hilfetexte zu den einzelnen Attributen der verschiedenen Tags im Rahmen der XPages-Laufzeit.

Beim Codieren Navigation über Hyperlinks verwenden

Bei der Navigation über Hyperlinks handelt es sich um eine generische Eclipse-Funktionalität, bei der Text innerhalb eines Editors in einen Hyperlink umfunktioniert werden kann. Drücken Sie die Taste STRG, wenn Sie den Cursor über einen Text oder einen Link bewegen (gilt auch für den Namen eines angepassten Steuerelements). So navigieren Sie direkt zu der betreffenden Verknüpfungsposition bzw. zu dem Gestaltungselement. Eclipse liefert an den Editor, den Sie für die Navigation über Hyperlinks verwenden, ein entsprechendes Feedback.

Verwenden Sie diese Funktion z. B. bei der Bearbeitung angepasster Steuerelemente. Wenn Sie die Taste STRG drücken und den Cursor im Quelleneditor über ein angepasstes Steuerelement bewegen, gelangen Sie dank der Navigation über Hyperlinks direkt zu dem betreffenden Steuerelement.

Beim Codieren Direkthilfe verwenden

Bei dieser Funktion bewegen Sie den Cursor über einen bestimmten "Knoten", um so weitere Informationen dazu abzurufen. Ähnlich wie bei der Navigation über Hyperlinks (siehe oben) ist das Eclipse-Editorframework in der Lage, eine Beschreibung für den aktuellen Tag (und das aktuelle Attribut) bereitzustellen.

Für alle Tags und Attribute, für die über die entsprechenden xsp-config-Dateien eine Beschreibung bereitgestellt wird, können diese Informationen innerhalb des XPages-Quelleneditors über die Direkthilfe angezeigt werden.

Sie können die Verhaltensweise dieser Funktion über die Domino Designer-Registerkarte "Vorgaben" steuern. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert, wobei ein Zeitlimitwert von 500 Millisekunden für die Vorgabe gilt. Wird der Cursor also länger als 500 Millisekunden nicht bewegt, wird durch das Eclipse-Editorframework die Direkthilfefunktion im XPages-Quelleneditor aufgerufen.

Produkthilfesystem aufrufen Drücken Sie die Taste F1, um die Kontexthilfe aufzurufen.
Andere Bearbeitungstasks ausführen Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Quelleneditorseite, um ein Menü mit anderen Aktionen anzuzeigen, die Sie bei Ihrer Arbeit mit dem Editor ausführen können.
Editor maximieren Klicken Sie auf das Symbol Maximieren oder klicken Sie doppelt auf die Registerkarte.
Editor in ursprünglicher Größe und Position wiederherstellen Klicken Sie auf das Symbol zum Wiederherstellen oder klicken Sie doppelt auf die Registerkarte. Diese Funktion ist nur dann aktiviert, wenn Sie den Editor zuvor maximiert haben.
Größe des Editors mit Pfeiltasten ändern Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte und wählen Sie Größe und anschließend Links, Rechts, Oben oder Unten aus, um einen Rand des Editors zu markieren. Drücken Sie die entsprechende Pfeiltaste, um den Editor zu erweitern oder zu verkleinern.

Paletten und Ansichten

Paletten und Ansichten stellen die Tools für die Arbeit mit Gestaltungselementen zur Verfügung.

Paletten

Mithilfe von Paletten können Sie mit Steuerelementen und Datenquellen arbeiten. Die folgenden Paletten stehen zur Verfügung:

Palette "Steuerelemente"
Enthält die UI-Steuerelemente und die angepassten Steuerelemente, die dazu verwendet werden, das Layout von XPages zu entwerfen und festzulegen, wie Daten in die Datenbank eingegeben und gespeichert werden sollen. Sie können Steuerelemente von der Palette auf XPages ziehen und dort ablegen.

Diese Palette ist nur dann aktiv, wenn der XPages-Editor aktiv ist (z. B., wenn Sie eine XPage oder ein angepasstes Steuerelement bearbeiten). Die Palette enthält Fächer mit UI-Steuerelementen: Kernsteuerelemente und Containersteuerelemente. Außerdem enthält sie ein Fach für angepasste Steuerelemente (falls Sie der aktuellen IBM Domino Designer-Anwendung angepasste Steuerelemente hinzugefügt haben).

Ein Fach ist eine integrierte Anzeige, in der Sie mit dem Aufwärtspfeil bzw. dem Abwärtspfeil durch die Optionen an den Anfang bzw. das Ende eines Fachs blättern können.

Außerdem können Sie mit der Palette und ihren Fächern folgende Aktiunen ausführen:
  • Wenn Sie die Palette ausblenden möchten, schließen Sie diese.
  • Wenn Sie Paletteneigenschaften ändern möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste und nehmen eine Auswahl vor.
  • Wenn Sie ein Fach ein- oder ausblenden möchten, klicken Sie auf dieses.
Palette "Daten"
Hier werden Ihnen mithilfe des XPages-Editors die Datenquellen angezeigt, die mit der ausgewählten XPage oder dem ausgewählten Steuerelement verknüpft sind. Um die Palette "Daten" anzuzeigen, klicken Sie nacheinander auf Fenster > Eclipse-Ansichten anzeigen > Palette "Daten".

Berücksichtigen Sie beim Ziehen und Ablegen aus den Paletten "Steuerelemente" und "Daten" die folgenden Informationen, Einschränkungen und Richtlinien:

  • Mit Ausnahme von Ansichtsfenstern können Sie allen Containersteuerelementen Steuerelemente hinzufügen.
  • Mit Ausnahme des Steuerelements für Verknüpfungen können Sie Kernsteuerelementen keine Steuerelemente hinzufügen. Das hängt damit zusammen, dass ein Steuerelement für Verknüpfungen untergeordnete Steuerelemente aufweisen kann, sodass es in dieser Hinsicht wie ein Containersteuerelement funktioniert. Wenn Sie versuchen, einem Kernsteuerelement ein Steuerelement hinzuzufügen, wird das neue Steuerelement der Seite über dem bestehenden Steuerelement hinzugefügt.
  • Auf der Registerkarte "Quelle" können Sie ein Steuerelement als erstes oder letztes untergeordnetes Element eines Containersteuerelements festlegen, indem Sie es zum Start- oder Endbefehl des Containers ziehen oder darauf doppelklicken oder das Menü Erstellen mit dem Fokus auf dem Start- oder Endbefehl verwenden.
  • Sie können Steuerelemente nur den Zellen einer Tabelle hinzufügen, nicht jedoch den Zeilen oder dem Tabellencontainer selbst.
  • Sie können Steuerelemente zu einer Spalte in einer Datentabelle hinzufügen. Wenn Sie Steuerelemente auf der Registerkarte "Quelle" erstellt haben, können Sie Containersteuerelemente hinzufügen, die als Kopf- oder Fußzeile der Datentabelle (oder Datentabellenspalte) definiert wurden. Um ein Steuerelement als Kopf- oder Fußzeile zu definieren, fügen Sie es einem Element des Typs "xp:this.facets" in der Datentabelle oder Datentabellenspalte hinzu.
  • Sie können Steuerelemente nur den Registerkarten in einem Registerkartenfenster hinzufügen, nicht jedoch dem Fenster selbst.
  • Wenn Sie ein Steuerelement auf der Registerkarte "Quelle" zum Endbefehl eines Registerkartenfensters ziehen oder doppelt darauf klicken oder das Menü Erstellen mit dem Fokus auf dem Endbefehl verwenden, wird das Steuerelement zur letzten Registerkarte im Registerkartenfenster hinzugefügt.
  • Sie können ein Steuerelement nur dann einem angepassten Steuerelement hinzufügen, das einer XPage hinzugefügt wurde, wenn ein editierbarer Bereich für das angepasste Steuerelement definiert wurde. Weist der editierbare Bereich einen Facettennamen auf, können Sie nur ein einziges Steuerelement hinzufügen. Wenn Sie den Facettennamen entfernen, können Sie mehrere Steuerelemente hinzufügen.
  • Einem angepassten Steuerelement, das in einem anderen angepassten Steuerelement verschachtelt ist, können Sie kein Steuerelement hinzufügen.
  • Wenn Sie Datenquellen aus der Palette "Daten" auf eine Seite ziehen, können Sie die Quellen, bevor sie auf der Seite eingefügt werden, neu ordnen. Klicken Sie dazu oben auf der Palette "Daten" auf das Symbol zum Auswählen von Steuerelementen und wählen Sie dann den Eintrag für an Daten gebundenen Steuerelemente aus. Ziehen Sie die gewünschten Datenquellen mithilfe der Pfeiltasten auf die Seite.

Sie können Profile für Steuerelementpaletten erstellen, um festzulegen, welche Steuerelemente in welcher Reihenfolge auf der Steuerelementpalette angezeigt werden sollen. Sie können mehrere Palettenprofile mit unterschiedlichen Steuerelementpaletten-Layouts erstellen, zwischen denen Sie wechseln können. Wählen Sie zum Öffnen der Palettenprofileinstellungen die folgenden Optionen: Datei-Vorgaben-Domino Designer-Palette. Der folgenden Liste können Sie weitere Informationen zur Verwendung von Profilen für Steuerelementpaletten entnehmen:

  • Standardmäßig wird ein erstes Profil mit Namen Profile1 erstellt. Das ist das Profil mit dem aktuellen Status der Palette, wenn Designer zum ersten Mal gestartet wird. Wenn Sie die Palette mithilfe der alten Designer-Seite mit Palettenvorgaben geändert haben, werden diese Änderungen in Profile1 übernommen. Sie können Profile1 über die Palettenprofil-Benutzeroberfläche umbenennen und löschen.
  • Die Benutzeroberfläche umfasst eine Liste von Profilen sowie eine Baumstruktur, in der die Steuerelementfächer und die Steuerelemente in diesen Fächern angezeigt werden. Die Baumstruktur zeigt das Layout der Palette für das ausgewählte Profil aus der Liste mit Profilen an. Sie können die Steuerelemente/Fächer in der Palette aktivieren, die angezeigt werden sollen, bzw. die unerwünschten inaktivieren, um diese auszublenden. Sie können auch einzelne Steuerelemente innerhalb des jeweiligen Fachs verschieben. Steuerelemente können jedoch nicht fächerübergreifend verschoben werden.
  • Sie können auch die Reihenfolge der Fächer ändern. Die Neuanordnung von Fächern wird hingegen von der Palette 'Steuerelemente' in dieser Release nicht unterstützt. Angepasste Steuerelemente werden nie in der Baumstruktur sondern immer in der Steuerelementpalette an angezeigt.
  • Wenn Sie auf Neu klicken, um ein neues Profil zu erstellen, wird für die neue Profilpalette das Layout des aktuell in der Liste mit Profilen ausgewählten Profils verwendet. Das aktive Profil wird standardmäßig in der Liste mit Profilen ausgewählt. Wählen Sie zum Wechseln zwischen den Profilen das Profil, das Sie aktivieren möchten, und klicken Sie auf "Übernehmen" oder "OK".
  • Möchten Sie die ausgewählte Datei entsprechend dem Standardprofil wiederherstellen, klicken Sie auf "Standardwerte wiederherstellen". Beim Wiederherstellen des Standardprofils werden bereits keinerlei erstellte Profile gelöscht.
  • Wenn Sie alle Profile in der Liste mit Profilen löschen, wird Profile1 mit einem Palettenlayout neu erstellt, das mit dem Standardlayout übereinstimmt.

Ansichten

Ansichten sind Fenster in Eclipse, über die Sie verschiedene Aspekte Ihrer Anwendung betrachten und mit diesen arbeiten können. Die folgenden Ansichten stehen zur Verfügung:

Ansicht "Ereignisse"
Bietet Ihnen die Möglichkeit, Ereignisse für XPages und Steuerelemente zu erstellen. Sie können die Ansicht "Ereignisse" dazu verwenden, Ereignissen einfache Aktionen oder Scripts zuzuordnen. Ereignisse sind für einen einfacheren Zugriff in Kategorien zusammengefasst.

Beim Schreiben von Scripts können Sie serverseitige oder clientseitige Ereignisse erstellen. Sie können Optionen zum Aktualisieren von XPages nach dem Eintreten von Ereignissen angeben, einschließlich dem Ausführen von Teilaktualisierungen für einen Teil der XPage-Elemente auf Basis der AJAX-Technologie (Asynchronous JavaScript and XML).

Beim Schreiben von einfachen Aktionen können Sie Aktionen schreiben, die einen vorprogrammierten Vorgang ausführen, der durch Argumente geändert werden kann. Sie können auch Gruppen mit einfachen Aktionen erstellen.

Gliederungsansicht
Stellt eine hierarchische Darstellung des XML-Quellcodes auf XPages zur Verfügung. Sie können auf die einzelnen Knoten in der Gliederungsansicht klicken, um durch die XPage zu navigieren und Eigenschaften in der Ansicht "Eigenschaften" zu aktualisieren. Sie können die Elemente auch per Drag-and-drop verschieben, um Abschnitte neu anzuordnen und die Reihenfolge der Elemente zu ändern.
Ansicht "Fehler"
Zeigt Fehler, Warnungen und andere Informationen zu IBM Domino Designer-Ressourcen an. Diese Nachrichten werden generiert, wenn Sie den Eclipse-Arbeitsbereich erstellen. Wenn Sie beispielsweise eine XPage speichern, die Syntaxfehler enthält, werden diese Fehler in der Ansicht "Fehler" angezeigt.
Ansicht "Eigenschaften"
Bietet Ihnen die Möglichkeit, Eigenschaften für XPages und Steuerelemente festzulegen. Die Ansicht "Eigenschaften" interagiert mit dem Editor, der derzeit geöffnet ist. Wenn Sie beispielsweise eine XPage entwerfen und den Fokus auf ein bestimmtes Benutzeroberflächensteuerelement auf der XPage verschieben, werden die Eigenschaften dieses Benutzeroberflächensteuerelements für Sie in der Ansicht "Eigenschaften" verfügbar.

Die Ansicht "Eigenschaften" befindet sich unten im IBM Domino Designer-Fenster und enthält einzelne Registerkarten, auf die Sie klicken können, um eine Reihe von Optionen anzuzeigen. Da die einzelnen XPages und UI-Steuerelemente jeweils über einen eindeutigen Satz von Eigenschaften verfügen, ändern sich der Inhalt und die Optionen auf diesen Registerkarten je nach ausgewähltem Element. Wenn Sie beispielsweise eine Liste von XPages anzeigen und auf den Namen einer einzelnen XPage klicken, zeigt die Ansicht "Eigenschaften" allgemeine Informationen zu dieser XPage an, z. B. den Namen, den Autor sowie das Erstellungsdatum der XPage. Wenn Sie doppelt auf den Namen der XPage klicken, wird die XPage im XPages-Editor von IBM Domino Designer im Bearbeitungsmodus geöffnet; in der Ansicht "Eigenschaften" werden daraufhin andere Registerkarten angezeigt. Diese Registerkarten ändern sich abhängig davon, welches Element derzeit im Editor ausgewählt ist, z. B. die gesamte XPage oder ein einzelnes UI-Steuerelement.

Mithilfe der Schaltflächen in der Titelleiste "Eigenschaften" können Sie die Ansicht minimieren, maximieren und wiederherstellen. Sie können mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte "Eigenschaften" klicken, um die folgenden Aufgaben auszuführen:
  • Ansicht ausblenden
  • Ansicht minimieren oder maximieren
  • Ansicht abhängen und als separates Fenster anzeigen
  • Minimierte oder maximierte Ansicht wiederherstellen

Informationen abrufen

Die unmittelbare Ressource für den Abruf von Informationen ist das installierte Hilfesystem. Zu den weiteren Ressourcen zählen ein Information Center, ein Domino Designer-Wiki und Artikel auf verschiedenen Websites.

Um in Domino Designer oder Notes Hilfetext aufzurufen, klicken Sie auf Hilfe > Hilfeverzeichnis. Der einfachste Zugriff erfolgt normalerweise über die Suche. Hier sind einige Tipps:
  • Geben Sie vollständige Wörter ein. Die Groß-/Kleinschreibung ist nicht von Bedeutung, die Wörter müssen jedoch vollständig sein. Wenn Sie beispielsweise nach der Methode "createFTIndex" suchen, können Sie createftindex eingeben, createftinde schlägt jedoch fehl.
  • Die angezeigten Suchergebnisse können doppelte oder ähnliche Titel enthalten, speziell für Referenzthemen. Wenn Sie den Mauszeiger über einen Titel bewegen, informiert Sie ein Popup-Fenster über den Namen des zugehörigen Buchs. Diese Informationen werden auch in der Statuszeile angezeigt.
  • Wenn Sie einen Teil der Hilfe häufig verwenden, sollten Sie einen Suchbereich dafür festlegen. Informationen dazu finden Sie in der Aufgabe, auf die verwiesen wird.
Wenn Sie auf F1 klicken, wird im rechten Fensterbereich ein zusätzliches Hilfesystem angezeigt. Einige Teile dieses Materials bestehen aus Zusammenfassungen. Sie können zu umfassenderen Dokumentationen navigieren, indem Sie die Links verwenden oder unten auf der Seite auf Suche oder Alle Themen klicken.

Die zusammen mit dem Produkt installierte Hilfe ist auch im Notes Domino Information Center unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/domhelp/v8r0/index.jsp verfügbar.

Artikel, Foren und weitere Informationen finden Sie im Domino Designer-Wiki unter http://www.lotus.com/ldd/ddwiki.nsf. Sie können Beiträge in diesem Wiki veröffentlichen.

Verwenden Sie Google oder ein anderes Webprodukt, um die Suche über die Hilfe hinaus zu erweitern. Stellen Sie Ihrer Suchabfrage die Begriffe domino designer voran. Wenn Sie beispielsweise Informationen zu der Methode "createFTIndex" abrufen möchten, können Sie domino designer createftindex als Suchabfrage eingeben.

Eine praktische Einführung in XPages erhalten Sie, wenn Sie den Lerntext in dieser Hilfe durcharbeiten. Der Lerntext verwendet die erweiterte Schablone mit dem Namen Site finder demo.

Suchbereich festlegen

Ein Suchbereich begrenzt die Hilfethemen, die durchsucht werden.

Informationen zu diesem Vorgang

Standardmäßig werden alle Themen in der Hilfe durchsucht. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen benannten Bereich zu erstellen, der eine Suche auf angegebene Themen begrenzt.

Vorgehensweise

  1. Klicken Sie im Suchfenster auf den Suchbereich.
  2. Wählen Sie im Dialogfeld Suchbereich auswählen die Option Nur die folgenden Themen durchsuchen aus und klicken Sie auf Neu.
  3. Geben Sie im Dialogfeld Neue Suchliste einen Namen für die Suche ein.
  4. Wählen Sie die Teile der Hilfe aus, die Sie durchsuchen möchten. Sie können Themen der obersten Ebene und der Ebene darunter auswählen.
  5. Klicken Sie auf OK, um den Bereich zu speichern und das Dialogfeld Neue Suchliste zu schließen.

    Der neue Bereich wird in der Liste der Bereiche angezeigt, wenn die Option Nur die folgenden Themen durchsuchen ausgewählt wird.

    Sie können einen weiteren Bereich erstellen.

    Sie können einen ausgewählten Bereich bearbeiten oder entfernen.

  6. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Suchbereich auswählen zu schließen.
  7. Der aktuell geltende Bereich wird neben Suchbereich angezeigt. So ändern Sie den Bereich:
    1. Klicken Sie auf Suchbereich, um das Dialogfeld Suchbereich auswählen zu öffnen.
    2. Wählen Sie die Option Nur die folgenden Themen durchsuchen und anschließend einen Bereich oder die Option Alle Themen durchsuchen aus.
    3. Klicken Sie auf OK.

Beispiel

Gehen Sie beispielsweise folgendermaßen vor, um einen Suchbereich nur für Domino Designer-Themen zu erstellen: Geben Sie dem Bereich im Dialogfeld Neue Suchliste den Namen Designer und wählen Sie alle Themen der obersten Ebene aus, die mit Lotus Domino Designer beginnen.

Eingabehilfen und Tastaturkürzel

IBM Domino Designer kann von Menschen mit körperlichen Behinderungen verwendet werden. Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder eingeschränkter Sehfähigkeit können spezielle Tastaturkürzel für eine behindertengerechte Bedienung verwenden.

Mit diesen Tastaturkürzeln kann eine Vielzahl von Aufgaben in Designer angesteuert und ausgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie im Produkthilfesystem im Abschnitt "Eingabehilfen und Tastaturkürzel" in "Domino Designer Basic - Benutzerhandbuch und Referenz". Dort finden Sie eine Vielzahl von Themen zu aufgabenbezogenen Tastaturkürzeln.

Eine behindertengerechte Ausgabe der vollständigen Produkthilfe finden Sie im IBM Notes und Domino Information Center unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/domhelp/v8r0/index.jsp.

Weitere Informationen können Sie außerdem im Thema "Notes behindertengerecht anpassen" der Notes-Hilfe finden. Ist die Hilfe nicht installiert, können Sie sie aus der Dokumentationsbibliothek der IBM Entwicklerdomäne unter http://www.lotus.com/ldd/doc herunterladen oder in der Notes-Hilfe nachsehen.

Zudem steht Ihnen die IBM-Website für spezielle Anforderungen unter der Adresse "http://www.ibm.com/able" zur Verfügung.

Lernprogramme

Dieser Abschnitt enthält Lernprogramme und Informationen zu Lernprogrammen.

Bei dem aktuell in diesem Abschnitt verfügbaren Lernprogramm handelt es sich um das Lernprogramm zu XPages Site Finder. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den restlichen Themen in diesem Abschnitt.

Lernprogramm zu XPages Site Finder

In diesem Lernprogramm wird veranschaulicht, wie Sie unter Verwendung von XPage-Elementen auf einfache Weise eine Webanwendung in IBM Domino Designer erstellen können. Mit diesem Lernprogramm werden Sie drei XPages erstellen und eine Vorschau dieser XPages anzeigen. Sie werden Steuerelemente auf den XPages platzieren, um auf Daten zuzugreifen und diese anzuzeigen, um zu anderen Seiten zu navigieren, um dieselbe Seite zu aktualisieren und weitere Aktionen auszuführen. Sie werden auch JavaScript verwenden.

Wenn Sie mit Domino Designer und konventionellen Gestaltungselementen bereits vertraut sind, ist dies hilfreich, es wird jedoch nicht vorausgesetzt. Einige Gestaltungselemente und Grafiken, die außerhalb des Umfangs dieses Lernprogramms liegen, sind vorinstalliert. Wenn Sie bisher noch nicht mit Eclipse gearbeitet haben, finden Sie unter Navigation in Domino Designer eine gute Einführung.

Die Demoanwendung "Site Finder Demo" ist eine erweiterte Schablone, die mit Domino Designer bereitgestellt wird. Sie ist mit dem Werkzeug vergleichbar, das auf zahlreichen Websites zur Verfügung steht, um einen bestimmten Standort in der Nähe zu finden. Sie geben eine Postleitzahl oder Adresse ein und der Server gibt übereinstimmende Standorte zurück. In diesem Lernprogramm entwickeln Sie die Webseite für die Übergabe der Anfrage sowie weitere Seiten zum Erstellen und Bearbeiten der Standortdokumente.

Der Einfachheit halber ist der Zugriff nicht eingeschränkt. Jeder Benutzer kann Dokumente erstellen und bearbeiten. Mit diesem Zugriff können Sie eine Vorschau der XPage-Funktionen anzeigen, ohne einen Server einrichten zu müssen. Bei einer realen Anwendung sollte der Zugriff eingeschränkt werden. Dies lässt sich ganz einfach mithilfe einer Zugriffskontrollliste bewerkstelligen. Klicken Sie im Menü auf "Datei", dann auf "Anwendung" und schließlich auf die Option für Zugriffskontrolle.

Der Suchmechanismus in der Demoanwendung ist einfach gehalten und es werden nur exakte Übereinstimmungen gefunden. In einer realen Anwendung wäre ein ausgereifterer Mechanismus empfehlenswert.

Diese Dokumentation bezieht sich auf die folgenden Produkte: IBM Domino, IBM Domino Designer, IBM Notes, IBM iNotes und IBM Notes Traveler.

Lernziele

  • Eine Anwendung mit XPage-Elementen einrichten und anzeigen
  • Eine XPage erstellen
  • Einer XPage Steuerelemente hinzufügen
  • Daten an eine XPage binden
  • Einer XPage Navigationsfunktionen hinzufügen
  • Ein angepasstes Steuerelement erstellen
  • Erweiterte Bindung und Scripterstellung verwenden

Zeitaufwand

Für die Bearbeitung dieses Lernprogramms benötigen Sie ca. 90 Minuten.

Musteranwendung einrichten

Im Verlauf des Lernprogramms erstellen Sie drei XPages mit den Namen "Site", "SiteFinder" und "SiteList". Wenn Sie die Musteranwendung zum ersten Mal öffnen, werden vorhandene XPages mit ähnlichen Namen angezeigt. Drei davon sind fertige Lösungen namens "SiteFinal", "SiteFinderFinal" und "SiteListFinal". Zwei sind Zwischenlösungen namens "Site1" und "SiteList1".

Starten Sie IBM Domino Designer und gehen Sie wie folgt vor:
  1. Klicken Sie im Menü auf Datei > Anwendung > Neu (Strg+N).
  2. Führen Sie im Fenster Neue Anwendung die folgenden Schritte aus:
    1. Übernehmen Sie für "Server" die Option Lokal.
    2. Geben Sie einen Titel ein, z. B. Site Finder Demo.
    3. Übernehmen oder ändern Sie den Dateinamen, z. B. SiteFinderDemo.nsf.
    4. Optional: Klicken Sie auf Verschlüsselung. Wählen Sie die Option für Datenbank nicht lokal verschlüsseln aus und klicken Sie auf OK.

      Damit können andere Notes-Benutzer lokal auf die Anwendung zugreifen (wenn Sie sie beispielsweise per E-Mail an einen anderen Benutzer senden). Im Allgemeinen sollten Sie Anwendungen in der Praxis verschlüsseln, um sie zu schützen. Durch die lokale Verschlüsselung wird nicht verhindert, dass die Anwendung mittels Replizierung auf einen Server gemeinsam genutzt wird.

    5. Wählen Sie die Option Volltextindex für die Suche erstellen aus. Dies wird später benötigt.
    6. Übernehmen Sie für den Schablonenserver die Option Lokal.
    7. Wählen Sie die Option Erweiterte Schablonen anzeigen aus.
    8. Wählen Sie in der Schablonenliste Site Finder Demo aus.
    9. Inaktivieren Sie die Option Zukünftige Gestaltungsänderungen übernehmen.
    Das Fenster Neue Anwendung sollte wie folgt aussehen.

    Fenster "Neue Anwendung"

  3. Klicken Sie auf OK.

    Domino Designer erstellt die neue Anwendung; die Elemente der Anwendung werden auf der linken Seite unter Anwendungen angezeigt. Erweitern Sie die Elemente, um die Gestaltung der Anwendung zu untersuchen.

  4. Erweitern Sie Code und klicken Sie doppelt auf den Eintrag für Agenten. Klicken Sie in der Liste der Agenten mit der rechten Maustaste auf Musterdaten erstellen und wählen Sie Ausführen aus.

    Dieser Agent erstellt einige Musterdatensätze, mit denen Sie die Anwendung testen können. Machen Sie in allen angezeigten Dialogfeldern Angaben. Klicken Sie auf das X in der Ecke, um das Teilfenster mit der Liste der Agenten zu schließen.

  5. Erweitern Sie XPages und klicken Sie doppelt auf SiteFinderFinal (die fertige Lösung für "SiteFinder").
  6. Klicken Sie auf Entwurf > Vorschau im Web-Browser > Standard-Web-Browser oder wählen Sie einen der aufgeführten Browser aus.

    Ein auf Ihrem Computer aktiver Mini-Web-Server öffnet einen Browser, generiert HTML-Code für die XPage und sendet die Seite an den Browser. Dabei wird als Servername "localhost" verwendet.

    Wenn Ihr Computer nicht für die Verwendung von "localhost" konfiguriert ist, wird die Vorschau-URL nicht geladen. Öffnen Sie einen Browser und geben Sie 127.0.0.1 oder die tatsächliche IP-Adresse Ihres Computers in die URL ein, z. B. http://127.0.0.1/SiteFinderDemo.nsf/SiteFinderFinal.xsp.

  7. Geben Sie in das Feld Postleitzahl einen Wert ein (z. B. 02108) und klicken Sie auf Suchen.

    Dadurch wird die Seite an den Server übergeben. Der Server verarbeitet die Informationen von der Seite und sendet eine andere Seite an den Client.

  8. Schließen Sie anschließend den Browser.
  9. Schließen Sie das XPage-Element in Domino Designer, indem Sie auf der entsprechenden Registerkarte auf das X klicken.

    Die Darstellung variiert. Wenn sich in einem Teilfenster mehrere Registerkarten befinden, wird auf jeder Registerkarte ein X angezeigt. Ist hingegen nur eine Registerkarte im Teilfenster enthalten, wird diese als Fenster mit dem X in der Ecke angezeigt.

Machen Sie sich ganz nach Belieben mit der Anwendung vertraut, indem Sie eine Vorschau der XPages anzeigen, in deren Namen "Final" enthalten ist. Dabei handelt es sich um die endgültigen Versionen der XPages, die Sie während der Bearbeitung des Lernprogramms entwerfen.

XPage erstellen

In dieser Lerneinheit erfahren Sie, wie Sie eine allgemeine XPage erstellen.

In dieser Lerneinheit werden eine Maske und eine Ansicht verwendet, die Sie jedoch nicht selbst erstellen. Die Maske "Site" enthält die Felder zum Speichern der Standortinformationen und der Suchkriterien, während die Ansicht "SiteList" zum Anzeigen der Standortliste und der Suchergebnisse dient. Sehen Sie sich beide kurz an. Eine Dokumentation zu Masken und Ansichten finden Sie in der Hilfe in Domino Designer Basic - Benutzerhandbuch und Referenz.
  • Mithilfe von Masken wird auf XPages definiert, welche Daten in einem Dokument gespeichert werden, nicht jedoch, wie diese angezeigt werden. Diese Definition ist mit der Verwendung verdeckter Felder in Anzeigemasken zum Organisieren und Berechnen von Daten vergleichbar. Die Maske "Site" enthält Datenfelder für die Erstellung von Dokumenten sowie erläuternden Text. Dies wird Benutzern nicht angezeigt, daher spielt das Layout keine Rolle.
  • Ansichten werden auf XPages verwendet, um Sammlungen von Dokumenten und deren Anordnung zu definieren. So wie Sie eine Ansicht ausschließlich zum Indizieren bestimmter Daten verwenden könnten, damit diese programmgesteuert adressiert werden können, dient die Ansicht "SiteList" als Index Ihrer Datendokumente. Darin wird der Inhalt aller Dokumente nach Standortnamen sortiert angezeigt. Ansichten stellen ein leistungsfähiges Mittel zum Organisieren von Dokumenten dar und es ist eine gängige Praxis, mehrere Ansichten mit unterschiedlichen Teilmengen und Sortierreihenfolgen zu definieren.

Stellen Sie sicher, dass die Anwendung erweitert ist und gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie doppelt auf XPages.

    Durch diese Aktion wird im mittleren Teilfenster eine Liste von XPage-Elementen angezeigt.

  2. Klicken Sie auf Neue XPage.
  3. Ordnen Sie der neuen XPage den Namen SiteList zu. (Die Erweiterung .xsp wird vorausgesetzt und automatisch hinzugefügt.)

    Der Name darf Leerzeichen enthalten, normalerweise sind Namen ohne Leerzeichen jedoch klarer.

  4. Klicken Sie auf OK. Im mittleren Teilfenster wird ein leeres XPage-Gestaltungselement erstellt.
  5. Fügen Sie eine Kopfzeilengrafik auf der Seite ein:
    1. Wählen Sie unter Kernsteuerelemente das Steuerelement Grafik aus und ziehen Sie es auf die XPage. Das Fenster Grafik auswählen wird angezeigt.
    2. Wählen Sie xpTitlebarLeft_ren.gif aus.

      Das Fenster Grafik auswählen entspricht diesem Screenshot.

      Fenster "Grafik auswählen"

    3. Klicken Sie auf OK.

    Die im Screenshot dargestellten Grafiken sind vorinstalliert. Jede in der Liste aufgeführte Grafik ist eine Ressource in der aktuellen Datenbank. Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie zusätzliche Grafiken importieren. (Es gibt auch noch andere Methoden zum Importieren von Grafiken.)

    Nachdem Sie auf OK geklickt haben, wird die Grafik als Kopfzeile angezeigt.

  6. Klicken Sie, um in diese Richtung zu gelangen, in den leeren Bereich rechts neben der Kopfzeilengrafik oder auf den Rechtspfeil. Falls der Bereich nicht sichtbar ist, müssen Sie möglicherweise in diese Richtung blättern. Drücken Sie die Eingabetaste, damit der Cursor in die nächste Zeile wechselt.
  7. Geben Sie einen Kopfzeilentext ein:
    1. Klicken Sie auf der XPage auf die leere Zeile unterhalb der Kopfzeile.
    2. Geben Sie List of Sites ein und drücken Sie die Eingabetaste.
    3. Heben Sie die Textzeile hervor.
    4. Klicken Sie im unteren Teilfenster auf Schriftart und ändern Sie die Schriftarten nach Wunsch, indem Sie z. B. Fettdruck, eine Größe von 14 Punkt und Blau als Farbe festlegen.
    Später werden Sie als alternative Methode der Formatierung eine Formatvorlage hinzufügen und diese auf den Text anwenden.
Die Gestaltung der XPage entspricht diesem Screenshot:

XPage 'SiteList'

Erfahrene Webentwickler möchten möglicherweise Elemente zum Strukturieren des Dokuments verwenden, z. B. H1 und H2. In der Benutzerschnittstelle für die Gestaltung wird dies nicht unterstützt, Sie können jedoch in der Benutzerschnittstelle für den Quellcode beliebigen XML-Code eingeben. Klicken Sie auf die Registerkarte Quelle, um die Seite als XML anzuzeigen und zu bearbeiten. Zurück zur vorherigen Anzeige gelangen Sie, indem Sie auf die Registerkarte Entwurf klicken.

Ansichtssteuerelement hinzufügen

In einem Ansichtssteuerelement auf einer XPage werden Informationen aus einer definierten Ansicht angezeigt. In dieser Lerneinheit erstellen Sie ein Steuerelement, in dem Sie Daten aus der Ansicht "SiteList" anzeigen können.

Stellen Sie sicher, dass die XPage "SiteList" im mittleren Teilfenster geöffnet ist, und gehen Sie wie folgt vor:
  1. Wählen Sie unter Containersteuerelemente das Steuerelement Ansicht aus und ziehen Sie es auf die XPage.
  2. Im Fenster Datenquelle für Ansicht auswählen:
    1. Übernehmen Sie für Daten anzeigen aus die Einstellung Domino-Ansicht.
    2. Übernehmen Sie für Anwendung die Einstellung Aktuell.

      Sie können eine beliebige Domino-Anwendung auswählen, das Ansichtssteuerelement ist allerdings nur funktionsfähig, wenn die Anwendung auf dem Laufzeitserver verfügbar ist.

    3. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Ansicht den Eintrag "SiteList" aus.
    4. Übernehmen Sie "view1" als Datenquellenname.

      Dieser Name kann in serverseitigem JavaScript-Code verwendet werden.

    5. Lassen Sie unten in der Spaltenliste die Optionen SiteName, StreetAddress, City und SiteType ausgewählt.

    Das Fenster entspricht diesem Screenshot.

    Fenster "Datenquelle für Ansicht auswählen"

  3. Klicken Sie auf OK.

    Eine Tabelle für die Ansicht wird angezeigt. Die vier Spalten stellen die Ansichtsspalten dar, die beiden Zeilen die Spaltentitel und den Spalteninhalt. Die erste Zeile enthält ein Pager-Steuerelement, mit dem der Benutzer durch die Daten in der Ansicht navigieren kann.

  4. Passen Sie das Ansichtssteuerelement wie folgt an:
    1. Wählen Sie zum Ändern der Spaltengröße beide Zeilen in einer Spalte aus (indem Sie auf die Zelle in der ersten Zeile klicken und dann die Umschalttaste gedrückt halten, während Sie auf die zweite Zelle klicken) und ziehen Sie an einem Ziehpunkt einer der beiden Zellen.
    2. Wählen Sie die gesamte Kopfzeile aus, indem Sie auf die erste Zelle klicken und dann die Umschalttaste gedrückt halten, während Sie auf die übrigen Zellen in der Zeile klicken. Drücken Sie die Tastenkombination "Strg+B" oder verwenden Sie die Schriftarteigenschaften, um die Zellen fett zu formatieren.
  5. Gehen Sie wie folgt vor, um es den Benutzern zu ermöglichen, ein Dokument zu öffnen, indem sie in der ersten Spalte des Ansichtssteuerelements darauf klicken:
    1. Klicken Sie am Ende in die linke Zelle (SiteName).
    2. Klicken Sie auf der Registerkarte Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Anzeige.
    3. Wählen Sie Werte in dieser Spalte als Verknüpfungen anzeigen aus.

    Die Seite entspricht diesem Screenshot.

    XPage 'SiteList' mit Ansichtssteuerelement

  6. Verknüpfen Sie das Ansichtssteuerelement mit der Bearbeitungsseite.
    1. Klicken Sie auf das Ansichtssteuerelement, damit die gesamte Ansicht fokussiert wird.
    2. Klicken Sie auf der Registerkarte Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Ansicht.
    3. Wählen Sie am Ende aus der Dropdown-Liste bei Ausgewähltes Dokument zur Laufzeit öffnen mit: den Eintrag Site1 aus.
  7. Speichern Sie die Seite und zeigen Sie eine Vorschau an.
    1. Klicken Sie auf die aktuelle XPage, sodass die Seite selbst fokussiert wird.

      Alternativ dazu können Sie zum Fokussieren der Seite im seitlichen Teilfenster auf Gliederung > Stammdokument > XPage klicken. Durch diese Aktion wird die Seite selbst fokussiert. Zum Fokussieren bestimmter Gestaltungselemente auf der Seite klicken Sie in der Gliederung auf das entsprechende Element.

    2. Drücken Sie zum Speichern der Seite die Tastenkombination "Strg+S".
    3. Klicken Sie auf Entwurf > Vorschau im Web-Browser > Standard-Web-Browser des Systems oder auf den jeweils gewünschten Browser. Klicken Sie auf ein Dokument in der Liste. Es öffnet sich dann mit der XPage "Site". Sie können in diesem Fenster Änderungen am Dokument vornehmen und dann zum Speichern der Änderungen auf Übergeben klicken. Auch wenn Sie die Seite übergeben, wird diese weiterhin angezeigt, sodass Sie dasselbe Dokument weiter bearbeiten und speichern können.
      Zum Speichern von Änderungen und zum Aktualisieren des Browsers gibt es verschiedene Methoden:
      • Über die Schaltfläche Übergeben, die Sie in diesem Lernprogramm verwenden, werden die Datenquellen und die Seite aktualisiert.
      • Über die Schaltfläche Schaltfläche können Sie einem onclick-Ereignis einfache Aktionen oder JavaScript-Code zuordnen. Verwenden Sie dieses Ereignis, um die Datenquellen zu aktualisieren und den Benutzer auf eine andere Seite umzuleiten.
      • Mithilfe von Seitenereignissen können Sie einem Ereignis des Typs postSaveDocument einfache Aktionen oder JavaScript-Code zuordnen. Sie können eine Schaltfläche Übergeben auf der Seite platzieren und im Ereignis postSaveDocument den Benutzer auf eine andere Seite umleiten.

      Nun sieht Ihre XPage aus wie "SiteList1", die Sie zum Vergleich öffnen können.

  8. Schließen Sie den Browser.

XPage zur Bearbeitung erstellen

Zur Gestaltung von Webseiten können auch Masken verwendet werden, allerdings stehen auf XPages mehr UI-Optionen zur Verfügung und Sie können mit geringerem Aufwand die Darstellung besser steuern. Es ist hilfreich, zusätzlich ein Formular zur Bereitstellung einer Liste von Feldern für die Datenbindung zu verwenden. Außerdem können mithilfe der Maske Ergebnisfelder mit Feldformeln berechnet werden, sodass kein entsprechender Code auf der XPage eingefügt werden muss.

In dieser Lerneinheit lernen Sie, wie Sie einer Seite Text und Steuerelemente hinzufügen, die Darstellung einer Seite mithilfe von Formatvorlagen anpassen und Datenquellen an eine Seite binden. Es sind zahlreiche Schritte auszuführen. Führen Sie diese einfach einen nach dem anderen aus.

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie am Anfang der Liste der XPages auf die Option für Neue XPage. Sie können aber auch mit der rechten Maustaste auf XPages > Neue XPage klicken.
  2. Ordnen Sie der neuen XPage den Namen Site zu und klicken Sie auf OK. Die XPage und die Maske müssen nicht denselben Namen aufweisen, dies ist jedoch eine bewährte Praxis. Die Verwendung derselben Namen ermöglicht bestimmte automatische Verhaltensweisen, die jedoch den Umfang dieses Handbuchs übersteigen.
  3. Fügen Sie der Seite eine Formatvorlage hinzu. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
    1. Klicken Sie im letzten Teilfenster auf Formatvorlage.
    2. Blättern Sie zum Ende und klicken Sie dann auf Formatvorlage zu Seite hinzufügen.
    3. Wählen Sie im Feld Formatvorlage zu Seite hinzufügen den Eintrag styles.css aus.
    4. Klicken Sie auf OK.
    Bei diesen CSS-Dateien handelt es sich um in der Musteranwendung enthaltene Gestaltungselemente von Formatvorlagen.
  4. Fügen Sie einen Titel für die Seite hinzu und passen Sie die Darstellung an. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
    1. Geben Sie auf der XPage einen Titel für die Seite ein, z. B. Site Description, und drücken Sie die Eingabetaste.
    2. Heben Sie den Text hervor.
    3. Klicken Sie (falls nicht bereits geschehen) im letzten Teilfenster auf Formatvorlage.
    4. Klicken Sie in der Liste unter styles.css auf .title.
    Die Darstellung des Texts ändert sich entsprechend der ausgewählten Vorlage.
  5. Verknüpfen Sie die XPage mit dem Back-End-Datenspeicher von Domino (d. h., binden Sie die XPage an den Datenspeicher). Gehen Sie dazu wie folgt vor:
    1. Klicken Sie auf der XPage auf einen Punkt außerhalb des Texts, sodass die Seite selbst fokussiert wird.
    2. Klicken Sie im unteren Teilfenster unter Eigenschaften auf Daten.
    3. Klicken Sie auf Hinzufügen und wählen Sie Domino-Dokument aus.

      Eine Datenquelle mit dem Namen document1 wird angezeigt.

    4. Suchen Sie seitlich im Teilfenster nach Maske und wählen Sie in der Dropdown-Liste Site aus.

      Dadurch wird die XPage den Datendefinitionen in der Maske Site zugeordnet.

  6. Konfigurieren Sie die Datenpalette wie folgt:
    1. Klicken Sie unten im Teilfenster auf die Verknüpfung für Datenpalette. Im seitlichen Teilfenster wird die Registerkarte Daten angezeigt. Sie können die Registerkarte "Daten" auch anzeigen, indem Sie auf Fenster > Eclipse-Ansichten anzeigen > Daten klicken.
    2. Wählen Sie auf der Registerkarte Daten für Datenquelle den Eintrag document1 aus. Möglicherweise müssen Sie den Fokus auf die XPage setzen, bevor die neue Datenquelle in der Datenpalette angezeigt wird.

      Die Feldnamen und -typen für die Datenquelle werden unter dem Namen der Datenquelle angezeigt.

    3. Klicken Sie in der oberen linken Ecke der Registerkarte Daten auf das Symbol für Dialogfeld zum Auswählen von Steuerelementen, um dieses zu aktivieren.

      Das Symbol für Dialogfeld zum Auswählen von Steuerelementen sieht folgendermaßen aus:

  7. Wählen Sie alle Felder aus und ziehen Sie sie von der Datenpalette auf die XPage unterhalb des Titels.

    Das Dialogfeld für An Daten gebundene Steuerelemente wird geöffnet.

  8. Füllen Sie das Dialogfeld wie folgt aus:
    1. Lassen Sie alle Kontrollkästchen aktiviert, um die Felder einzuschließen.
    2. Lassen Sie den Beschriftungstext unverändert.
    3. Ändern Sie den Steuerelementtyp für Standorttyp in Kombinationsfeld, indem Sie ihn auswählen und das Dropdown-Menü verwenden.
    4. Ändern Sie den Steuerelementtyp für Einrichtungen in Listenfeld.
    5. Ändern Sie den Steuerelementtyp für Directions in Multiline Edit Box
    6. Aktivieren Sie die Option Generiertem Code Übergabeschaltfläche hinzufügen.
    7. Aktivieren Sie die Option für Generiertem Code Nachrichtensteuerelement hinzufügen.

    Das Dialogfeld sollte folgendermaßen aussehen.

    Dialogfeld für 'An Daten gebundene Steuerelemente'

  9. Klicken Sie auf OK.

    Dadurch wird eine Tabelle mit zwei Spalten erstellt, wobei die erste Spalte Beschriftungen enthält und die zweite Spalte Steuerelemente. Die zweite Spalte enthält zudem einen Bereich zum Anzeigen von Gültigkeitsfehlern und eine Schaltfläche Übergeben.

  10. Setzen Sie den Fokus auf das Feld Standorttyp und passen Sie es wie folgt an:
    1. Klicken Sie im letzten Teilfenster unter Eigenschaften auf Daten und geben Sie als Standardwert Office ein.
    2. Klicken Sie unter Eigenschaften auf Werte, um weitere Optionen für die Standorttypen hinzuzufügen. Klicken Sie dreimal auf Element hinzufügen. Wählen Sie die Beschriftungen der einzelnen Einträge aus und ändern Sie sie von Unbenannt in Office, Retail und Restaurant.

      Für Werte müssen Sie nur eine Eingabe vornehmen, wenn der gespeicherte Wert vom Anzeigewert abweicht, was hier nicht der Fall ist.

  11. Setzen Sie den Fokus auf das Feld Einrichtungen und passen Sie es wie folgt an:
    1. Klicken Sie im letzten Teilfenster unter Eigenschaften auf Listenfeld und aktivieren Sie Mehrfachauswahl zulassen.
    2. Klicken Sie unter Eigenschaften auf Werte. Klicken Sie viermal auf Element hinzufügen. Wählen Sie die Beschriftungen der einzelnen Einträge aus und ändern Sie sie von Unbenannt in Cafeteria, Fitness Center, Visitor Center und Executive Briefing Center.
    3. Klicken Sie in der ersten Spalte in die Zelle, aber nicht auf das Steuerelement für die Beschriftung ("Einrichtungen:"). Klicken Sie unter Eigenschaften auf Tabellenzelle und wählen Sie als Option für die Vertikale Ausrichtung der Zelle den Eintrag Oben aus.

      Dadurch wird die Beschriftung am Anfang der Zelle ausgerichtet.

    Wenn Sie für "Einrichtungen" Kontrollkästchen bevorzugen, können Sie das Listenfeld entfernen und eine Kontrollkästchengruppe aus der Palette der Steuerelemente ziehen. Binden Sie die Kontrollkästchengruppe, indem Sie unter Eigenschaften auf Daten klicken und im Dropdown-Menü Binden an die Option Einrichtungen auswählen. Geben Sie die Werte auf der Registerkarte Werte ein, wie oben in Schritt 11.

    Der Grund, warum sowohl das Feld City als auch das Feld searchCity verwendet werden, liegt darin, dass auf diese Weise nach einem anderen Ort als dem im Standortnamen angegebenen gesucht werden kann. Beispielsweise befindet sich einer der Musterstandorte in Brighton, einem Vorort von Boston. Für die Suche wird daher angegeben, dass sich der Standort in Boston befindet. Beim Land hingegen wird davon ausgegangen, dass das eigentliche Land und das für die Suche angegebene Land übereinstimmen.

    Die XPage sollte folgendermaßen aussehen.

    XPage 'Site Description'

    Nun sollte Ihre XPage aussehen wie Site1, die Sie zum Vergleich öffnen können.

  12. Passen Sie die Tabelle so an, dass die Zeile mit der Schaltfläche Übergeben ausgeblendet ist, wenn die Seite nicht editierbar ist. Sie werden ein kleines JavaScript benötigen.
    1. Klicken Sie auf die Tabellenzelle, die die Schaltfläche Übergeben enthält (auf die Zelle, nicht auf die Schaltfläche).
    2. Klicken Sie im unteren Teilfenster unter Eigenschaften auf Tabellenzelle, sofern diese Option nicht bereits ausgewählt ist.
    3. Klicken Sie auf die Raute neben Sichtbar und klicken Sie dann auf Wert berechnen. Der Scripteditor wird geöffnet.
    4. Klicken Sie im Scripteditor in der Liste der globalen Variablen doppelt auf document1 und geben Sie dann einen Punkt ein.

      Die globale Variable document1 ist ein Objekt des Typs NotesXspDocument, das das aktuelle auf der XPage angezeigte Dokument darstellt. Wenn Sie den Punkt eingeben, wird eine Liste von Methoden für das Objekt angezeigt.

    5. Blättern Sie in der Liste der Methoden bis zum Ende und klicken Sie doppelt auf isEditable().
      Wenn das Dokument editierbar ist, wird true zurückgegeben, andernfalls false. Die Formel sollte wie folgt aussehen:
      document1.isEditable()
    6. Klicken Sie auf OK.

      Der Scripteditor wird geschlossen und der Code wird gespeichert.

    Wenn der Rückgabewert false lautet, wird durch diesen Code die Zelle mit der Schaltfläche ausgeblendet. Sie können auch die Schaltfläche statt der Zelle ausblenden.
  13. Klicken Sie auf der XPage auf einen Punkt außerhalb aller Steuerelemente, setzen Sie den Fokus auf die Seite und drücken Sie Strg+S, um die Seite zu speichern.
  14. Klicken Sie unter "Entwurf" auf die Option für "Vorschau im Web-Browser" und dann auf die Option für "Standard-Web-Browser des Systems"(oder wählen Sie einen anderen Browser aus). Sie können zum Testen der Anwendung Werte eingeben und auf Übergeben klicken. Dadurch sollte ein neues Dokument in der Datenbank gespeichert werden. Wenn Sie eine Liste der Dokumente anzeigen möchten, verwenden Sie den Notes-Client. Schließen Sie anschließend den Browser.

    Nun sollte Ihre XPage aussehen wie SiteFinal, die Sie zum Vergleich öffnen können.

  15. Schließen Sie die XPage Site, indem Sie im mittleren Teilfenster rechts oben auf das X klicken.

Steuerelemente zum Hinzufügen und Löschen von Dokumenten erstellen

Auf der XPage "SiteList" können Sie Dokumente in der Anwendung anzeigen und bearbeiten. Es müssen jedoch Steuerelemente hinzugefügt werden, mit denen Dokumente erstellt und gelöscht werden können.

Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Klicken Sie auf der XPage "SiteList" in die erste Spalte (in die Spalte, nicht auf die Überschrift), um diese zu fokussieren.
  2. Klicken Sie unter Eigenschaften auf Anzeige.
  3. Aktivieren Sie Kontrollkästchen. Dadurch wird vor jeder Zeile ein Kontrollkästchen eingefügt. Durch Aktivieren eines Kontrollkästchens kann der Benutzer eine Zeile auswählen.
  4. Klicken Sie auf der XPage auf das Ende des Titels und drücken Sie die Eingabetaste, um eine leere Zeile zwischen dem Titel und dem Ansichtssteuerelement einzufügen.
  5. Wird die Liste der Steuerelemente im rechten Teilfenster nicht angezeigt, klicken Sie auf die Registerkarte Steuerelemente oder auf Fenster > Eclipse-Ansichten anzeigen > Steuerelemente.
  6. Ziehen Sie ein Steuerelement des Typs Schaltfläche auf die leere Zeile unter dem Titel und gehen Sie wie folgt vor:
    1. Klicken Sie im unteren Teilfenster unter Eigenschaften auf Schaltfläche, sofern diese Option nicht bereits fokussiert ist.
    2. Ändern Sie die Beschriftung in New Site.
    3. Klicken Sie auf die Registerkarte Ereignisse.
    4. Stellen Sie sicher, dass das Ereignis onClick ausgewählt ist.
    5. Klicken Sie auf Aktion hinzufügen. Das Dialogfeld Einfache Aktion hinzufügen wird geöffnet. Die Kategorie muss Alle lauten und die Aktion Seite öffnen. Nehmen Sie andernfalls die erforderlichen Anpassungen vor.
    6. Wählen Sie als Namen der zu öffnenden Seite Site aus.
    7. Wählen Sie als Zieldokument den Eintrag für Neues Dokument aus.
    Das Dialogfeld sollte folgendermaßen aussehen.

    Dialogfeld 'Einfache Aktion hinzufügen'

  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Ziehen Sie ein zweites Steuerelement des Typs Schaltfläche neben das erste und gehen Sie wie folgt vor:
    1. Klicken Sie im unteren Teilfenster auf die Registerkarte Eigenschaften und klicken Sie auf Schaltfläche, sofern diese Option nicht bereits fokussiert ist.
    2. Ändern Sie die Beschriftung in Delete Selected.
    3. Klicken Sie auf die Registerkarte Ereignisse.
    4. Stellen Sie sicher, dass onclick ausgewählt ist.
    5. Klicken Sie auf Aktion hinzufügen.
    6. Wählen Sie als Kategorie Dokument aus.
    7. Wählen Sie als Aktion Ausgewählte Dokumente löschen aus.
    8. Wählen Sie als Ansichtsnamen viewPanel1 aus.

      Wenn der Name Ihres Ansichtssteuerelements anders lautet, wählen Sie den richtigen Namen aus.

    9. Geben Sie als Bestätigungstext Do you really want to delete the checked sites? ein.

    Das Dialogfeld sollte folgendermaßen aussehen.

    Dialogfeld 'Einfache Aktion hinzufügen'

  9. Klicken Sie auf OK.
  10. Drücken Sie zum Speichern der Seite Strg+S.
  11. Zeigen Sie optional eine Vorschau der Seite an.
  12. Schließen Sie die XPage SiteList, indem Sie oben rechts im mittleren Teilfenster auf das X klicken.
Nun sollte Ihre XPage aussehen wie SiteListFinal, die Sie zum Vergleich öffnen können.

XPage zum Suchen erstellen

Auf dieser Seite kann der Benutzer Suchparameter angeben und die Ergebnisse anzeigen. Als Suchparameter dienen Werte für den Ort, den Bundesstaat, das Land und die Postleitzahl. Der Benutzer kann beliebige dieser Parameter eingeben und auf eine Schaltfläche klicken. Die Seite wird aktualisiert und die Ergebnisse werden als Ansicht angezeigt. Durch eine Sucheigenschaft für die Ansicht wird die Anzeige auf Dokumente beschränkt, die den Suchparametern entsprechen.

Gehen Sie wie folgt vor:
  1. Klicken Sie am Anfang der Liste der XPages auf die Option für Neue XPage. Sie können aber auch im seitlichen Teilfenster mit der rechten Maustaste auf XPages > Neue XPage klicken.
  2. Ordnen Sie der neuen XPage den Namen SiteFinder zu und klicken Sie auf OK.
  3. Ziehen Sie aus dem Bereich unter Angepasste Steuerelemente im rechten Teilfenster das angepasste Steuerelement für Kopfzeile auf die XPage.

    Hierbei handelt es sich um dieselbe Grafik, die Sie auf der XPage SiteList platziert haben, allerdings wurde sie in ein angepasstes Steuerelement eingefügt, um die Verwaltung zu vereinfachen. Ein angepasstes Steuerelement ist mit einer Teilmaske vergleichbar.

  4. Fügen Sie der Seite eine Formatvorlage hinzu. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
    1. Klicken Sie auf die aktuelle Seite und nicht auf Steuerelemente, sodass die Seite fokussiert wird.
    2. Klicken Sie unter Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Vorlage.
    3. Blättern Sie zum Ende und klicken Sie dann auf Formatvorlage zu Seite hinzufügen.
    4. Wählen Sie im Feld Formatvorlage zu Seite hinzufügen den Eintrag styles.css aus.
    5. Klicken Sie auf OK.
  5. Fügen Sie der Seite einen Titel hinzu. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
    1. Drücken Sie auf der XPage nach der Kopfzeile die Eingabetaste, geben Sie einen Titel für die Seite ein, z. B. Site Finder, und drücken Sie erneut die Eingabetaste.
    2. Heben Sie den Text hervor.
    3. Klicken Sie bei Bedarf im unteren Teilfenster auf Vorlage.
    4. Klicken Sie in der Liste unter styles.css auf .title.
    Die Darstellung des Texts ändert sich entsprechend der ausgewählten Vorlage.
  6. Geben Sie unter dem Titeltext Anweisungen für den Benutzer ein, z. B. Fill in any or all of these fields and click Search, und drücken Sie die Eingabetaste.
  7. Erstellen Sie eine Tabelle mit vier Zeilen und zwei Spalten. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
    1. Ziehen Sie aus dem Bereich Containersteuerelemente im rechten Teilfenster das Steuerelement Tabelle unter die Anweisungen auf der XPage.

      Das Dialogfeld Tabelle einfügen wird angezeigt.

    2. Geben Sie im Dialogfeld Tabelle einfügen für Zeilen den Wert 4 und für Spalten den Wert 2 an.
    3. Klicken Sie auf OK.
    4. Passen Sie die Breite der Tabelle mithilfe der Ziehpunkte an.
  8. Gehen Sie in jeder Zelle in der ersten Spalte wie folgt vor:
    1. Ziehen Sie aus dem Bereich Kernsteuerelemente im rechten Teilfenster das Steuerelement Beschriftung in die Zelle.
    2. Ändern Sie im unteren Teilfenster die Beschriftung des Steuerelements in City (Zeile 1), State (Zeile 2), Country (Zeile 3) bzw. Zip/Postal code (Zeile 4).
  9. Gehen Sie in jeder Zelle in der zweiten Spalte wie folgt vor:
    1. Ziehen Sie aus dem Bereich Kernsteuerelemente im seitlichen Teilfenster das Steuerelement Editierfeld in die Zelle.
    2. Klicken Sie unter Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Editierfeld.
    3. Ändern Sie die Namen in searchCity (Zeile 1), searchState (Zeile 2), searchCountry (Zeile 3) und searchZip (Zeile 4).
    4. Klicken Sie unter Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Daten.
    5. Klicken Sie für die Option für Daten binden mit auf Erweitert.
    6. Wählen Sie im Dropdown-Menü unter Verwenden die Option Bereichsvariable aus.
    7. Wählen Sie aus dem Listenfeld Parameter die Option Sitzungsbereich aus.
    8. Blättern Sie zum Ende und geben Sie als Variablennamen searchCity (Zeile 1), searchState (Zeile 2), searchCountry (Zeile 3) oder searchZip (Zeile 4) an.
    Durch das Binden dieser Editierfelder an Bereichsvariablen können Sie auf deren Werte in JavaScript-Code zugreifen anstatt im Datenspeicher. Eine Sitzungsvariable behält ihren Wert für die Dauer der Benutzersitzung auf dem Server seitenübergreifend.
  10. Gehen Sie wie folgt vor, um eine Schaltfläche zum Übergeben und zum Aktualisieren der Seite zu erstellen:
    1. Ziehen Sie aus dem Bereich Kernsteuerelemente im seitlichen Teilfenster das Steuerelement Schaltfläche in die Zeile unter der Tabelle.
    2. Ändern Sie im unteren Teilfenster die Beschriftung des Steuerelements in Search.
    3. Wählen Sie in der Dropdown-Liste als Schaltflächentyp Übergeben aus.
    Beim Klicken auf diese Schaltfläche wird die Seite an den Server übergeben und der Inhalt der Seite wird auf Basis der vom Benutzer eingegebenen Werte aktualisiert.
  11. Gehen Sie wie folgt vor, um die Abfrage anzuzeigen:
    1. Geben Sie auf der XPage in der nächsten Zeile Query string: und ein Leerzeichen ein.
    2. Ziehen Sie aus dem Bereich Kernsteuerelemente auf der rechten Seite das Steuerelement Berechnetes Feld auf die Seite.
    3. Klicken Sie unter Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Schriftart. Ändern Sie die Farbe in Blau.
    4. Klicken Sie unter Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Wert.
    5. Klicken Sie für die Option für Daten binden mit auf Erweitert.
    6. Wählen Sie im Dropdown-Menü unter Verwenden die Option Bereichsvariable aus.
    7. Wählen Sie aus dem Listenfeld Parameter die Option Sitzungsbereich aus.
    8. Blättern Sie zum Ende und geben Sie als Variablennamen queryString ein.

      Den Variablennamen können Sie frei wählen. Er hat keine besondere Bedeutung. Einen Wert weisen Sie der Variablen später zu.

    Auf diese Weise kann die später zu berechnende Abfrage angezeigt werden. In einer Produktionsanwendung ist diese Anzeige wahrscheinlich nicht erforderlich, in einer Testumgebung ist sie jedoch hilfreich.
  12. Ziehen Sie aus dem Bereich Containersteuerelemente im seitlichen Teilfenster das Steuerelement Ansicht in die nächste Zeile auf der Seite.
    1. Übernehmen Sie für Daten anzeigen aus die Einstellung Domino-Ansicht.
    2. Übernehmen Sie für Anwendung die Einstellung Aktuell.
    3. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Ansicht den Eintrag SiteList aus.
    4. Übernehmen Sie view1 als Datenquellennamen.
    5. Inaktivieren Sie am Ende der Liste der Spalten alle Optionen bis auf SiteName, Phone, StreetAddress, City und State. Sie können hier auch andere anzuzeigende Spalten auswählen, jedoch muss auf jeden Fall SiteName enthalten sein.
    6. Klicken Sie auf OK.
  13. Klicken Sie unter Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Ansicht. Wählen Sie für Ausgewähltes Dokument zur Laufzeit öffnen mit die Option Site aus.
  14. Klicken Sie unter Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Daten. Stellen Sie sicher, dass als Ansicht SiteList festgelegt ist.
  15. Nun können Sie eine Suchabfrage festlegen, mit der die Ansicht auf die Dokumente beschränkt wird, die den Benutzereingaben in den Suchfeldern entsprechen. Gehen Sie wie folgt vor:
    1. Klicken Sie unter Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Alle Eigenschaften.
    2. Blättern Sie zum Ende. Erweitern Sie den Eintrag data und erweitern Sie dann das zweite Element namens data. Wählen Sie die Eigenschaft search aus.

      Die Anzeige sollte folgendermaßen aussehen.

      Eigenschaft 'search'

    3. Klicken Sie auf die Raute neben der Eigenschaft Suche und wählen Sie Wert berechnen aus.

      Der Scripteditor wird geöffnet.

    4. Geben Sie im Scripteditor folgenden Code ein. Stellen Sie sicher, dass als Sprache serverseitiges JavaScript und Dynamisch berechnen festgelegt ist.
      var tmpArray = new Array("");
      var cTerms = 0;
      if(sessionScope.searchZip != null & sessionScope.searchZip != "") {
      	tmpArray[cTerms++] = "(FIELD SearchZip = \"" + sessionScope.searchZip + "\")";
      }
      if(sessionScope.searchCity != null & sessionScope.searchCity != "") {
      	tmpArray[cTerms++] = "(FIELD SearchCity = \"" + sessionScope.searchCity + "\")";
      }
      if(sessionScope.searchState != null & sessionScope.searchState != "") {
      	tmpArray[cTerms++] = "(FIELD SearchState = \"" + sessionScope.searchState + "\")";
      }
      if(sessionScope.searchCountry != null & sessionScope.searchCountry != "") {
      	tmpArray[cTerms++] = "(FIELD Country = \"" + sessionScope.searchCountry + "\")";
      }
      qstring = tmpArray.join(" AND ").trim();
      sessionScope.queryString = qstring; // this just displays the query
      return qstring // this is what sets the search property

      Diesen Schritt führen Sie zwar nicht aus, aber Sie hätten die Möglichkeit, den Code in Form einer Funktion in eine Scriptbibliothek einzufügen. Die Scriptbibliothek würde dann der Seite als Ressource hinzugefügt und der Zugriff auf die Funktion würde über einen einfachen Verweis erfolgen. Bei einem solchen Vorgehen kann der Code an mehreren Stellen verwendet, dabei jedoch zentral verwaltet werden.

    5. Klicken Sie auf OK.
    Mit diesem Code werden die vom Benutzer auf der Seite eingegebenen Werte mithilfe der an die Editierfelder gebundenen Variablen für den Sitzungbereich abgerufen. Der Code erstellt eine Abfragezeichenfolge, die den Dokumentenwerten in den Feldern searchZip, searchCity, searchState und Country entspricht, und gibt diese zurück.

    Zur Verdeutlichung werden dieselben Feldnamen wie in den gesuchten Dokumenten verwendet. Es können aber beliebige Namen verwendet werden.

  16. Passen Sie die erste Spalte so an, dass der Benutzer das Dokument im Lesemodus öffnen kann:
    1. Klicken Sie auf der XPage in die erste Spalte der Ansicht.
    2. Klicken Sie unter Eigenschaften im unteren Teilfenster auf Anzeige.
    3. Aktivieren Sie Werte in dieser Spalte als Verknüpfungen anzeigen.
    4. Klicken Sie für die Option für Öffnungsmodus für das Dokument auf Schreibgeschützt.

    Webbenutzer, die Suchergebnisse anzeigen, können die gefundenen Dokumente nicht bearbeiten, wenn sie der Verknüpfung folgen. In einer realen Anwendung würden Sie außerdem die Zugriffskontrollliste verwenden.

  17. Speichern Sie die Änderungen und zeigen Sie eine Vorschau der neuen Suchanzeige an.
  18. Zeigen Sie optional eine Vorschau der Seite an. Führen Sie versuchsweise einige Suchvorgänge aus, z. B. nach der Postleitzahl 02108 oder 33432, nach dem Ort Boca Raton oder Boston, nach dem Bundesstaat MA oder nach dem Land France.
  19. Schließen Sie die XPage SiteFinder, indem Sie oben rechts im mittleren Teilfenster auf das X klicken.
Nun sollte Ihre XPage aussehen wie SiteFinderFinal, die Sie zum Vergleich öffnen können.

Die hier gezeigte Vorgehensweise ist nicht unbedingt die optimale Methode zum Organisieren einer Suchfunktion, aber es ist eine Möglichkeit. Sie könnten stattdessen auch die Eigenschaft "search" der Datenquelle im JavaScript-Code der Schaltfläche Suchen zuordnen. Auf diese Weise können auf der Seite leichter Informationen aus mehreren abgefragten Quellen angezeigt werden, möglicherweise auch mit mehreren Suchschaltflächen für verschiedene Arten von Suchvorgängen.

Es stehen auch Steuerelemente zur Verfügung, mit denen die Ergebnisse besser formatiert werden können. Mit einer Datentabelle beispielsweise können Sie mehr Einfluss auf das Layout der Suchergebnisse nehmen. Datentabellen werden häufig anstelle von Ansichten verwendet. Allerdings ist das Steuerelement Ansicht sehr einfach zu verwenden.

Verwalten von Anwendungen

IBM Domino Designer stellt Funktionen bereit, mit denen Sie bei der Entwicklung von Anwendungsprojekten Ihre Arbeit und die damit in Zusammenhang stehenden Dateien verwalten können.

Mit der aktuellen Hauptfunktion, Quellcodeverwaltungsaktivierung, können Sie NSF-basierte Gestaltungselemente in einem Quellcodeverwaltungsrepository speichern und allgemeine Quellcodeverwaltungsoperationen mithilfe von Domino Designer ausführen. Dazu bietet Ihnen diese Funktion die Möglichkeit, eine Verbindung zwischen einem Projekt auf der Festplatte, das über die Quellcodeverwaltung verwaltet wird, und einem virtuellen NSF-basierten Projekt herzustellen, das Domino Designer verfolgt.

Diese Funktion dient der möglichst nahtlosen Integration eines SVN-Quellcodeverwaltungs-Clients in Domino Designer und der möglichst dauerhaften "systemagnostischen Gestaltung" von Domino Designer im Hinblick auf die Quellcodeverwaltung.

Diese Dokumentation bezieht sich auf die folgenden Produkte: IBM Domino, IBM Domino Designer, IBM Notes, IBM iNotes und IBM Notes Traveler.

Quellcodeverwaltung in Domino Designer

Quellcodeverwaltungsoperationen sind im Domino Designer möglich. In diesem Abschnitt werden alle Informationen bereitgestellt, die zur Verwendung der Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung erforderlich sind, wodurch diese Funktion verfügbar wird.

Aktivierung der Quellcodeverwaltung

Die Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung wurde eingeführt, damit Sie NSF-basierte Gestaltungselemente im Quellcodeverwaltungsrepository speichern und häufige Quellcodeverwaltungsoperationen mithilfe von Domino Designer ausführen können.

Auf Eclipse basierende (z. B. Open Source) Quellcodeverwaltungs-Clients wie SVN und CCR werden unter Verwendung von physischen Dateien ausgeführt. Als solche können sie nicht direkt mit Designer-Projekten verwendet werden, die virtuelle Dateien enthalten, die NSF-basierten Gestaltungselementen zugeordnet sind. Sie funktionieren lediglich in Verbindung mit Projekten, die auf der Festplatte gespeichert sind. Dazu müssen Sie auf der Festplatte ein Projekt verwenden, das das virtuelle NSF-Projekt widerspiegelt, um Quellcodeverwaltungsoperationen durchzuführen.

Um Ihnen bei der Behebung dieses Problems zu helfen, wurde die Funktion zur Aktivierung der Domino Designer-Quellcodeverwaltung eingeführt, damit Sie NSF-basierte Gestaltungselemente im Quellcodeverwaltungsrepository speichern und häufige Quellcodeverwaltungsoperationen mithilfe von Domino Designer durchführen können. Mit dieser Funktion können Sie eine Verbindung zwischen einem Projekt auf der Festplatte, das durch die Quellcodeverwaltung verwaltet wird, und dem NSF-basierten virtuellen Projekt herstellen, das von Designer verfolgt wird. Dieser Schritt ist eine Voraussetzung, die erfüllt sein muss, um grundlegende Quellcodeverwaltungsoperationen auszuführen.

Schließlich können Sie mithilfe dieser Funktion einen SVN-Quellcodeverwaltungs-Client so nahtlos wie möglich in Domino Designer integrieren und Domino Designer im Hinblick auf die Quellcodeverwaltung möglichst dauerhaft "systemagnostisch" gestalten.

Voraussetzung: Einrichten des Versionsquellcodeverwaltungssystems, das mit der Quellcodeverwaltungsaktivierungsfunktion verwendet wird

In diesem Thema wird beschrieben, wie Sie zunächst ein Versionsquellcodeverwaltungssystem einrichten, damit Sie die Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung verwenden können.

Informationen zu diesem Vorgang

Quellcodeverwaltungssysteme der Open-Source-Version (wie Subversion®) ermöglichen Ihnen, Projekte in Repositorys freizugeben, in denen sie anschließend gespeichert werden. Ein Repository funktioniert wie ein Dateiserver mit der Ausnahme, dass es nicht nur die Kopie des Dateisystems, sondern auch den vorherigen Status und den Änderungsverlauf speichert. Ein Quellcodeverwaltungssystem wie Subversion® greift über Netzverbindungen auf Repositorys zu. Daher können Sie an freigegebenen Dateien arbeiten und jede von anderen Entwicklern vorgenommene Änderung nachvollziehen.

Bevor Sie die Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung in Domino Designer verwenden können, müssen die Quellcodeverwaltungs-Plug-ins für SVN/Clearcase (Softwareversionsverwaltung und ein RCS) in Designer installiert oder dynamisch bereitgestellt werden. Als Richtlinie müssen die folgenden Schritte ausgeführt werden, um die Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung zu verwenden:

Vorgehensweise

  1. Installieren und konfigurieren Sie die Open-Source-Systeme für die Quellcodeverwaltung
  2. Erstellen Sie ein Repository auf einem Subversion-Server (Lesen Sie die Subversion-Softwaredokumentation).
  3. Registrieren Sie das neue Repository auf dem neuen Quellcodeverwaltungsserver, indem Sie auf Neu - Speicherposition des Repositorys - Neue Repository-Anzeige klicken. Geben Sie dann die neue Server-URL und die Berechtigungsnachweise des Benutzers ein.

Nächste Schritte

Wenn Sie nicht bereits ein Open-Source-System der Quellcodeverwaltung installiert haben, können Sie zum Installieren des Subversion®-Systems folgende Schritte ausführen:
Anmerkung: Hinweis: Diese Version benötigt mindestens Eclipse 3.3 und sie unterstützt keine früheren Versionen von Eclipse IDE.
  • Aktivieren Sie das Menü Anwendung - Installieren, indem Sie die Vorgaben auswählen, die die Installation der Eclipse-Plug-ins ermöglichen.
  • Installieren Sie die Aktualisierungssite für SVN-Eclipse-Plug-ins, die auf der Website http://www.eclipse.org/subversive/downloads.php verfügbar sind. Verwenden Sie das Helios-Release. GEF (3.4 und höher) ist eine Voraussetzung für Subversion-Plug-ins. Daher werden Sie auch dazu aufgefordert, die vorher angezeigten GEF-Plug-ins zu installieren.
  • Installieren Sie anschließend die zugehörigen SVN-Connectors von der folgenden Aktualisierungssite: http://community.polarion.com/projects/subversive/download/eclipse/2.0/helios-site/. Im Verlauf des Prozesses werden Sie möglicherweise bei jedem Connector-Plug-in einzeln aufgefordert, die Installation durchzuführen.
  • Um die ordnungsgemäße Installation dieser Aktualisierungssites zu überprüfen, stellen Sie sicher, dass die SVN Repository Exploring Perspective in Domino Designer geöffnet werden kann. Verbinden Sie sie dann mit dem Subversion-Server.
Anmerkung: Das zuvor beschriebene Beispielinstallationsszenario wurde mithilfe der folgenden Plug-in-Versionen getestet:
  • Subversive-Plug-in: Subversive-incubation-0.7.9.I20100512-1900.zip
  • Subversive-Connectors: Subversive-connectors-2.2.2.I20100512-1900.zip
Es wird dringend empfohlen, diese Versionen und nicht die aktuelleren Versionen zu verwenden. Wenn Sie dennoch andere Versionen ausprobieren möchten, empfehlen wir, die Versionen zu verwenden, die vergleichbar sind mit den Versionen aus dem Beispiel.
Anmerkung: Standardmäßig wird über das Subversive-Quellcodeverwaltungs-Plug-in (und potenziell auch über andere Quellcodeverwaltungsprodukt-Plug-ins) die jeweils neueste Version von Graphical Editing Framework (GEF) installiert. Wird eine Version von GEF höher als Version 3.6.2 installiert, werden XPages beim Aufrufen in Designer zwecks Bearbeitung nicht ordnungsgemäß angezeigt.

Sie lösen dieses Problem, indem Sie beim Installieren des Subversive-Plug-ins (oder eines anderen anwendbaren Quellcodeverwaltungsprodukt-Plug-ins) eine Version von Graphical Editing Framework (GEF) verwenden, die NICHT jünger als Version 3.6.2 ist (Version 3.6.2 wird empfohlen). Dazu müssen Sie während des Installationsverfahrens das Kontrollkästchen Nur neueste Version einer Komponente pro Aktualisierungssite anzeigen inaktivieren. Blenden Sie .../gef/updates/releases/ ein und wählen Sie GEF SDK 3.6.2 aus.

Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung einrichten

Die folgenden Themen enthalten Informationen zu anfänglichen Einrichtungsaufgaben, die ausgeführt werden müssen, um mit der Verwendung der Domino Designer-Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung als Teil Ihrer täglichen Quellcodeverwaltungsoperationen zu beginnen.

  • Verbindungen zwischen Projekten auf der Festplatte und NSFs erstellen
  • Die NSF mit einem vorhandenen Projekt auf der Festplatte verbinden
  • Richtung der anfänglichen Synchronisationsoperation festlegen
  • Die NSF mit einem neuen Projekt auf der Festplatte verbinden
  • Vorgaben für die Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung einstellen

Vor dem Start: Verbindungsherstellung zwischen Projekten auf der Festplatte und NSFs

Für die Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung müssen Sie eine Verbindung zwischen einem Projekt auf der Festplatte, das durch die Quellcodeverwaltung verwaltet wird, und dem virtuellen NSF-basierten Projekt herstellen, das in Designer verwendet wird.

Auf Eclipse basierende (z. B. Open Source) Quellcodeverwaltungs-Clients wie SVN und CCR werden unter Verwendung von physischen Dateien ausgeführt. Als solche können sie nicht direkt zusammen mit Designer-Projekten verwendet werden, die virtuelle Dateien enthalten, die NSF-basierten Gestaltungselementen zugeordnet sind. Sie funktionieren lediglich in Verbindung mit Projekten, die auf der Festplatte (ODP) gespeichert sind. Daher müssen Sie auf der Festplatte ein Projekt verwenden, das das virtuelle NSF-Projekt widerspiegelt, um Quellcodeverwaltungsoperationen durchzuführen.

Zu diesem Zweck müssen Sie für die Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung eine Verbindung zwischen einem Projekt auf der Festplatte, das durch die Quellcodeverwaltung verwaltet wird, und dem virtuellen NSF-basierten Projekt herstellen, das in Designer verwendet wird. Dieser Schritt ist eine Voraussetzung, die erfüllt sein muss, um grundlegende Quellcodeverwaltungsoperationen auszuführen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um diese Verbindung herzustellen.

  • Stellen Sie sicher, dass Sie eine NSF-Anwendung in Designer geöffnet oder erstellt haben.
  • Wählen Sie im Anwendungsnavigator die NSF aus, die Sie mit einem Projekt auf der Festplatte verbinden möchten. Öffnen Sie das Kontextmenü durch einen Klick mit der rechten Maustaste und wählen Sie Anwendungsentwicklung im Team - Mit vorhandenem Projekt auf der Festplatte verbinden aus. Die Domino Designer-Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung funktioniert durch Erstellen einer Verbindung oder Zuordnung zwischen einem virtuellen NSF-Projekt und einem Projekt auf der Festplatte. Wählen Sie diese Menüoption, um diese Verbindung abzuschließen.

Die NSF mit einem vorhandenen Projekt auf der Festplatte verbinden

Mit der Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung können Sie eine Verbindung zwischen einem vorhandenen Projekt auf der Festplatte, das über die Quellcodeverwaltung verwaltet wird, und dem NSF-basierten virtuellen Projekt herstellen, das in Designer verwendet wird.

Informationen zu diesem Vorgang

Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Verbindung bzw. Zuordnung zwischen der Designer-Anwendung (.NSF) und dem Projekt auf der Festplatte (ODP, On-Disk Project) zu erstellen. Dies wird über die Anzeige Mit Projekt auf der Festplatte verbinden... ausgeführt.

Vorgehensweise
  1. Öffnen oder erstellen Sie eine NSF-Anwendung in Domino Designer.
  2. Wählen Sie zunächst die erstellte NSF und dann im Menü "Anwendungsentwicklung im Team - Mit vorhandenem Projekt auf der Festplatte verbinden..." aus. Auf diese Weise wird die Anzeige Mit Projekt auf der Festplatte verbinden geöffnet. Über diese Anzeige können Sie ein vorhandenes Projekt auf der Festplatte sowie die Richtung für die erste Synchronisation auswählen, die nach der Verbindung durchgeführt wird. Die Standardeinstellung lautet "Aus Projekt auf der Festplatte in nsf_filename importieren.
  3. Weitere Informationen zu Synchronisationseinstellungen finden Sie unter Richtung der ersten Synchronisation festlegen.

Richtung der ersten Synchronisationsoperation festlegen

In diesem Thema werden die Richtungen beschrieben, die für die ersten Synchronisationsoperationen verfügbar sind, die beim Erstellen der Verbindung zwischen einer NSF und einem Projekt auf der Festplatte auftreten.

Beim Erstellen der Verbindung zwischen einer NSF und einem Projekt auf der Festplatte müssen Sie die Richtung der ersten Synchronisationsoperation auswählen. Dies kann eine der Folgenden sein:

  • Exportieren Sie aus NSF-Dateiname in das ausgewählte Projekt auf der Festplatte -- Wenn die erste Richtung auf diese Option festgelegt ist, wird bei der ersten Synchronisationsoperation der gesamte Inhalt aus dem virtuellen NSF-Projekt in einem geeigneten Format in das Projekt auf der Festplatte exportiert. Dies können Sie anschließend an das Quellcodeverwaltungsrepository senden.
  • Aus ausgewähltem Projekt auf der Festplatte in NSF-Dateiname importieren -- Wurde die erste Richtung auf diese Option festgelegt, wird dabei der ersten Synchronisationsoperation das NSF-Projekt mit dem Inhalt aus dem Projekt auf der Festplatte aktualisiert.

Die NSF mit einem neuen Projekt auf der Festplatte verbinden

Mit der Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung können Sie eine Verbindung zwischen einem neuen Projekt auf der Festplatte und einer NSF herstellen.

Informationen zu diesem Vorgang

Um eine NSF mit einem neuen Projekt auf der Festplatte zu verbinden, wählen Sie Datei - Anwendungsentwicklung im Team - Quellcodeverwaltung für diese Anwendung einrichten aus.

Klicken Sie dazu in Anwendungsnavigator in Domino Designer mit der rechten Maustaste auf die Anwendungsüberschrift (Symbol) der Anwendung, die Sie der Quellcodeverwaltung hinzufügen möchten und wählen Sie Anwendungsentwicklung im Team - Quellcodeverwaltung für diese Anwendung einrichten aus. Auf diese Weise wird ein neues Projekt auf der Festplatte erstellt. Dabei wird standardmäßig der gesamte Inhalt des geöffneten NSF-Projekts in dieses neue Projekt exportiert.

Weitere Informationen zur Verwendung der Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung im Zusammenhang mit häufigen Quellcodeverwaltungsaufgaben finden Sie unter dem Thema Häufige Quellcodeverwaltungsaufgaben mithilfe der Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung abschließen.

Vorgaben für die Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung festlegen

In diesem Thema werden die Vorgaben beschrieben, die Sie zum Anpassen der Operationen der Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung festlegen können.

Um die Operationen der Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung weiter anzupassen, können Sie die Vorgaben auch durch Klicken auf Datei - Vorgabe - Designer - Quellcodeverwaltung festlegen. Diese Vorgaben werden auf die Funktion angewendet, während Sie diese verwenden. Diese Vorgaben umfassen Folgendes:

  • Binäre DXL für Quellcodeverwaltungsoperationen verwenden -- Je nach Typ des darzustellenden Gestaltungselements stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zum Darstellen von Gestaltungselementen auf der Festplatte zur Verfügung. - Umfassende Details dazu finden Sie im Abschnitt "Auswählen der Darstellungsmöglichkeiten für Gestaltungselemente auf der Festplatte".
  • Automatischen Export der Gestaltungselemente (von NSF auf die Festplatte) bei Änderungen aktivieren -- Diese Vorgabe wird bereitgestellt, um den impliziten Export von Gestaltungselementen bereitzustellen, nachdem Sie von einem Benutzer in NSF geändert wurden. Wurde diese Vorgabe ausgewählt, werden alle Bearbeitungen am NSF-Projekt (zum Beispiel Erstellen/Aktualisieren/Löschen eines Formulars, XPage usw.) implizit im Projekt auf der Festplatte dargestellt, das Sie dann an das Quellcodeverwaltungsrepository senden können.
  • Automatischen Import der Gestaltungselemente (von der Festplatte in NSF) bei Änderung aktivieren -- Diese Vorgabe wird bereitgestellt, um den impliziten Import von Designdateien von der Festplatte in NSF zu ermöglichen, wenn sie im Projekt auf der Festplatte geändert werden. Aus diesem Grund muss auch die Option "Auto-Build" aktiviert sein. Wenn der Benutzer nach Festlegen dieser Vorgabe das Projekt auf der Festplatte mit den Inhalten aus dem Repository aktualisiert, werden die Änderungen automatisch in die NSF importiert.
  • Fenster "Hilfe" im Konfigurationsassistenten anzeigen - Diese Vorgabe zeigt die Anzeige "Hilfe" an, in der die Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung beim Aufrufen der Anzeige Anwendungsentwicklung im Team - Quellcodeverwaltung für diese Anwendung einrichten beschrieben wird.

Wählen Sie eine Vorgabe aus, um sie zu aktivieren, oder heben Sie die Auswahl auf, um Sie zu inaktivieren.

Anmerkung: Vorgaben zur automatischen Synchronisation sind standardmäßig AKTIVIERT.

Auswählen der Darstellungsmöglichkeiten für Gestaltungselemente auf der Festplatte

In diesem Thema werden die Darstellungsmöglichkeiten für Gestaltungselemente auf der Festplatte beschrieben.

Je nach Typ des darzustellenden Gestaltungselements stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zum Darstellen von Gestaltungselementen auf der Festplatte zur Verfügung.

  • In zwei Dateien (Inhalt und Metadaten) auf der Festplatte -- XPages, angepasste Steuerelemente, Formatvorlagen, Dateien, Themen, Verbundanwendungen, Verbindungseigenschaften und JS/SSJS/LS-Scriptbibliotheken werden in 2 Dateien auf der Festplatte dargestellt (Inhaltsdatei und Metadatendatei). Die Inhaltsdatei enthält den tatsächlichen Dateiinhalt wie er im Editor angezeigt wird. Die Metadatendatei enthält die DXL ohne Inhalt, um den Rest der Attribute des Gestaltungselements darzustellen.
  • Als Datei, die die DXL des Gestaltungselements enthält -- Der Rest des Gestaltungselements, Formular, Ansicht, Seiten, Java-Scriptbibliotheken, Agenten, Freigegebene Aktionen usw. werden als Datei dargestellt, die die DXL des Gestaltungselements enthalten. Eine Vorgabe wird bereitgestellt, um das "binäre" Format für DXL für den exportierten Inhalt zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Thema Vorgaben für die Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung einstellen.

Häufige Quellcodeverwaltungsaufgaben mithilfe der Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung abschließen

Es werden grundlegende Schritte eines allgemeinen Workflows beschrieben, um Ihnen eine Vorstellung der Domino Designer-Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung zu geben.

Die vorliegende Dokumentation umfasst keine vollständige Beschreibung der grundlegenden Quellcodeverwaltungsoperationen für die verschiedenen verfügbaren Quellcodeverwaltungssysteme, weshalb auf die grundlegenden Schritte eines allgemeinen Workflows eingegangen wird, um Ihnen die Funktionsweise der Domino Designer-Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung zu vermitteln.

Ein allgemeiner Prozess könnte wie folgt aussehen:

  • In Designer werden die ordnungsgemäßen Quellcodeverwaltungs-Plug-ins installiert.
  • Öffnen Sie eine Datenbank in Designer.
  • Verbinden Sie die Datenbank (NSF) mit einem ODP (on-disk project, Projekt auf der Festplatte) und exportieren Sie von der NSF in ODP.
  • Commit - Senden Sie Daten vom Designer-ODP an das Quellcodeverwaltungsrepository.
  • Checkout - Entnehmen Sie von einem anderen Rechner aus das ODP aus dem Quellcodeverwaltungsrepository.
  • Verbinden Sie eine Datenbank (NSF) mit einem ODP und importieren Sie aus dem ODP in die .NSF.
  • Ändern Sie die .NSF und/oder das ODP und synchronisieren Sie beide (implizit oder explizit).
  • Senden Sie die Änderungen an das Quellcodeverwaltungsrepository.
  • Führen Sie ein Update durch, um die Änderungen aus dem Quellcodeverwaltungsrepository zu entnehmen und in das ODP zu übertragen.
  • Synchronisieren Sie das aktualisierte ODP mit der .NSF.

In einem konkreten Beispiel wendet ein gängiges Tool die folgende grundlegende Prozedur an:

  • Geben Sie das Projekt frei, um es der Quellcodeverwaltung hinzuzufügen.
  • Führen Sie einen Checkout-Vorgang aus, um ein lokales Projekt auf der Festplatte (ODP) anhand der Quellcodeverwaltung zu erstellen.
  • Führen Sie einen Commit-Vorgang aus, um die lokalen Änderungen an die Quellcodeverwaltung zu senden.
  • Führen Sie ein Update durch, um die Änderungen dem Quellcode zu entnehmen.
Anmerkung: Hinweis: Weitere Informationen zur Durchführung grundlegender Operationen auf Ihrem System finden Sie in der Dokumentation zur Quellcodeverwaltungssoftware.

In den nächsten Themen sind ausführlichere Beispiele zur Verwendung der Funktion zur Aktivierung der Domino Designer-Quellcodeverwaltung enthalten.

Hinzufügen einer bestehenden Domino Designer-Anwendung zur Quellcodeverwaltung

Unter diesem Thema wird beschrieben, wie eine bestehende Domino Designer-Anwendung der Quellcodeverwaltung hinzugefügt werden kann

Informationen zu diesem Vorgang

Nehmen wir an, Sie haben eine neue Anwendung gestartet, die Sie nun lokal auf Ihrem Rechner nutzen. Dabei stellen Sie fest, dass Sie Teile der Anwendung an einen Mitarbeiter übertragen müssen. Zu diesem Zweck möchten Sie die vorhandene Anwendung in Ihr Quellcodeverwaltungssystem übertragen.

Dies erfolgt unter Verwendung der Domino Designer-Funktion zur Aktivierung der Quellcodeverwaltung: Die vorhandene NSF-Anwendung wird dazu mit einem neuen Projekt auf der Festplatte verbunden. Eine schrittweise Anleitung dazu finden Sie unter dem Thema Verbinden der NSF mit einem neuen Projekt auf der Festplatte.

Eine Anwendung aus der Quellcodeverwaltung einführen

In diesem Thema wird das Einführen einer Anwendung aus der Quellcodeverwaltung beschrieben.

Informationen zu diesem Vorgang

Beispiel: Sie müssen einem Mitarbeiter bei der Entwicklung einer neuen Anwendung helfen. Die Anwendung wurde vom ursprünglichen Entwickler bereits in die Quellcodeverwaltung übertragen. Sie müssen die Anwendung nun jedoch noch einführen, um selbst daran arbeiten zu können.

Führen Sie dazu die folgenden allgemeinen Schritte aus:
  • Verwenden Sie in einer Eclipse-Navigatoransicht die Befehle des Quellcodeverwaltungssystems, um die Anwendung auf Ihren lokalen Computer zu kopieren.
  • Verbinden Sie das Projekt auf der Festplatte mit einer neuen NSF

    ODER

  • Verbinden Sie das Projekt auf der Festplatte mit einer vorhandenen NSF

Weitere Informationen zu diesen Aufgaben finden Sie in den zusätzlichen Themen in diesem Abschnitt.

Ein Projekt auf der Festplatte mit einer neuen NSF verbinden

In diesem Thema wird das Verbinden eines Projekts auf der Festplatte mit einer neuen NSF beschrieben.

Informationen zu diesem Vorgang

Beispiel: Sie müssen einem Mitarbeiter bei der Entwicklung einer neuen Anwendung helfen. Die Anwendung wurde vom ursprünglichen Entwickler bereits in die Quellcodeverwaltung übertragen. Sie müssen die Anwendung jedoch nun entnehmen, um selbst daran arbeiten zu können.

Dies lässt sich unter anderem erreichen, indem das Projekt auf der Festplatte mit einer neuen NSF verbunden wird. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

Vorgehensweise
  1. Um das Projekt auf der Festplatte mit einer neuen NSF zu verbinden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das neu erstellte Projekt auf der Festplatte und wählen Sie Anwendungsentwicklung im Team - Mit neuer NSF verbinden.... Auf diese Weise wird das Dialogfeld Mit neuer NSF verbinden... abgerufen. In diesem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, den Namen der Anwendung und die Speicherposition anzugeben, an der die Anwendung erstellt werden soll.
  2. Wenn es sich bei der Speicherposition um einen lokalen Server handelt, verwenden Sie die Schaltfläche Durchsuchen, um die lokalen Dateisystemverzeichnisse zu öffnen.
  3. Wenn es sich bei der Speicherposition um einen fernen Server handelt, wird die Schaltfläche Durchsuchen mit einem Dialogfeld angezeigt, in dem die Ordner aufgeführt werden, die ausgewählt werden können.
  4. Die NSF und das Projekt auf der Festplatte werden standardmäßig automatisch regelmäßig synchronisiert.
Ergebnisse

Verbinden eines Projekts auf der Festplatte mit einer vorhandenen NSF

In diesem Thema wird das Verbinden eines Projekts auf der Festplatten mit einer vorhandenen NSF.

Informationen zu diesem Vorgang

Beispiel: Sie müssen einem Mitarbeiter bei der Entwicklung einer neuen Anwendung helfen. Die Anwendung wurde vom ursprünglichen Entwickler bereits in die Quellcodeverwaltung übertragen. Sie müssen die Anwendung jedoch nun entnehmen, um selbst daran arbeiten zu können.

Dies lässt sich unter anderem erreichen, indem das Projekt auf der Festplatte mit einer vorhandenen NSF verbunden wird. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

Vorgehensweise
  1. Um das Projekt auf der Festplatte mit einer vorhandenen NSF zu verbinden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das neu erstellte Projekt auf der Festplatte und wählen Sie Anwendungsentwicklung im Team - Verbindung mit vorhandener NSF wird hergestellt.... Auf diese Weise wird das Dialogfeld Mit vorhandener NSF verbinden... abgerufen.
  2. Wählen Sie die vorhandene NSF aus, die Sie mit dem Projekt auf der Festplatte verbinden möchten, sowie die Richtung der ersten Synchronisation.
Ergebnisse

Beispiel für das Verbinden einer vorhandenen NSF mit einem Projekt auf der Festplatte

Dieses Thema enthält ein Beispiel für das Verbinden einer vorhandenen NSF mit einem Projekt auf der Festplatte.

Ihnen liegt beispielsweise eine alte Kopie einer Anwendung vor, die Ihnen ein Kollege per E-Mail gesendet hat. Diese Anwendung ist seither in der Quellcodeverwaltung enthalten und Sie wurden nun darum gebeten, damit behilflich zu sein. In diesem Fall müssen Sie die richtige Version holen, um die Anwendungsversion, die Sie per E-Mail erhalten haben, zu ersetzen.

Dieses Verfahren entspricht dem Vorgehen zum Verbinden eines Projekts auf der Festplatte mit einer vorhandenen NSF mit dem Unterschied, dass die Verbindungsaktion von der NSF aus erfolgt und die Projekte auf der Festplatte die Auswahloptionen darstellen. Das Projekt auf der Festplatte, dass Sie mit der NSF verbinden, wird für die Quellcodeverwaltungsvorgänge verwendet. Eine schrittweise Anleitung dazu finden Sie im Thema Die NSF mit einem vorhandenen Projekt auf der Festplatte verbinden.

Handhabung eines Dateisynchronisationskonflikts

In diesem Thema wird die Handhabung eines Dateisynchronisationskonflikts mit der Quellcodeverwaltungsfunktion beschrieben.

Informationen zu diesem Vorgang

Bei der Arbeit mit Dateien in der Quellcodeverwaltung können Fehler als Folge eines Dateisynchronisationskonflikts auftreten. Ist dies der Fall, wird das Dialogfeld Synchronisationskonflikt mit dem Listenfeld angezeigt, das die Dateien im Konflikt enthält. Sie können eine oder mehrere Dateien auswählen und die verschiedenen Dateiversionen vergleichen. Nachdem Sie die richtige Version ermittelt haben, können Sie die zu verwendende Version auswählen.

Das Dialogfeld "Synchronisationskonflikt" wird in einer dreispaltigen Sicht angezeigt: Dateiname, Datum der letzten Änderung (NSF) und Datum der letzten Änderung (auf der Festplatte). Über die Schaltfläche Vergleichen können Sie ein Dialogfeld aufrufen, in dem DXL-Versionen der NSF- und Festplattenversionen eines Elements nebeneinander mit hervorgehobenen Unterschieden angezeigt werden.

Die folgenden Schritte werden in einem Beispiel ausgeführt, in dem zwei Dateien mit Konflikten vorkommen. In diesem Fall ist ein Synchronisationskonflikt zwischen der NSF und einem Projekt auf der Festplatte aufgetreten und die zwei Dateien werden in der Anzeige "Synchronisationskonflikt" aufgeführt.

Vorgehensweise
  1. Wählen Sie eine Datei aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Vergleichen. Dadurch wird das Dialogfeld "Vergleichen" aufgerufen, in dem der Inhalt der angezeigten Dateien mit hervorgehobenen Unterschieden angezeigt wird.
  2. Entscheiden Sie, welche Version der Datei Sie verwenden möchten, indem Sie die Schaltfläche NSF-Version verwenden oder ODP-Version verwenden wählen. Mit der Option NSF-Version verwenden wird die Version auf der Festplatte überschrieben, mit der Option ODP-Version verwenden die NSF-Version. Sie können diese Vorgänge unabhängig voneinander vornehmen.
  3. Wenn Sie ohne Angabe von Dateien auf Schließen klicken, werden diese Dateien in der Liste wieder angezeigt, wenn die Synchronisationskonflikt-Funktion erneut ausgelöst wird.
Ergebnisse

Die NSF und das lokale Quellcodeverwaltungsprojekt manuell synchronisieren

In diesem Thema wird die manuelle Synchronisierung der NSF und eines lokalen Quellcodeverwaltungsprojekts beschrieben.

Informationen zu diesem Vorgang

Es kann vorkommen, dass Sie eine NSF und ein lokales Quellcodeverwaltungsprojekt auf der Festplatte manuell synchronisieren müssen. Dies wäre beispielsweise im Falle eines Problems oder falls Sie in der Anzeige Vorgaben die automatische Synchronisation ausgeschaltet haben.

Wählen Sie hierfür Anwendungsentwicklung im Team - Mit einem Projekt auf der Festplatte synchronisieren aus dem Kontextmenü oder aus dem Hauptmenü aus.

Verbindungen in der Quellcodeverwaltung entfernen

In diesem Thema wird beschrieben, wie Sie NSF-Projekt-Verbindungen in der Quellcodeverwaltung entfernen.

Informationen zu diesem Vorgang

Es kann vorkommen, dass Sie die zwischen einer NSF und einem lokalen Quellcodeverwaltungsprojekt auf der Festplatte erstellte Verbindung entfernen müssen.

Wählen Sie dazu im Kontextmenü oder Hauptmenü die Optionen Anwendungsentwicklung im Team - Quellcodeverwaltungsverbindung entfernen aus.

XPages-Anwendungen entwerfen

IBM Domino Designer ermöglicht es, eine XPage mit Steuerelementen und anderen Artefakten zu füllen und Datenspeichern zuzuordnen.

Informationen zur allgemeinen Navigation, beispielsweise zum Erstellen und Öffnen von XPages, finden Sie unter Navigation in Domino Designer.

Designer bietet die folgenden Optionen, um mit XPages zu arbeiten:

  • Klicken Sie auf die Registerkarte Entwurf, um im grafisch orientierten Modus zu arbeiten.
  • Klicken Sie auf die Registerkarte Quelle, um den XML-Code direkt zu bearbeiten.

Diese Dokumentation bezieht auf die folgenden Produkte: IBM Domino, IBM Domino Designer, IBM Notes, IBM iNotes und IBM Notes Traveler.

Vorschau von XPages anzeigen und XPages ausführen

XPages werden in Domino-Server- und Notes-Clientumgebungen ausgeführt. Von Domino Designer aus können Sie die Vorschau von XPages in beiden Umgebungen anzeigen.

Auf eine XPage in einer Anwendung auf einem Domino-Server kann wie folgt zugegriffen werden:
  • Von einem Browser aus über eine URL des Formats http://Server/Anwendung.nsf/XPage.xsp
  • Von einem Notes-Client aus über eine URL des Formats notes://Server/Anwendung.nsf/XPage.xsp

Auf eine XPage in einer Anwendung in einem Notes-Client kann von diesem Client aus über eine URL des Formats notes:///Anwendung.nsf/XPage.xsp?OpenXPage zugegriffen werden.

Außerdem können Sie die Anwendung so einrichten, dass eine XPage beim Start geöffnet wird.

Vorschau einer XPage anzeigen

sie können eine Vorschau einer XPage in einer Domino-Server- oder Notes-Clientumgebung anzeigen.

Vorbereitende Schritte

Wenn Sie eine Webvorschau anzeigen möchten, müssen Sie zuerst die Zugriffskontrollliste für die Anwendung anpassen. Klicken Sie im Navigator mit der rechten Maustaste auf die Anwendung und wählen Sie Anwendung > Zugriffskontrolle aus. Fügen Sie einen Eintrag für Anonym hinzu und legen Sie eine geeignete Zugriffsebene fest (mindestens Autor, mit der Möglichkeit, Dokumente zu erstellen).
Anmerkung: Stellen Sie außerdem sicher, dass die HTTP-Task auf dem Domino-Server ausgeführt wird, damit die Webvorschau erfolgreich ausgeführt werden kann.

Vorgehensweise

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine XPage und wählen Sie Vorschau in Notes oder Vorschau im Web-Browser aus. Sie können, während eine XPage den Fokus hat, auch im Menü auf Entwurf > Vorschau in Notes oder Entwurf > Vorschau im Web-Browser klicken.

    Außerdem können Sie, während eine XPage den Fokus hat, in der Symbolleiste auf das Symbol Vorschau in Notes oder Vorschau im Web-Browser klicken.

  2. Wählen Sie für Vorschau im Web-Browser den Browsertyp aus.

Ergebnisse

Eine Notes-Vorschau startet, falls erforderlich, den Notes-Client und öffnet dann die XPage im Client. Der Client verarbeitet Anforderungen der XPage.

Eine Webvorschau startet einen lokalen Domino-Vorschauserver und öffnet dann die XPage in einem Browser. Der lokale Vorschauserver verarbeitet Anforderungen der XPage.

Die Vorschau einer XPage im Web kann von der Ausführung der XPage im Kontext der vollständigen Anwendung abweichen. Die Ergebnisse können auch davon abhängen, ob Sie eine lokale oder eine ferne Anwendung in der Vorschau anzeigen. Bei der Vorschau einer lokalen Anwendung wird immer Anonym für die Zugriffskontrolle verwendet und dem lokalen Vorschauserver fehlen einige der erweiterten Funktionen eines Produktionsservers. Es werden jedoch Scripte ausgeführt und Dokumente erstellt, die mit "Anonym" für lokale Vorschauen und mit der aktuellen ID für Vorschauen auf einem Server signiert sind, sodass Sie einen realistischen Eindruck der Anwendung erhalten.

Eine XPage beim Anwendungsstart öffnen

Sie können eine XPage beim Anwendungsstart öffnen.

Vorgehensweise

  1. Klicken Sie doppelt auf Anwendungseigenschaften oder öffnen Sie diese andernfalls im Anwendungsnavigator. Die Eigenschaftenseite für die Anwendung wird geöffnet.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Start.
  3. Wenn Sie den Notes-Client verwenden, wählen Sie die Option Angegebene XPage öffnen (Standardclient) und eine XPage aus.
  4. Wenn Sie den Web-Browser verwenden, wählen Sie die Option Angegebene XPage öffnen und eine XPage aus. Wenn Sie dieselbe XPage öffnen möchten, die auch für Notes verwendet wird, können Sie alternativ die Option Notes-Startoption verwenden auswählen.
  5. Speichern Sie die Anwendungseigenschaften.

Ergebnisse

Wenn der Benutzer die Anwendung startet, wird sofort die XPage geöffnet.

Ein Web-Browser-Benutzer kann eine XPage durch die Angabe der zugehörigen URL starten, beispielsweise http://Server/Anwendung.nsf/xpage.xsp.

Eine andere XPage öffnen

Benutzer können von einer XPage aus andere XPages über Navigationsregeln, einfache Aktionen, XSPContext-Methoden und das Öffnen einer URL öffnen.

Navigationsregeln

Jede XPage verfügt über eine Eigenschaft navigationRules, die aus einem Array von navigationRule-Elementen besteht. Eine Navigationsregel teilt dem Server mit, welche Seite an den Client zurückgegeben werden soll, nachdem eine Seite verarbeitet wurde, die über eine Schaltfläche vom Typ "Übergeben" oder "Abbrechen" übergeben wurde. Informationen hierzu finden Sie unter button - Schaltfläche. Jede Navigationsregel verfügt über die folgenden Attribute:
Attribut Wert
outcome xsp-success, wenn eine normale Aktualisierung erfolgt
  xsp-failure, wenn die Aktualisierung fehlschlägt
redirect true bedeutet: der letzte Status der Seite soll wiederhergestellt werden.
  false (Standardeinstellung) bedeutet: eine leere Seite soll geöffnet werden.
viewId <Keine Regel> bedeutet: dieselbe Seite soll geöffnet werden.
  $$PreviousPage bedeutet: es soll die Seite geöffnet werden, die vor der übergebenen Seite zuletzt geöffnet war.
  $$HomePage bedeutet: die Startseite soll geöffnet werden.
  Seite.xsp bedeutet: eine angegebene Seite soll geöffnet werden.
Beispiel:
<xp:this.navigationRules>
	<xp:navigationRule
		outcome="xsp-success" viewId="$$PreviousPage">
	</xp:navigationRule>
	<xp:navigationRule
		outcome="xsp-failure" viewId="/errpage.xsp">
	</xp:navigationRule>
</xp:this.navigationRules>

Klicken Sie im Entwurfsmodus außerhalb aller Steuerelemente. Klicken Sie auf die Registerkarte XPage und suchen Sie nach den Optionen für Nächste Seite.

Einfache Aktion "openPage"

Die einfache Aktion Seite öffnen öffnet eine Seite, sobald sie aktiviert wird. Beispiel:
<xp:button value="Open page 2" id="button4">
	<xp:eventHandler event="onclick" submit="true" refreshMode="complete">
		<xp:this.action>
			<xp:openPage name="/xpage2.xsp"></xp:openPage>
		</xp:this.action>
	</xp:eventHandler>
</xp:button>

"XSPContext"-Methoden für die Umleitung

Die Methoden redirectToPage, redirectToPrevious und redirectToHome öffnen eine Seite, sobald sie aktiviert werden. Beispiel:
<xp:button value="Open page 2" id="button4">
	<xp:eventHandler event="onclick" submit="true"
		refreshMode="complete">
		<xp:this.action>
			<![CDATA[#{javascript:context.redirectToPage("xpage2.xsp")}]]>
		</xp:this.action>
	</xp:eventHandler>
</xp:button>

URL öffnen

Sie können eine Seite öffnen, indem Sie ihre URL an den Server senden. Sie können beispielsweise Folgendes im Adressfenster eines Browsers angeben:
http://Mein_Server/foo.nsf/xpage1.xsp

Von einem Gestaltungselement, das kein XPage-Gestaltungselement ist, können Sie @URLOpen in einer Formel verwenden. Die folgende Formel stellt eine Formularaktion dar, die eine XPage lokal im Notes-Client öffnet:

@URLOpen("notes:///foo.nsf/xpage1.xsp?OpenXpage")

Eine XPage anstelle einer Ansicht öffnen

Einzig beim Webzugriff haben Sie die Möglichkeit eine XPage anstelle einer Ansicht zu öffnen.

Vorgehensweise

  1. Doppelklicken Sie auf eine Ansicht oder öffnen Sie sie über den Anwendungsnavigator.
  2. Öffnen Sie die Ansichtseigenschaften und klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
  3. Wählen Sie für Webzugriff > XPage stattdessen anzeigen eine XPage.
  4. Speichern Sie die Ansicht.

Ergebnisse

Wenn der Benutzer die Ansicht auswählt, wird die XPage geöffnet.

XPages signieren

XPages werden beim Speichern des XPage-Gestaltungselements und/oder beim Generieren der entsprechenden Implementierungsdateien (d. h. der .class-Dateien) mit der ID des aktuellen Domino Designer-Benutzers signiert.

Informationen zu diesem Vorgang

Durch das Signieren einer XPage wird festgelegt, ob diese während der Laufzeit geladen wird und ob sie danach mit oder ohne Einschränkungen der Methoden und Operationen ausgeführt werden kann. Bei der Ausführung mit Einschränkungen werden bestimmte Funktionen wie Datei- oder Netz-E/A ausgeschlossen. Dies ist die gängigere Methode. Bei einer Ausführung ohne Einschränkungen können alle unterstützten Funktionen der XPage-Implementierungssprachen verwendet werden (siehe "Beschränkte Operationen von LotusScript und Java-Agenten" unter "Domino Designer Basic - Benutzerhandbuch und Referenz > Anwendungsgestaltung > Automatisieren von Anwendungen).

Die Berechtigungen zur Ausführung eingeschränkter/uneingeschränkter Methoden werden im Bereich zur Einschränkung der Programmierung auf der Registerkarte für die Sicherheit des Serverdokuments als Serverzugriffsrechte bestimmten Unterzeichnern oder Gruppen zugeordnet (siehe "Controlling agents and XPages that run on a server" unter Domino Administrator Help > Security > Server access for Notes users, Internet users, and Domino servers > Customizing access to a Domino server).

Wenn eine XPage aufgerufen wird (z. B. für Agenten), überprüft Domino nicht nur die Zugriffsrechte des authentifizierten Webbenutzers, sondern überprüft auch das Serverdokument auf die Serversicherheitsberechtigungen des XPage-Unterzeichners. Für Komponenten der XPage (z. B. enthaltene XPages, angepasste Steuerelemente, JSF-Erweiterungen oder JavaScript-Bibliotheken auf dem Server) überprüft Domino die Serverzugriffsrechte der Unterzeichner der verschiedenen Komponenten und führt ggf. ein Downgrade für die XPage-Sitzung durch, sodass die Ausführung nur mit Einschränkungen erfolgt. (Wenn in "notes.ini" die Variable NoExternalApps für Domino festgelegt wird, hat dies denselben Effekt.) Signaturen für DDE-Benutzer, die über keinerlei Serverrechte zum Signieren von XPages verfügen, generieren im Browser den HTTP-Fehler 403.

XPages im Notes-Client verwenden

Sie können XPages-Anwendungen im Rich Client von IBM Notes ausführen.

Der primäre Vorteil der Unterstützung von XPages im Notes-Client besteht darin, dass Sie eine für das World Wide Web entwickelte Anwendung lokal replizieren und im Notes-Client ausführen können, ohne diese für den Client neu entwickeln zu müssen. Alle Vorteile des Entwicklungsmodells von XPages-Anwendungen können dann auf dem Notes-Client genutzt werden. Diese Anwendungen werden im integrierten Browser angezeigt und entsprechen dem Aussehen und Verhalten nach Webanwendungen. Im Notes-Client verhalten sie sich jedoch in gewisser Hinsicht anders.

  • Es ist möglich, eine für den Notes-Client spezifische Logik zu erstellen, die beeinflusst, wie die Anwendung in Notes wiedergegeben wird. Beispielsweise enthält die Webwiedergabe in der Anwendung "Diskussion" die Meldung "Willkommen Benutzername" gefolgt von dem Link "Mein Profil" auf der Seite. Die Willkommensnachricht wird im Notes-Client nicht angezeigt, da die Logik in der Anwendung "Diskussion" diese entfernt. Sie können die XPages-Eigenschaften einer Anwendung auch ändern, um verschiedene Motive anzugeben, die zu verwenden sind, wenn die Anwendung im Notes-Client oder in einem Browser ausgeführt wird.
  • Benutzer der Anwendungen, die im Notes-Client ausgeführt werden, können über Datei > Speichern die Änderungen an XPages sichern. Mithilfe der Eigenschaft "enableModifiedFlag" können Sie diese Menüoption aktivieren und den Benutzer auffordern, Änderungen zu speichern, wenn eine XPage geändert wurde.
  • Wenn ein Benutzer im Notes-Client authentifiziert wird, werden dieselben Identifikationsdaten für den Zugriff auf beliebige XPages-Anwendungen oder -Komponenten verwendet. Dem Benutzer wird daher kein Webanmeldedialogfeld angezeigt, wie dies bei einer herkömmlichen Webanwendung der Fall wäre, die im integrierten Browser ausgeführt wird.
  • Um zu verhindern, dass Code in XPages-Gestaltungselementen (aktive Inhalte) geschützte Operationen ausführt, z. B. Lesen aus oder Schreiben in Workstationdateien oder Lesen und Schreiben von Systemeigenschaften, verwendet XPages die Ausführungskontrollliste, um den Zugriff und die Möglichkeiten zu verwalten, die der Benutzer dem Unterzeichner des Codes gewährt hat, der versucht, die geschützte Operation auszuführen.
  • Seiten können im Notes-Client als Lesezeichen gespeichert werden.

Zusätzlich zum Erstellen von XPages als eigenständige Anwendungen können Sie auch XPage-Komponenten in Domino Designer erstellen, die in Verbundanwendungen ausgeführt werden können und sowohl das Ereignismodell zum Empfangen/Veröffentlichen als auch Komponentenparameter unterstützen. Die XPages-Komponente kann dann mit anderen Komponenten im Client interagieren, z. B. der PIM-Komponente.

Beachten Sie auch, dass sich XPages-Anwendungen auf einem Domino-Server befinden können. Wenn Sie die Startoption "Beim Öffnen im Notes-Client" auf "Angegebene XPage öffnen (Standardclient)" festlegen, wird die entsprechende XPage unabhängig davon, ob sich die Anwendung auf dem Domino-Server oder lokal auf dem Notes-Client befindet, im Client wiedergegeben. Die XPage verhält sich in beiden Fällen exakt gleich.

XPages-Symbolleiste verwenden

Für XPages-Anwendungen im Notes-Client ist eine eigene Symbolleiste vorhanden; sie wird sichtbar, wenn im integrierten Browser eine XPage im Vordergrund ist.

Informationen zu diesem Vorgang
Die Symbolleiste verfügt über verschiedene Tastengruppen.
  • Mithilfe der Navigationsschaltflächen können Sie sich zwischen den Seiten vor und zurück bewegen, die aktuelle Aktion stoppen, die aktuelle Seite aktualisieren und zur Ausgangsseite zurückkehren. Die Schaltfläche zum Aktualisieren bietet auch die Option Private Daten löschen. Wenn Sie diese Aktion ausführen, wird der Cache des integrierten Browsers gelöscht.
  • Über die Schaltfläche zum Drucken können Sie XPages für das Drucken einrichten und diese drucken.
  • Wenn Domino Designer installiert ist, können Sie auf die Schaltfläche Seitenquelltext anzeigen klicken, um den HTML-Quelltext anzuzeigen, oder klicken Sie auf die Schaltfläche Browserkonfiguration anzeigen, um die Einstellungen des integrierten Browsers anzuzeigen.

XPages-Sicherheit

Für XPages-Anwendungen wird eine Absicherung bereitgestellt.

Eine XPages-Anwendung, die in einem IBM Notes-Client ausgeführt wird, kann eine Reihe von Gestaltungselementen mit Code (in der Regel als "aktiver Inhalt" bezeichnet) enthalten, der auf der Workstation des Benutzers ausgeführt wird (beispielsweise der Zugriff auf eine Datenbank oder JavaScript mit integriertem Java-Code). Um zu verhindern, dass aktive Inhalte geschützte Operationen ausführen (z. B. Lesen aus oder Schreiben in Workstationdateien, Lesen und Schreiben von Systemeigenschaften und Netzoperationen) verwendet XPages die Ausführungskontrollliste, um den Zugriff und die Möglichkeiten zu verwalten, die der Benutzer dem Unterzeichner des Codes gewährt hat, der versucht, die geschützte Operation auszuführen.

Die Ausführungskontrollliste bestimmt, ob der Unterzeichner des Codes auf einer bestimmten Workstation Code ausführen darf, und definiert den Zugriff des Codes auf verschiedene Workstationfunktionen, z. B. Zugriff auf die aktuelle Datenbank oder weitere Datenbanken. Beispiele für aktive Inhalte in einer XPages-Anwendung sind unter anderem in JavaScript integrierter Java-Code (serverseitig), serverseitige Scriptbibliotheken und in die Datenbank importierte Java-Klassen und JAR-Dateien.

Alle Gestaltungselemente in einer XPages-Anwendung verfügen über die Signatur ihres Erstellers. Beachten Sie, dass bei mehr als einem Unterzeichner einer XPages-Anwendung der Benutzer allen Unterzeichnern vertrauen muss, bevor der geschützte Vorgang ausgeführt wird.

Sicherheitszugriffsoptionen der Ausführungskontrollliste für XPages-Anwendungen werden im Dialogfeld Benutzersicherheit unter Tätigkeiten anderer auf der Registerkarte Workstation verwenden festgelegt (Datei > Sicherheit > Benutzersicherheit).

Sicherheit mit Filter für aktive Inhalte

Die Sicherheitsfunktion "Filter für aktive Inhalte" schützt zudem vor zerstörerischem Programmcode, der während der Ausführung in ein XPage-Eingabesteuerelement eingegeben wird.

Der Filter für aktive Inhalte wird verwendet, um mögliche zerstörerische aktive Inhalte (Scripte, Tags) in einer E/A-Textsteuerung zu entfernen. Die Engine "Filter für aktive Inhalte" dient als Bibliothek, um die Filterung während der Laufzeit auszuführen. Wenn Sie den Fokus auf bestimmte XPage-Steuerelemente (Editierfeld, mehrzeiliges Editierfeld, Rich-Text-Steuerelement, Steuerelement für verdeckte Eingabe) setzen, werden auf der Registerkarte Alle Eigenschaften unter Allgemein die beiden Eigenschaften htmlFilter und htmlFilterIn angezeigt.

Die Eigenschaft htmlFilter definiert, welche Engine des Typs "Filter für aktive Inhalte" verwendet wird, wenn das Steuerelement Daten an den Client sendet, und die Eigenschaft htmlFilterIn definiert die zu verwendende Engine, wenn das Steuerelement Text vom Client erhält. Sie können diese beiden Eigenschaften ändern, um den Filter für aktive Inhalte für ein Textfeld zu aktivieren bzw. zu inaktivieren.

Für XPages sind vier Engines des Typs "Filter für aktive Inhalte" verfügbar:
  • Filter für aktive Inhalte
  • Striptags
  • Identität
  • leer

Die Engine "Filter für aktive Inhalte" analysiert den HTML-Text und filtert unsichere Konstrukte auf Grundlage einer Konfigurationsdatei (acf-config.xml) heraus. Die Engine "Striptags" entfernt alle Tags mithilfe des regulären Ausdrucks 'replaceAll("\\<.*?>","")'. Mit dem Filter "identity" wird die ursprüngliche Zeichenfolge zurückgegeben. Die Engine "leer" entfernt alles und gibt eine leere Zeichenfolge zurück.

Die Engine "Filter für aktive Inhalte" kann über eine Konfigurationsdatei konfiguriert werden. Für die Clientseite befindet sich diese Datei üblicherweise unter C:\Programme\IBM\Lotus\Notes\Data\properties. In diesem Ordner befindet sich das Beispiel acf-config.xml.sample.

Um den Filter für aktive Inhalte zu konfigurieren, müssen Sie zuerst die Datei xsp.properties im selben Ordner suchen und die folgende Zeile hinzufügen: xsp.htmlfilter.acf.config=acf-config.xml. Dies zeigt an, dass acf-config.xml verwendet wird, um die Engine "Filter für aktive Inhalte" zu konfigurieren (andernfalls werden Standardregeln verwendet). Nachfolgend finden Sie ein Beispiel für die Inhalte der Datei acf-config.xml:
<?xml version="1.0"?>
<config>
       <filter-chain>
          <filter name='base' class='com.ibm.trl.acf.impl.html.basefilter.BaseFilter'
                  verbose-output='false' use-annotation='false' />
       </filter-chain>

			<filter-rule id='base'>
           <target scope=''>
             <!-- C14N rules -->
             <rule c14n='true' all='true' />

              <!-- Base rules -->
             <rule attribute='on' attribute-criterion='starts-with'
                 action='remove-attribute-value' />
             <rule attribute='${' attribute-criterion='starts-with'
                 action='remove-attribute-value' />
             <rule attribute='href' value='javascript:' value-criterion='contains'
                  action='remove-attribute-value' />
             <rule attribute='style' action='remove-attribute-value' />

              <rule tag='script' action='remove-tag' />
              <rule tag='style' action='remove-tag' />
              <rule tag='link' attribute='rel' value='stylesheet'
                   value-criterion='contains' action='remove-tag' />
            </target>
        </filter-rule>
</config>
Erläuterung des vorangegangenen Beispiels:
  • <rule attribute='on' attribute-criterion='starts-with' action='remove-attribute-value' /> entfernt Attribute, die mit "on" beginnen.
  • <rule attribute='href' value='javascript:' value-criterion='contains' action='remove-attribute-value' /> entfernt alle Attribute vom Typ 'href', deren Wert ein 'javascript:'-Schlüsselwort enthält.
  • <rule tag='style' action='remove-tag' /> entfernt alle Tags vom Typ "script".
  • <rule tag='link' attribute='rel' value='stylesheet' value-criterion='contains' action='remove-tag' /> entfernt Tags vom Typ "link", bei denen der Attributwert "rel" dem Wert "stylesheet" entspricht.

Weitere Informationen zur Ausführungskontrollliste finden Sie in der Domino Administrator-Hilfe.

Benutzer auffordern, Änderungen an XPages zu speichern

Sie können steuern, wie eine XPage-Anwendung den Benutzer auffordert, wenn dieser eine Aktion anfordert, die eine Seite mit geänderten Feldern schließt.

Informationen zu diesem Vorgang
Wenn eine XPage oder ein angepasstes Steuerelement bearbeitbare Steuerelemente enthält, können Sie zwei Eigenschaften festlegen, um anzugeben, wie die Anwendung den Benutzer bezüglich geänderter Steuerelemente auffordert. Diese Eigenschaften sind auf zwei Ebenen vorhanden, der XPage-Ebene oder Ebene des angepassten Steuerelements und der Ebene des Kernsteuerelements.
  • Ebene 1: XPage oder angepasstes Steuerelement
    • enableModifiedFlag (boolesch - implizierter Standardwert ist "false") – Gibt an, ob der Benutzer aufgefordert wird, Änderungen an Kernsteuerelementen der XPage oder des angepassten Steuerelements zu speichern, und ob die Option Datei > Speichern des Notes-Clients aktiviert wird, wenn die XPage oder das angepasste Steuerelement im Notes-Client geändert wurde. Anwendungen, die in einem externen Browser ausgeführt werden, können den Notes-Mechanismus Datei > Speichern nicht verwenden, sodass dem Benutzer nur das Aufforderungsdialogfeld angezeigt wird.
    • modifiedMessage (Zeichenfolge) – Eine angepasste Nachricht, die im Aufforderungsdialogfeld angezeigt wird.
  • Ebene 2: Kernsteuerelement
    • disableModifiedFlag (boolesch - implizierter Standardwert ist "true") – Gibt an, ob der Benutzer aufgefordert wird, Änderungen am Kernsteuerelement zu sichern.
Die Eigenschaft "enableModifiedFlag" hat beim Aktivieren oder Inaktivieren von Änderungsbenachrichtigungen für eine bestimmte XPage oder ein bestimmtes angepasstes Steuerelement absoluten Vorrang. Wenn Sie diesen Eigenschaftswert auf "wahr" setzen, wird der Benutzer über Änderungen an allen unterstützten Kernsteuerungselementen innerhalb der XPage oder dem angepassten Steuerelement informiert, solange Sie die Eigenschaft "disableModifiedFlagXPage" für das Kernsteuerelement nicht explizit auf "wahr" setzen. Wenn Sie die Eigenschaft "enableModifiedFlag" für eine XPage oder ein angepasstes Steuerelement nicht festlegen oder den Wert explizit auf "false" festlegen und mindestens einen "disableModifiedFlag"-Eigenschaftswert für Kernsteuerelemente auf "false" festlegen, wird der Benutzer nicht über Änderungen benachrichtigt, da die Eigenschaft "enableModifiedFlag" Vorrang hat.
Die folgenden Kernsteuerungselemente unterstützen diese Funktion:
  • Editierfeld
  • Mehrzeiliges Editierfeld
  • Listenfeld
  • Kombinationsfeld
  • Kontrollkästchen
  • Optionsfeld
  • Dateiupload
  • Datums-/Zeitauswahlfeld
  • Rich-Text-Editor

Wenn sich der Benutzer entscheidet, Änderungen an der aktuellen Seite nicht zu speichern, kann die angeforderte Aktion (z. B. Schließen der Seite oder im Browser zu einer anderen Seite navigieren) ausgeführt werden. Wenn sich der Benutzer entscheidet, Änderungen zu speichern, werden die verknüpften Felder vor dem Speichern der Seite überprüft. Die Überprüfung erfolgt zuerst auf dem Client und anschließend auf dem Server. Nur wenn die clientseitige Überprüfung der aktuellen Seitenfelder erfolgreich ist, kann auch die serverseitige Überprüfung erfolgen. Wenn bei der serverseitigen Überprüfung ein Fehler auftritt, wird dem Benutzer die aktuelle Seite mit den fehlerhaften Feldern angezeigt und der Benutzer hat die Möglichkeit, den Inhalt der Felder zu korrigieren. Sobald die serverseitige Überprüfung erfolgreich abgeschlossen wurde, kann die angeforderte Aktion ausgeführt werden.

XPages in Notes auf einem Domino-HTTP-Server ausführen

Um eine bessere Leistung zu erreichen, können serverbasierte XPages-Anwendungen auf dem Domino-HTTP-Server anstatt im Notes-Client ausgeführt werden.

Standardmäßig werden serverbasierte XPages-Anwendungen, die im Notes-Client aktiv sind, durch eine Folge von Datenübertragungen unter Verwendung von Notes-Protokollen zwischen Server und Client ausgeführt. Sie können stattdessen auch angeben, dass diese Anwendungen unter Verwendung von HTTP-Protokollen auf dem Domino-Server ausgeführt werden.

Notes-Funktionen verhalten sich wie bei der Ausführung im nativen XPages-Modus. So weisen Kontextmenüs (wie beispielsweise Datei > Speichern, Datei > Replizierung, Datei > Öffnen), das temporäre Speichern von Dokumenten, clientseitiges JavaScript usw. dasselbe Verhalten auf. Nur Verbundanwendungen können bei der Ausführung auf dem Server die Funktionalität des Eigenschaftsbrokers des Clients nicht nutzen.

Designer-Anforderungen
Wählen Sie auf der Registerkarte Start für Anwendungseigenschaften (Einstellung Angegebene XPage öffnen (Standardclient) ist wirksam) die Option Serverbasierte XPages-Anwendungen direkt auf Domino-Server ausführen aus und speichern Sie die Anwendung. Diese Eigenschaft kann in Notes auch über das Eigenschaftenfeld einer Anwendung angewendet werde.
Ebenso können Sie die Serverausführung für alle Anwendungen aktivieren, indem Sie in der Notes-Datei notes.ini die folgende Zeilen einfügen und Notes anschließend erneut starten:
XPagesRunRemoteAppsOnServer=1
Notes-Laufzeitanforderungen
Im Notes-Client muss ein HTTP-Konto für den Server vorhanden sein, auf dem sich die XPages-Anwendung befindet. Um Notes-Konten zu erstellen oder anzuzeigen, klicken Sie auf Datei > Vorgaben > Konten. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Konten über die Notes-Vorgabe erstellen und bearbeiten" in der Notes-Hilfe.

Konten können auf einem Domino-Server erstellt und auf Notes-Clients bereitgestellt werden.

Wird eine serverbasierte XPages-Anwendung im Notes-Client gestartet, sucht der XPages-Prozessor nach einem HTTP-Konto für den Server, der die Anwendung enthält, und lädt die die Anwendung.

Das Notes-Kontenframework und der XULRunner-Browser übergeben die Benutzerberechtigungsnachweise automatisch zur Authentifizierung an den Web-Server. Wird der Benutzer zur Eingabe des Benutzernamens und des Kennworts aufgefordert, enthält die Notes-Konfiguration Fehler (beispielsweise einen falschen SSO). Sie können dies überprüfen, indem Sie für die Anwendung eine URL im Adressen-Widget des Notes-Browsers in der Notes-Symbolleiste eingeben.

Ist kein entsprechendes HTTP-Konto vorhanden, wird der Benutzer zur Eingabe der Berechtigungsnachweise aufgefordert, sofern kein Gastzugriff möglich ist. Über die folgende Variable in der Datei notes.ini kann jedoch festgelegt werden, dass ein HTTP-Konto vorhanden sein muss:
XPagesRunOnServerRequireAccount=1
Ist ein entsprechendes Konto erforderlich, konnte aber nicht gefunden werden, oder sind die Kontoinformationen ungültig, wird der Benutzer aufgefordert, das Anwendungsfenster zu schließen oder die Anwendung über den lokalen Notes-Web-Container auszuführen.
Über die folgende Variable in der Datei notes.ini kann die Serverausführung von XPages in Notes inaktiviert werden:
XPagesRunOnServerDisable=1
Hinweise zur Leistung
Bei XPages-Anwendungen, die im Notes-Client ausgeführt werden, sich aber auf einem Domino-Server befinden, ergeben sich besondere Leistungsprobleme. Dies liegt vor allem an der großen Anzahl an Netztransaktionen, die beim Ausführen der XPages-Anwendung im Notes-Client ausgeführt werden müssen. Es muss unbedingt beachtet werden, dass XPages-Notes-Anwendungen im lokalen Notes-XPD-Web-Container ausgeführt werden und daher für die Ausführung alle XPages-Java-Klassen (XPages und angepasste Steuerelemente) über das Netz aus dem fernen Server in den Notes-Client kopiert werden müssen. Analog dazu müssen alle Seitenressourcen (CSS, JavaScript, GIF-Dateien usw.) sowie die eigentlichen Daten aus dem fernen Server abgerufen werden. Wenn Ihre XPages-Anwendung andere Notes-Gestaltungsartefakte wie beispielsweise die Funktion computeWithForm verwendet, müssen beliebig große Elemente wie beispielsweise Formulare, untergeordnete Formulare und gemeinsame Felder ebenfalls über Fernzugriff abgerufen werden. In Netzen mit längerer Latenzzeit kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Leistung haben, insbesondere, wenn Ihre Anwendung hauptsächlich für das Web konzipiert wurde und nicht für den Notes-Client optimiert ist.

Eine XPages-Anwendung übersetzen

Erstellen Sie beim Übersetzen von XPages und angepassten Steuerelementen kein neuen Kopien für die einzelnen Sprachen - der XPage-Übersetzungsprozess unterscheidet sich von dem für IBM Notes-Gestaltungselemente, bei denen es sich nicht XPage-Gestaltungselemente handelt.

Informationen zu diesem Vorgang
Der XPage-Übersetzungsmechanismus extrahiert zu übersetzenden Text durch einen automatischen Prozess aus der XPage in eine separate Datei. Anschließend stellen Sie Übersetzungen der Datei in anderen Sprachen bereit. Die XPage entscheidet anhand der Sprache des Web-Browsers oder des Notes-Clients, welche übersetzte Datei verwendet wird.

Anweisungen zur XPages-Übersetzung finden Sie unter XPages: How to use the localization options im Domino Designer-Wiki.

Zentrale XPages gestalten

Sie können XPage-Gestaltungselemente in einer Datenbank speichern und andere Datenbanken zur Laufzeit dorthin umleiten.

Informationen zu diesem Vorgang

Zentrale XPages verbessern die Leistung, da eine einzige Speicherposition für das Speichern von Objekten und den Browserzugriff verwendet wird. Betroffene Gestaltungselemente sind XPages, angepasste Steuerelemente, JavaScript-Bibliotheken, Formatvorlagen und Themen. So leiten Sie eine Datenbank um, damit diese zur Laufzeit ein Repository für ihre XPage-Elemente verwendet:

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie im linken Teilfenster die Option Anwendungseigenschaften aus.
  2. Wählen Sie im oberen mittleren Teilfenster die Registerkarte XPages aus.
  3. Blättern Sie abwärts zu Leistung.
  4. Aktivieren Sie die Option Zentrale XPage-Gestaltung.
  5. Geben Sie den Namen der NSF an, die die XPages-Gestaltungselemente enthält. Ein relativer Name ist relativ zum Notes-Datenverzeichnis.

Ergebnisse

Die Anwendung, die die Gestaltungselemente enthält, muss eine NSF-Datei sein.

Im Repository müssen entweder alle XPages-Gestaltungselemente oder kein Gestaltungselement enthalten sein. Sie können Gestaltungselemente nicht überschreiben oder einzeln auswählen.

Sie können die Einstellung für zentrale XPages nicht dynamisch ändern.

Nur die gerade aufgezählten XPages-Elemente können gemeinsam genutzt werden. Formulare und Ansichten können beispielsweise nicht gemeinsam genutzt werden.

Steuerelemente hinzufügen

Steuerelemente sind grafische Elemente wie Editierfelder, Schaltflächen, Grafiken und Text, die den Benutzern die Bearbeitung von Daten auf einer XPage ermöglichen.

Es gibt folgende Typen von Steuerelementen: Kernsteuerelemente, Containersteuerelemente und sonstige Steuerelemente.

Jedes Steuerelement wird in XML durch einen Befehlsnamen identifiziert. Auf der Benutzeroberfläche wird ein allgemeiner Name angezeigt. Beispielsweise lautet der Befehlsname für ein Editierfeld "inputText" und der allgemeine Name "Editierfeld". In den nachfolgenden Referenzthemen werden Steuerelemente anhand von Befehlsnamen und allgemeinen Namen identifiziert.

In der Palette Steuerelemente und im Menü Erstellen sind standardmäßig die meisten Kern- und Containersteuerelemente aufgelistet. Wählen Sie Andere aus, um auf alle Steuerelemente zuzugreifen. Sie können die Anzeige der Steuerelemente unter Datei > Vorgaben > Domino Designer > Palette anpassen.

Steuerelemente und Text bearbeiten

Sie können einer XPage mithilfe des Design- oder Quelleneditors Steuerelemente und Text hinzufügen. Die Palette Steuerelemente stellt eine Quelle für Steuerelemente bereit.

Die Palette Steuerelemente wird in einem Fenster neben dem Editor angezeigt. Falls sie nicht angezeigt wird, klicken Sie auf Fenster > Eclipse-Ansichten anzeigen > Steuerelemente.

Sie können ein Steuerelement von der Palette in den Editor (Design oder Quelle) ziehen. Alternativ können Sie auch den Cursor im Editor positionieren und dann auf das Steuerelement in der Palette doppelklicken. Sie können auch die Menüoptionen Erstellen > Kernsteuerelemente oder Erstellen > Containersteuerelemente verwenden.

Sie können Steuerelemente auf die übliche Weise verschieben, ausschneiden, kopieren, einfügen und löschen oder ihre Größe ändern.

Sie können einer XPage Text und Rückläufe hinzufügen.

Wenn Sie im Designeditor den Cursor auf einem Steuerelement positionieren, werden dessen Eigenschaften angezeigt. Wenn Sie den Cursor außerhalb aller Steuerelemente positionieren, werden die XPage-Eigenschaften angezeigt.

Bestimmte Bearbeitungsschritte für XPages können auch über die Gliederungsansicht ausgeführt werden.

Eigenschaften festlegen

Durch Eigenschaften werden XPages und Steuerelemente definiert.

Die Eigenschaften werden in einem Fenster unter dem Editor angezeigt. Die angezeigten Eigenschaften gehören zu dem Steuerelement, das im Editor ausgewählt ist, oder zu der XPage, wenn keines der Steuerelemente ausgewählt ist.

Wählen Sie unter der Registerkarte Eigenschaften die Option Alle Eigenschaften aus, um auf eine kategorisierte Liste aller Eigenschaften für ein Steuerelement oder eine XPage zuzugreifen. Darin werden die Eigenschaften mit ihren kanonischen Tagnamen angegeben. Wählen Sie weitere Optionen auf den Registerkarten Eigenschaften und Ereignisse aus, um auf Untergruppen der Eigenschaften mit einer Benutzeroberfläche zuzugreifen. Hier können Sie über beschreibende Namen auf Eigenschaften zugreifen.

Weisen Sie Eigenschaften Werte wie folgt zu:
  • Statische Werte werden aus einer Liste ausgewählt oder eingegeben.
  • Dynamische Werte werden mithilfe von Scripts angegeben, die einen Wert zurückgeben. Über eine Raute neben der Eigenschaft wird der Scripteditor geöffnet.
  • Ereignisse werden mithilfe von serverseitigen und clientseitigen Scripts und einfachen Aktionen angegeben. Scripts und einfache Aktionen werden am besten auf der Registerkarte Ereignisse angegeben.
Im XML-Quellcode werden Eigenschaften als Attribute und Inhalt für das Steuerelement angezeigt. Dies ist beispielsweise ein inputText-Steuerelement (Editierfeld) mit den Eigenschaften id und value, die als Attribute definiert sind:
<xp:inputText id="inputText1" value="#{document1.subject}"></xp:inputText>
Hier ist die Eigenschaft value als Inhalt für die Steuerelementdefinition definiert:
<xp:inputText id="inputText1">
	<xp:this.value>
		<![CDATA[#{javascript:return document1.getItemValueString("subject")}]]>
	</xp:this.value>
</xp:inputText>
Dynamische Eigenschaften werden wie folgt berechnet. Sie können die Optionsfelder im Editierfenster verwenden, um aus zwei Vorgehensweisen auszuwählen.
  • Durch Festlegen der Option Dynamisch berechnen wird die Formel jedes Mal erneut berechnet, wenn die XPage aktualisiert wird. Diese Formeln werden in der Quelle angegeben, wobei ihnen ein Rautenzeichen vorangestellt wird. Beispiel: #{javascript:var dc = database.getAllDocuments(); "Count = " + dc.getDocumentCount();}.
  • Durch Festlegen der Option Beim Laden der Seite berechnen wird die Formel nur einmal berechnet, wenn die XPage zum ersten Mal geladen wird. Diese Formeln werden in der Quelle angegeben, wobei ihnen ein Dollarzeichen vorangestellt wird. Beispiel: ${javascript:var dc = database.getAllDocuments(); "Count = " + dc.getDocumentCount();}.

Ereignisse

Ereignisse sind Aktionen, die ein Benutzer ausführen kann, z. B. auf eine Schaltfläche klicken oder den Fokus von einem Editierfeld entfernen. Ereignishandler sind Aktionen, die Sie (der Entwickler) als Reaktion auf Ereignisse ausführen.

Ein Ereignishandler ist Teil eines Steuerelements oder einer XPage.

Ein Ereignishandler kann ein Script, eine einfache Aktion oder eine Gruppe einfacher Aktionen sein. Sie können festlegen, dass Handler für ein bestimmtes Ereignis auf dem Client, dem Server oder auf beiden ausgeführt werden. Ein Client-Handler kann durch Rückgabe von false die weitere Ausführung des Client-Handlers stoppen und die Ausführung eines Server-Handlers abbrechen.

Wenn Sie im Entwurfsmodus arbeiten, setzen Sie den Fokus auf das entsprechende Steuerelement oder die entsprechende Seite, klicken Sie auf die Registerkarte Ereignisse und wählen Sie das gewünschte Ereignis aus. Anschließend können Sie den Ereignishandler festlegen.

Ereignisse werden wie Eigenschaften behandelt und unter Eigenschaften im Bereich Alle Eigenschaften angezeigt. Es empfiehlt sich jedoch nicht, ein Ereignis über Alle Eigenschaften zu erstellen oder zu ändern. Verwenden Sie stattdessen die Registerkarte Ereignisse oder den XML-Quellcode.

Serverereignishandler

Serverereignishandler weisen im Quellenmodus das folgende allgemeine Format auf. Wenn Sie im Entwurfsmodus arbeiten, wählen Sie die Registerkarte Ereignisse aus und dann die Registerkarte Server.
<xp:eventHandler event="Name" submit="true|false"
	refreshMode="complete|partial|norefresh" refreshId="id"
	immediate="true|false"	execMode="partial|full">
	<xp:this.action>
		<![CDATA[#{javascript:textOfScript}]]> <!-- Script -->
		<xp:actionName Argumente</xp:actionName> <!-- oder einfache Aktion -->
		<xp:actionGroup condition="#{javascript:textOfScript}"> <!-- oder Gruppe einfacher Aktionen -->
			actions and embedded groups
		</xp:actionGroup>
	</xp:this.action>
	<xp:this.parameters>
		<xp:this.parameter name="Name" value"Wert"</xp:this.parameter> ...
	</xp:this.parameters>
</xp:eventHandler>
Dabei gilt Folgendes:
  • event gibt den Namen des Ereignisses an, z. B. onblur oder onclick. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, wählen Sie das entsprechende Ereignis aus.
  • submit="true" bewirkt, dass eine Anforderung an den Server gesendet wird, wenn der Benutzer das Ereignis aktiviert. Jeder andere Wert für submit inaktiviert das Ereignis. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie zum Entfernen des Ereignisses auf Keine Übergabe.
  • Für refreshMode sind folgende Werte möglich:
    • Mit complete wird die gesamte Seite auf dem Client neu geladen, nachdem der Server die Anforderung verarbeitet hat. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Vollständige Aktualisierung.
    • Mit partial wird mithilfe von Asynchronous JavaScript and XML (AJAX) ein ausgewählter Teil der Seite neu geladen. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Teilaktualisierung.
    • Mit norefresh wird die Seite nicht neu geladen. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Keine Aktualisierung.
  • refreshId wird nur bei refreshMode="partial" angewendet und gibt das Steuerelement an, das aktualisiert werden soll. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Element auswählen.
  • Mit immediate="true" wird die Datenprüfung auf dem Server unterdrückt. Wenn die Datenverarbeitung erfolgen soll, schließen Sie dieses Attribut aus oder geben Sie einen anderen Wert als true an. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Do not validate or update data.
  • Mit execMode="partial" erfolgt eine Teilaktualisierung, wenn ein Codefragment ausgeführt wird. Für eine vollständige Aktualisierung schließen Sie dieses Attribut aus oder geben Sie einen anderen Wert als partial an. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Ausführungsmodus auf 'partiell' setzen.
  • Mit action wird eines der folgenden Elemente angegeben:
    • Das Script, wobei textOfScript Ihr Code ist. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Scripteditor. Geben Sie das Script im Scriptfenster ein oder öffnen Sie das Scriptdialogfeld.
    • Der Name einer einfachen Aktion und die zugehörigen Argumente. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Einfache Aktionen. Verwenden Sie die verschiedenen Schaltflächen und Listen, um einfache Aktionen zu erstellen und zu bearbeiten.
    • Das Element actionGroup, das einfache Aktionen und andere Aktionsgruppen enthalten kann. Die Bedingung ist optional. Sie können auch mehrere Gruppen angeben.
  • parameters gibt die Namen und Werte aller Ereignisparameter an. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Ereignisparameter bearbeiten.

Clientereignishandler

Das allgemeine Format für einen Ereignishandler (ein Client-Script) ist im Folgenden dargestellt. Wenn Sie im Entwurfsmodus arbeiten, wählen Sie die Registerkarte Ereignisse aus und dann die Registerkarte Client.
<xp:eventHandler event="Name" submit="false"
	<xp:this.script>
		<![CDATA[[textOfScript]]> <!-- Script -->
		<xp:actionName Argumente</xp:actionName> <!-- oder einfache Aktion -->
		<xp:scriptGroup conditionScript="textOfScript"> <!-- oder Gruppe einfacher Aktionen -->
			actions and embedded groups
		</xp:scriptGroup>
	</xp:this.script>
</xp:eventHandler>
Dabei gilt Folgendes:
  • event gibt den Namen des Ereignisses an, z. B. onblur oder onclick. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, wählen Sie das entsprechende Ereignis aus.
  • submit="false" bedeutet, dass keine Anforderung an den Server gesendet wird, wenn der Benutzer das Ereignis aktiviert. Dies ist für ein Client-Script erforderlich.
  • Mit script wird eines der folgenden Elemente angegeben:
    • Das Script, wobei textOfScript Ihr Code ist. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Scripteditor. Geben Sie das Script im Scriptfenster ein oder öffnen Sie das Scriptdialogfeld.
    • Der Name einer einfachen Aktion und die zugehörigen Argumente. Wenn Sie mit der Registerkarte Ereignisse arbeiten, klicken Sie auf Einfache Aktionen. Verwenden Sie die verschiedenen Schaltflächen und Listen, um einfache Aktionen zu erstellen und zu bearbeiten.
    • Das Element scriptGroup, das einfache Aktionen und andere Aktionsgruppen enthalten kann. Die Bedingung ist optional. Sie können auch mehrere Gruppen angeben.

Ereignishandler übergeben und abbrechen

Mit einer Schaltfläche des Typs Übergeben wird ein Ereignishandler im folgenden Format erstellt:
<xp:eventHandler event="onclick" submit="true"
	refreshMode="complete" immediate="false" save="true">
</xp:eventHandler>
Mit einer Schaltfläche des Typs Abbrechen wird ein Ereignishandler im folgenden Format erstellt:
<xp:eventHandler event="onclick" submit="true"
	refreshMode="complete" immediate="true" save="false">
</xp:eventHandler>
Beachten Sie, dass save="true" für Schaltflächen des Typs Übergeben gilt und save="false" für Schaltflächen des Typs Abbrechen.

Server- und clientseitige Ereignishandler verbinden

Clientseitiger JavaScript-Code kann einen serverseitigen Ereignishandler auslösen. Der erste Parameter muss ein vollständig qualifizierter Pfad zum Ereignishandler sein und nicht nur die ID des serverseitigen Ereignishandlers. Auf diese Weise können Sie die Ereignishandler abrufen, die auch in angepassten Steuerelementen eingebettet sind. Sie können die ID des serverseitigen Ereignishandlers anfordern und sie an das Client-Script auf die gleiche Weise weiterleiten, wie Sie auch Steuerelemente weiterleiten würden (z. B. mithilfe von # {id:eventhanderId} oder mithilfe der SSJS-Funktion getClientId()).

Der Ereignishandler wird in dem von Ihnen angegebenen Kontext ausgeführt. Wenn Sie beispielsweise einen Ereignishandler mit der ID view:_id1:repeatCtrl:0:_id33:eventhandler1 angeben, wird der Ereignishandler für das erste Element in xp:repeat mit der ID repeatCtrl ausgeführt. Mit view:_id1:repeatCtrl:1:_id33:eventhandler1 würde der Ereignishandler für das zweite Element ausgeführt werden.

Der clientseitige Ereignishandler wird über eine Schaltfläche oder ein anderes Benutzeroberflächenelement ausgelöst. Er leitet Informationen weiter an den Server, auf dem sie vom serverseitigen Ereignishandler verarbeitet werden sollen. Wenn Sie im Entwurfsmodus arbeiten, wählen Sie die Registerkarte Ereignisse aus und dann die Registerkarte Client.
<button dojoType="dijit.form.Button" type="button"
	onClick="XSP.executeOnServer('# {id:eventhandler1a}', '# {id:panel1}')">
	Klicken Sie hier, um den serverseitigen Ereignishandler auszulösen
</button>

<xp:eventHandler event="name" id="eventhandler1a">
	<xp:this.action>
		<xp:saveDocument />
	</xp:this.action>
</xp:eventHandler>
Wenn Sie im Entwurfsmodus arbeiten, wählen Sie die Registerkarte Ereignisse aus und dann die Registerkarte Server.
XSP.executeOnServer = function () {
	// Die auszuführende Ereignishandler-ID ist das erste Argument und muss angegeben werden
	if (!arguments[0])
		return false;
	var functionName = arguments[0];

	// OPTIONAL - Die clientseitige ID, die nach dem Ausführen des Ereignishandlers teilweise aktualisiert wird
	var refreshId = (arguments[1]) ? arguments[1] : "@none";
	var form = (arguments[1]) ? this.findForm(arguments[1]) : dojo.query('form')[0];
       
	// Alle abfangen, wenn dojo-Element Objekt außerhalb des Formulars verschoben hat...
	if (!form)
		form = dojo.query('form')[0];

	// OPTIONAL - Optionenobjekt mit onStart-, onComplete- und onError-Funktionen zum Abrufen des
	// Handlers und zur anschließenden Teilaktualisierung
	var options = (arguments[2]) ? arguments[2] : {};

	// OPTIONAL - Wert zum Bestätigen in $$xspsubmitvalue. kann mithilfe von context.getSubmittedValue() abgerufen werden
	var submitValue = (arguments[3]) ? arguments[3] : '';

	// Legen Sie die ID in $$xspsubmitid des auszuführenden Ereignishandlers fest
	dojo.query('[name="$$xspsubmitid"]')[0].value = functionName;
	dojo.query('[name="$$xspsubmitvalue"]')[0].value = submitValue;
	this._partialRefresh("post", form, refreshId, options);
}	

Facetten

Eine Facette definiert einen Bereich in einem Steuerelement, in dem andere Steuerelemente positioniert werden können.

Ob ein Steuerelement eine Facette bereitstellen kann, hängt vom Steuerelement selbst und vom Inhalt der Facette ab.

Eine spezielle Verwendungsform von Facetten ist die Platzierung von Pagern in Ansichten. Eine allgemeine Verwendungsform von Facetten ist die Platzierung von Anzeigen in anderen Steuerelementen. Das folgende Beispiel zeigt einen Quellcode für eine Ansicht. Beachten Sie, dass der Bereich facets als ein Attribut des übergeordneten Steuerelements angezeigt wird und das andere Steuerelement enthält.
<xp:viewPanel rows="30" id="viewPanel1">
	<xp:this.facets>
		<xp:pager partialRefresh="true" layout="Previous Group Next"
			xp:key="headerPager" id="pager1">
		</xp:pager>
	</xp:this.facets>
	<xp:this.data>
		<xp:dominoView var="view2" viewName="main"></xp:dominoView>
	</xp:this.data>
	<xp:viewColumn columnName="subject" id="viewColumn1">
		<xp:viewColumnHeader value="subject" id="viewColumnHeader1"></xp:viewColumnHeader>
	</xp:viewColumn>
	<xp:viewColumn columnName="fruit" id="viewColumn2">
		<xp:viewColumnHeader value="fruit" id="viewColumnHeader2"></xp:viewColumnHeader>
	</xp:viewColumn>
</xp:viewPanel>

Die Spezifikation xp:key ist ein Artefakt der Facette und keine Eigenschaft des anderen Steuerelements. Der angeführte Wert kann für einen Pager in einer Ansicht verwendet werden. Verwenden Sie für eine Anzeige einen der folgenden Werte, um die Position des anderen Steuerelements im übergeordneten Steuerelement anzugeben: east, west, south, north, southwest, southeast, northwest und northeast.

Der folgende Beispielcode enthält eine Anzeige, die zwei Verknüpfungen (Inbox und Outbox) und eine Grafik zeigt. Die erste Verknüpfung stellt ein onclick-Ereignis bereit.
<xp:viewPanel>
	<xp:this.facets>
		<xp:panel xp:key="west">
			<xp:link text="Inbox" >
				<xp:eventHandler event="onclick" submit="true">
					<xp:this.action>
					</xp:this.action>
				</xp:eventHandler>
			</xp:link>
			<xp:br/>
			<xp:link  text="Outbox" />
			<xp:br/>
			<xp:image id="viewPickerImage"
				value="/images/sampleViewPicker.gif" />
		</xp:panel>
	</xp:this.facets>
<xp:viewPanel>

Im Entwurfsmodus sind Facetten nicht sichtbar. Sie müssen den Quellenmodus verwenden, um Facetten direkt zu erstellen und zu ändern.

Dojo-Widgets

Dojo-Widgets sind vordefinierter JavaScript-Code, HTML-Code und CSS-Deklarationen, die das Aussehen und die Verwendung von Steuerelementen sowohl im Browser als auch im Notes-Client verbessern.

Dojo-Widgets können für die folgenden Steuerelemente verwendet werden: Editierfeld, Rich-Text-Steuerelement, mehrzeiliges Editierfeld, Schaltfläche, Kontrollkästchen, Optionsfeld, Datum-/Zeitauswahlfunktion, Inhaltsbereich, Fenster, Tabelle, Div.

In Domino 8.5.3 befinden sich die Dojo-Dateien im Notes-Datenverzeichnis unter domino\js\dojo-1.5.0\dijit. In Domino 8.5.2 befinden sie sich unter domino\js\dojo-1.4.1\dijit.

Anwendungen sollten auf Dojo-Dateien über /.ibmxspres/dojoroot/ verweisen, das der unterstützten Version zugeordnet ist.

Weitere Informationen zu Dojo finden Sie unter http://api.dojotoolkit.org.

Dojo-Ressourcen auf einer XPage verfügbar machen

Dojo-Ressourcen müssen verfügbar gemacht werden, bevor sie auf Steuerelemente angewendet werden.

Informationen zu diesem Vorgang
So machen Sie Dojo-Ressourcen auf einer XPage verfügbar:
Vorgehensweise
  1. Setzen Sie den Fokus auf die XPage selbst.
  2. Wählen Sie auf der Registerkarte Eigenschaften die Option Dojo.
  3. Setzen Sie dojoTheme auf "true".
  4. Wählen Sie auf der Registerkarte Eigenschaften die Option Ressourcen aus.
  5. Führen Sie für jedes Widget, das Sie verfügbar machen möchten, die folgenden Schritte aus:
    1. Klicken Sie auf Hinzufügen und wählen Sie Dojo-Modul aus.
    2. Geben Sie den Namen des Dojo-Moduls an, beispielsweise dijit.form.NumberSpinner.
    3. (Optional) Geben Sie eine Bedingung an - ein Script, das zu "true" oder "false" ausgewertet wird.
    4. Klicken Sie auf OK.

Dojo-Widget auf ein Steuerelement anwenden

Wenn Dojo-Ressourcen auf einer XPage verfügbar sind, können Sie diese auf Steuerelemente anwenden.

Informationen zu diesem Vorgang
So wenden Sie ein Dojo-Widget auf ein Steuerelement an, z. B. auf ein Editierfeld:
Vorgehensweise
  1. Setzen Sie den Fokus auf das Steuerelement.
  2. Wählen Sie auf der Registerkarte Eigenschaften die Option Dojo.
  3. Legen Sie für Dojo type den Namen einer Dojo-Modulressource fest, z. B. dijit.form.NumberSpinner. Unter Alle Eigenschaften heißt diese Option dojoType.
  4. So legen Sie einen Attributwert fest:
    1. Klicken Sie auf das Symbol Hinzufügen.
    2. Geben Sie den Namen des Attributs an, beispielsweise value oder smallDelta für dijit.form.NumberSpinner.
    3. Geben Sie den Wert des Attributs an, zum Beispiel 100 für value oder 5 für smallDelta in dijit.form.NumberSpinner.
    Unter Alle Eigenschaften heißt diese Option dojoAttributes.
Ergebnisse
Wenn Sie dijit.form.NumberSpinner, das auf ein Editierfeld angewendet wird, speichern und voranzeigen, werden neben dem Editierfeld ein Auf- und ein Abwärtspfeil (das Drehfeld) angezeigt. Der Wert des Attributs value wird als Anfangswert des Editierfelds verwendet. Wenn Sie auf den Aufwärtspfeil bzw. den Abwärtspfeil klicken, wird der Wert um den Wert des Attributs smallDelta erhöht bzw. verringert.

Steuerelemente - Referenz

Hier finden Sie Informationen zu den Steuerelementen für XPages.

br - Zeilenumbruch

Fügt einen Zeilenumbruch in den Text ein

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:br attributes>Inhalt</xp:br>
Tabelle 1. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen title
Allgemein attrs, binding, id, loaded, rendered, rendererType
Dojo dojoAttributes, dojoType
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Verwendung

Zur Ausführungszeit wird ein Zeilenumbruch auf der Seite angezeigt.

Dieses Steuerelement verwendet normalerweise keine Eigenschaften.

Beispiele
Hier werden zwei Schaltflächen durch einen Zeilenumbruch voneinander getrennt:
<xp:button value="Submit" id="button2">
	<xp:eventHandler event="onclick" submit="true" refreshMode="complete"
	immediate="false" save="true"></xp:eventHandler>
</xp:button>
<xp:br></xp:br>
<xp:button value="Cancel" id="button3">
	<xp:eventHandler event="onclick" submit="true" refreshMode="complete"
	immediate="true" save="false"></xp:eventHandler>
</xp:button>

button - Schaltfläche

Zeigt eine Schaltfläche an, auf die der Benutzer klicken kann, um eine Aktion auszuführen

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:button attributes>Inhalt</xp:button>
Tabelle 2. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte button1, button2 usw. an.
value Gibt die Beschriftung für die Schaltfläche an
eventHandler Gibt die Aktion an, die beim Aktivieren der Schaltfläche ausgeführt wird. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt zur Verwendung.
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird eine Schaltfläche auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann auf diese Schaltfläche klicken.
Es gibt drei Typen von Schaltflächen:
  • Schaltfläche (Standard) reagiert auf Ereignishandler, die Sie erstellen können, z. B. für onclick.
  • Übergeben speichert Daten und schließt die Seite.
  • Abbrechen schließt die Seite.
Wird eine Seite geschlossen, so wird die nächste geladene Seite durch die Eigenschaft navigationRules für die Seite bestimmt. Auf der Benutzeroberfläche ist dies Nächste Seite (Erfolg oder Abbruch).
Zum Festlegen des Schaltflächentyps über die Benutzeroberfläche klicken Sie unter Eigenschaften auf Schaltfläche und suchen Sie nach Schaltflächentyp. Die generierte Eigenschaft eventHandler weist die folgenden Attribute auf. Folgen Sie diesen Regeln, wenn Sie die Eigenschaft eventHandler manuell erstellen.
Schaltfläche Übergeben Abbrechen
event=any event="onclick" event="onclick"
submit=any submit="true" submit="true"
refreshMode=any refreshMode="complete" refreshMode="complete"
immediate=any immediate="false" immediate="true"
save=any save="true" save="false"
action=simple action or event handler action=none action=none
Beispiele
Dieses Schaltflächensteuerelement ist vom Typ "Übergeben".
<xp:button id="button1" value="Submit">
	<xp:eventHandler event="onclick"
		submit="true" refreshMode="complete" immediate="false" save="true">
	</xp:eventHandler>
</xp:button>
Dieses Schaltflächensteuerelement ist vom Typ "Abbrechen".
<xp:button id="button2" value="Cancel">
	<xp:eventHandler event="onclick"
		submit="true" refreshMode="complete" immediate="true" save="false">
	</xp:eventHandler>
</xp:button>
Dieses Schaltflächensteuerelement ist vom Typ "Schaltfläche" und führt beim Anklicken die einfache Aktion "Daten speichern" aus.
<xp:button id="button1" value="Save and Exit">
	<xp:eventHandler event="onclick" submit="true" refreshMode="complete">
		<xp:this.action>
			<xp:save name="/xpage2.xsp"></xp:save>
		</xp:this.action>
	</xp:eventHandler>
</xp:button>

Callback - Editierbarer Bereich

Bietet ein angepasstes Steuerelement mit einem Bereich, der nach Integration in eine XPage editiert werden kann.

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:callback attributes>content</xp:callback>
Tabelle 4. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte callback1, callback2 usw. an.
facetName Kennzeichnet den Facettenbereich.
Tabelle 5. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Allgemein attrs, binding, facetName, id, loaded, rendered, rendererType
Darstellung disableTheme, themeId
Verwendung
Dieses Steuerelement gilt nur für das angepasste Steuerelement.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter Editierbare Bereiche in angepassten Steuerelementen definieren und Allgemeine Eigenschaften für angepasste Steuerelemente festlegen.

checkBox - Kontrollkästchen

Zeigt ein Kästchen an, das aktiviert oder inaktiviert werden kann

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:checkBox attributes>Inhalt</xp:checkBox>
Tabelle 6. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte checkBox1, checkBox2 usw. an.
text Stellt eine Beschriftung zur Verfügung
value Bindet das Steuerelement an ein Datenelement oder einen anderen Wert
checkedValue Gibt den Datenwert an, wenn das Kästchen aktiviert ist. Nimmt standardmäßig die Zeichenfolge true als Wert an.
uncheckedValue Gibt den Datenwert an, wenn das Kästchen inaktiviert ist. Nimmt standardmäßig die Zeichenfolge false als Wert an.
defaultChecked Geben Sie true an, wenn das Kästchen standardmäßig aktiviert sein soll.
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird ein Kontrollkästchen auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann dieses aktivieren oder inaktivieren. Ist das Kontrollkästchen aktiviert, wird darin ein Häkchen angezeigt.
Beispiele
Mit diesem Kontrollkästchen wird abhängig davon, ob das Kästchen aktiviert (Standardeinstellung) oder inaktiviert ist, ein Datenwert zugewiesen.
<xp:checkBox id="checkBox2" text="Use user name instead of Anonymous"
	defaultChecked="true" value="#{document1.loginname}" uncheckedValue="Anonymous"
	checkedValue="#{javascript:session.getUserName()}">
</xp:checkBox>
Dieses Kontrollkästchen ist an die Anforderungsvariable phonesame gebunden. Wird das Kästchen geändert, wird ein Script ausgeführt. Mit dem Script wird der Wert des Steuerelements phonenight (ein Editierfeld) mit dem des Steuerelements phoneday gleichgesetzt, sobald das Kontrollkästchen aktiviert wird.
<xp:checkBox text="Night phone same as day" id="checkBox1"
	value="#{requestScope.phonesame}">
	<xp:eventHandler event="onchange" submit="true" 	refreshMode="complete">
		<xp:this.action><![CDATA[#{javascript:
			if(requestScope.phonesame == "true") {
				getComponent("phonenight").setValue(
					getComponent("phoneday").getValue());
			}
		}]]></xp:this.action>
	</xp:eventHandler>
</xp:checkBox>

checkBoxGroup - Kontrollkästchengruppe

Zeigt mehrere Kästchen an, die aktiviert oder inaktiviert werden können

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:checkBoxGroup attributes>Inhalt</xp:checkBoxGroup>
Tabelle 8. Eingebettete Steuerelemente
Steuerelement Beschreibung
selectItem Stellt ein Element zur Benutzerauswahl bereit
selectItems Stellt ein oder mehrere Elemente zur Benutzerauswahl bereit
Tabelle 9. Wesentliche Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
id Nimmt standardmäßig die Werte checkBoxGroup1, checkBoxGroup2 usw. an.
value Bindet das Steuerelement an ein Datenelement oder einen anderen Wert
Verwendung
Zur Ausführungszeit werden ein oder mehrere Kontrollkästchen auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann diese aktivieren oder inaktivieren. Ist das Kontrollkästchen aktiviert, wird darin ein Häkchen angezeigt.

Das an das Kontrollkästchen gebundene Datenelement muss mehrere Werte zulassen.

Beispiele
Diese Kontrollkästchengruppe stellt zwei Elemente zur Auswahl.
<xp:checkBoxGroup id="checkBoxGroup1" value="#{document1.fruit}">
		<xp:selectItem itemLabel="Apples" itemValue="apples"></xp:selectItem>
		<xp:selectItem itemLabel="Oranges" itemValue="oranges"></xp:selectItem>
	</xp:checkBoxGroup>
Diese Kontrollkästchengruppe stellt mithilfe einer Formel zwei Elemente zur Auswahl.
<xp:checkBoxGroup id="checkBoxGroup1" value="#{document1.fruit}">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:return new Array("Apples|apples", "Oranges|oranges")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:checkBoxGroup>
Diese Kontrollkästchengruppe ruft die zugehörigen Auswahlelemente von den Werten in einer Ansichtsspalte ab.
<xp:checkBoxGroup id="checkBoxGroup1" value="#{document1.fruit}">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:var list = @DbColumn("", "fruits", 1);
			return @Explode(list,",")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:checkBoxGroup>

comboBox - Kombinationsfeld

Zeigt eine Liste von Elementen an, aus denen eines ausgewählt werden kann

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:comboBox attributes>Inhalt</xp:comboBox>
Tabelle 11. Eingebettete Steuerelemente
Steuerelement Beschreibung
selectItem Stellt ein Element zur Benutzerauswahl bereit
selectItems Stellt ein oder mehrere Elemente zur Benutzerauswahl bereit
Tabelle 12. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte comboBox1, comboBox2 usw. an.
text Stellt eine Beschriftung zur Verfügung
value Bindet das Steuerelement an ein Datenelement oder einen anderen Wert
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird eine Dropdown-Liste auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann ein Element auswählen.
Beispiele
Dieses Kombinationsfeld stellt zwei Elemente zur Auswahl.
<xp:comboBox id="comboBox1" value="#{document1.fruit}">
	<xp:selectItem itemLabel="Apples" itemValue="apples"></xp:selectItem>
	<xp:selectItem itemLabel="Oranges" itemValue="oranges"></xp:selectItem>
</xp:comboBox>
Dieses Kombinationsfeld stellt mithilfe einer Formel zwei Elemente zur Auswahl.
<xp:comboBox id="comboBox1" value="#{document1.fruit}">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:return new Array("Apples|apples", "Oranges|oranges")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:comboBox>
Dieses Kombinationsfeld ruft die zugehörigen Auswahlelemente von den Werten in einer Ansichtsspalte ab.
<xp:comboBox id="comboBox1" value="#{document1.fruit}">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:var list = @DbColumn("", "fruits", 1);
			return @Explode(list,",")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:comboBox>

dataTable - Datentabelle

Enthält Zellen, die in Zeilen und Spalten angeordnet und einer Datenquelle zugeordnet sind. Jede Zelle kann weitere Steuerelemente (einschließlich Tabellen) und Text enthalten.

Kategorie
Containersteuerelemente
Syntax
<xp:dataTable attribute>
	<xp:column attributes>Inhalt	</xp:column>
	...
</xp:dataTable>
Tabelle 14. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id (dataTable) Nimmt standardmäßig die Werte dataTable1, dataTable2 usw. an.

(column) Nimmt standardmäßig die Werte column1, column2 usw. an.

value (dataTable) Die Datenbindung besteht normalerweise mit einer Sammlung von Elementen, z. B. mit einem NotesDocumentCollection-Objekt.
var (dataTable) Diese Variable bezieht sich normalerweise auf ein Element der verbundenen Datensammlung, z. B. ein NotesDocument-Objekt, wenn die Bindung mit einem NotesDocumentCollection-Objekt besteht.
Tabelle 16. Alle Eigenschaften (column)
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role
Allgemein binding, id, loaded, rendered, rendererType
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Pager
Ein Facettenbereich, der einen oder mehrere Pager enthält, kann abhängig von den Entwurfsspezifikationen Teil der Tabelle sein. Verwenden Sie den Quellenmodus, um innerhalb des Facettenbereichs zu arbeiten.

Das folgende Beispiel zeigt eine Facette für Pagersteuerelemente:

<xp:this.facets>
	<xp:pager partialRefresh="true" layout="Previous Group Next"
		xp:key="header" id="pager1">
	</xp:pager>
</xp:this.facets>
Die folgenden Optionen auf der Registerkarte Anzeige unter Eigenschaften beeinflussen den Facetteninhalt wie folgt:
  • Mit Pager in Kopfzeile anzeigen (standardmäßig inaktiviert) wird ein pager-Steuerelement mit dem Schlüssel header erstellt. Ist diese Option inaktiviert, werden keine Facettenbereiche erstellt.
  • Mit Pager in Fußzeile anzeigen (standardmäßig inaktiviert) wird ein pager-Steuerelement mit dem Schlüssel footer erstellt.
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird eine Datentabelle auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann jeweils auf eine Zelle der Tabelle zugreifen.

Nachdem eine Datentabelle erstellt wurde, können Sie Zeilen und Spalten hinzufügen und löschen.

Jede Spalte enthält einen, zwei oder drei Werte, die jeweils die Kopfzeile, die mittlere Zeile und die Fußzeile in der Tabelle darstellen. Die mittlere Zeile wird als variable Anzahl von Zeilen wiedergegeben, je nach Anzahl der Elemente in der Datenquelle.

Verwenden Sie für die Funktionalitäten der Domino-Ansicht (z. B. Kategorien, Endsummen, Antwortdokumente und Sortierung) ein Ansichtssteuerelement. Ein Ansichtssteuerelement umfasst die Funktionalitäten der entsprechenden Domino-Quellenansicht.

Wählen Sie dieses Steuerelement, wenn Sie Funktionalitäten benötigen, die über die Funktionalitäten eines Ansichtssteuerelements hinausgehen. Mit diesem Steuerelement kann der Benutzer innerhalb von Spalten Editiervorgänge ausführen. Mit einem Ansichtssteuerelement ist dies nicht möglich. Mit diesem Steuerelement können Sie andere Steuerelemente (z. B. Grafiken) Ihrer Wahl einbetten und binden. Ein Ansichtssteuerelement ist hingegen durch die Gestaltung der Domino-Quellenansicht eingeschränkt.

Beispiele
Diese Datentabelle zeigt die Elemente subject und fruit für alle Dokumente in der aktuellen Datenbank an.
<xp:dataTable id="dataTable1" rows="30"
	value="#{javascript:return database.getAllDocuments()}" var="rowdoc">
	<xp:column id="column1">
		<xp:this.facets>
			<xp:label value="subject" id="label1" xp:key="header" style="font-weight:bold"></xp:label>
		</xp:this.facets>
		<xp:text escape="true" id="computedField1"><xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:return rowdoc.getItemValueString("subject")}]]>
		</xp:this.value>	</xp:text>
	</xp:column>
	<xp:column id="column2">
		<xp:this.facets>
			<xp:label value="fruit" id="label2" xp:key="header" style="font-weight:bold"></xp:label>
		</xp:this.facets>
		<xp:text escape="true" id="computedField2"><xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:return rowdoc.getItemValueString("fruit")}]]>
		</xp:this.value></xp:text>
	</xp:column>
</xp:dataTable>

dateTimeHelper - Datums-/Zeitauswahlfunktion

Zeigt eine Auswahlfunktion für die Auswahl von Datums- und Zeitwerten in einem Editierfeld an

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:dateTimeHelper attributes>Inhalt</xp:dateTimeHelper>
Tabelle 17. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte dateTimeHelper1, dateTimeHelper2 usw. an.
Tabelle 18. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Allgemein binding, id, loaded, rendered, rendererType
Dojo dojoAttributes, dojoType
Format timeClickableIncrement, timeVisibleIncrement, timeVisibleRange
Darstellung disableTheme, themeId
Verwendung
Im Entwurfsmodus wird ein Steuerelement des Typs Datums-/Zeitauswahlfunktion beim Erstellen automatisch in ein Editierfeld-Steuerelement mit dem Anzeigetyp Datum/Zeit eingebettet. Um auf die Eigenschaften der Datums-/Zeitauswahlfunktion zuzugreifen, wählen Sie den Quellenmodus aus und setzen Sie den Fokus auf das eingebettete Element dateTimeHelper.

Zur Ausführungszeit kann der Benutzer auf die Auswahlfunktion klicken und dann ein Datum und eine Uhrzeit auswählen, die in das Editierfeld eingefügt werden sollen.

Beispiele
Dieses Editierfeld enthält eine Auswahlfunktion für die Auswahl von Datums- und Zeitwerten.
<xp:inputText id="inputText4" value="#{document1.mydatetime}">
	<xp:dateTimeHelper id="dateTimeHelper1"></xp:dateTimeHelper>
	<xp:this.converter>
		<xp:convertDateTime type="both" dateStyle="short" timeStyle="short"></xp:convertDateTime>
	</xp:this.converter>
</xp:inputText>

div - Gruppierung

Fungiert als Gruppierung oder Block von Inhalten in HTML. Enthält andere Steuerelemente und Text.

Kategorie
Containersteuerelemente
Syntax
<xp:div attributes>Inhalt</xp:div>
Tabelle 19. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein attrs, binding, dir, id, lang, loaded, rendered, rendererType
Dojo dojoAttributes, dojoType
Ereignisse onclick, ondblclick, onkeydown, onkeypress, onkeyup, onmousedown, onmousemove, onmouseout, onmouseover, onmouseup
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Verwendung

Zur Ausführungszeit wird der Inhalt der Gruppierung mit allen zugeordneten Eigenschaften auf der Seite angezeigt.

Beispiele
Diese "Div"-Steuerelemente enthalten Text und Editierfelder mit unterschiedlicher Darstellung.
<xp:div style="font-weight:bold;padding-bottom:20.0px">
	Day phone =>
	<xp:inputText id="inputText2" value="#{document1.phoneday}"></xp:inputText>
</xp:div>
<xp:div style="font-weight:bold">
	Night phone => 
	<xp:inputText id="inputText3" value="#{document1.phonenight}"></xp:inputText>
</xp:div>

eventHandler - Ereignishandler (Steuerelement)

Reagiert auf Benutzeraktionen wie das Anklicken eines Steuerelements

Kategorie
Sonstige Steuerelemente
Syntax
<xp:eventHandler attributes>Inhalt</xp:eventHandler>
Tabelle 20. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
save Gibt an, ob Daten in Formularen gespeichert werden sollen. Für Schaltflächen des Typs Abbrechen sollte dies auf "false" gesetzt sein.
submit Bei "true" wird eine Anforderung an den Server gesendet und eine Antwort abgerufen. Ein Client-Handler kann das Senden einer Anforderung abbrechen, indem er "false" zurückgibt.
refreshMode Gibt an, ob die Seitenaktualisierung vollständig, teilweise oder überhaupt nicht ausgeführt wird
immediate Dies sollte für Schaltflächen des Typs Abbrechen auf "true" gesetzt sein.
Verwendung
Informationen hierzu finden Sie unter Ereignisse.
Beispiele
Dies ist ein Schaltflächensteuerelement des Typs Übergeben.
<xp:button value="submit" id="button1">
	<xp:eventHandler event="onclick" submit="true"
		refreshMode="complete" immediate="false" save="true">
	</xp:eventHandler>
</xp:button>
Dies ist ein Schaltflächensteuerelement des Typs Abbrechen.
<xp:button value="cancel" id="button2">
	<xp:eventHandler event="onclick" submit="true"
		refreshMode="complete" immediate="true" save="false">
	</xp:eventHandler>
</xp:button>
Dies ist ein Schaltflächensteuerelement mit einem benutzercodierten onclick-Ereignis.
<xp:button value="set username" id="button3">
	<xp:eventHandler event="onclick" submit="true" refreshMode="complete">
		<xp:this.action>
			<![CDATA[#{javascript:getComponent("inputText2").setValue(session.getCommonUserName())}]]>
		</xp:this.action>
	</xp:eventHandler>
</xp:button>

fileDownload - Dateidownload

Lädt eine Datei in das lokale Dateisystem herunter

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:fileDownload attributes>Inhalt</xp:fileDownload>
Tabelle 22. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte fileDownload1, fileDownload2 usw. an.
value Bindet die Dateisteuerung an ein Datenelement oder einen anderen Wert des Typs "Rich Text"
mimetype Erzwingt den MIME-Typ des Downloads und lässt ihn nicht durch den Dateityp bestimmen
useUploadName Standardmäßig wird der ursprüngliche Dateiname verwendet.
filename Gibt den Namen des Anhangs an, wenn Sie nicht den ursprünglichen Dateinamen verwenden
Verwendung
Zur Ausführungszeit werden Informationen zu allen angehängten Dateien auf der Seite angezeigt. Dies kann Typ, Größe, Name, Änderungsdatum und Erstellungsdatum der Datei umfassen und ob der Benutzer die angehängte Datei löschen kann. Der Benutzer kann auf den Namen klicken, um einen Dateibrowser zu öffnen und die angehängte Datei herunterzuladen.
Beispiele
Mit diesem Dateidownload-Steuerelement kann der Benutzer eine Datei aus dem Textelement eines Dokuments herunterladen.
<xp:fileDownload rows="30" id="fileDownload1"
	displayLastModified="false" value="#{document2.body}">
</xp:fileDownload>

fileUpload - Dateiupload

Lädt eine Datei vom lokalen Dateisystem hoch

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:fileUpload attributes>Inhalt</xp:fileUpload>
Tabelle 24. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte fileUpload1, fileUpload2 usw. an.
value Bindet die Dateisteuerung an ein Datenelement oder einen anderen Wert des Typs "Rich Text"
mimetype Erzwingt den MIME-Typ des Uploads und lässt ihn nicht durch den Dateityp bestimmen
useUploadName Standardmäßig wird der ursprüngliche Dateiname verwendet.
filename Gibt den Namen des Anhangs an, wenn Sie nicht den ursprünglichen Dateinamen verwenden
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird ein Dateibrowser auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann eine Datei angeben oder im lokalen Dateisystem auswählen.

Die Datei wird beim Speichern der Seite an das gebundene Element im Datenspeicher angehängt. Dieses Element muss einen Typ aufweisen, das einen Dateianhang ermöglicht, z. B. Rich Text.

Beispiele
Mit diesem Dateiupload-Steuerelement wird eine Datei in das Textelement eines Dokuments hochgeladen.
<xp:fileUpload id="fileUpload1" value="#{document1.body}"></xp:fileUpload>

image - Grafik (Steuerelement)

Zeigt eine Grafik an

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:image attributes>Inhalt</xp:image>
Tabelle 26. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte image1, image2 usw. an.
for Identifiziert das Zielsteuerelement
Tabelle 27. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen alt, role, title
Allgemein attrs, binding, dir, id, ismap, lang, loaded, longdesc, rendered, rendererType, url, usemap, value
Ereignisse onblur, onclick, ondblclick, onfocus, onkeydown, onkeypress, onkeyup, onmousedown, onmousemove, onmouseout, onmouseover, onmouseup
Format height, width
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird eine Grafik auf der Seite angezeigt.
Beispiele
Hier wird eine Grafik auf der Seite platziert.
<xp:image url="/sound.gif" id="image1" alt="Sound image"></xp:image>

include - Einfügeseite

Fügt einen Verweis auf eine andere XPage ein

Kategorie
Containersteuerelemente
Syntax
<xp:include attributes>Inhalt</xp:include>
Tabelle 28. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte include1, include2 usw. an.
pageName Dies ist die Seite, die eingefügt werden soll.
Tabelle 29. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein attrs, binding, componentId, dir, id, loaded, pageName, rendered, rendererType
Daten acl, data, dataContexts, readonly
Dojo dojoAttributes, dojoType
Ereignisse onClientLoad
Darstellung disableTheme, outerStyleClass, style, styleClass, themeId
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird die eingefügte XPage angezeigt.

Im Entwurfsmodus wird die eingefügte Seite nur angezeigt, kann jedoch nicht geändert werden.

Beispiele
Das folgende Beispiel zeigt ein Einfügeseitensteuerelement.
<xp:include pageName="/main.xsp" id="include1"></xp:include>

inputHidden - Verdeckte Eingabe

Blendet Daten für den Benutzer aus

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:inputHidden attributes>Inhalt</xp:inputHidden>
Tabelle 30. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte inputHidden1, inputHidden2 usw. an.
value Bindet das Steuerelement an ein Datenelement oder einen anderen Wert
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird nichts auf der Seite angezeigt. Das Steuerelement kann programmgestützt bearbeitet werden.

Zum Zugreifen auf dieses Steuerelement öffnen Sie in der Palette Steuerelemente die Option Andere (oder klicken Sie auf Erstellen > Andere).

Beispiele
Dieses Steuerelement für verdeckte Eingaben ist an ein Feld in einem Domino-Formular gebunden.
<xp:inputHidden id="inputHidden1" value="#{document1.description}"></xp:inputHidden>

inputRichText - Rich Text

Zeigt ein Eingabefeld für Daten an, die als Rich Text formatiert sind

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:inputRichText attributes>Inhalt</xp:inputRichText>
Tabelle 32. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte inputRichText1, inputRichText2 usw. an.
value Bindet das Steuerelement an ein Datenelement oder einen anderen Wert
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird auf der Seite ein Editierfeld mit einer Symbolleiste angezeigt. Der Benutzer kann Text mit Attributen wie Fettdruck oder Kursivschrift eingeben und Tabellen, Anhänge, eingebettete Objekte und andere Artefakte einfügen.

Der standardmäßige Rich-Text-Editor für XPages ist der CKEditor (http://ckeditor.com). Mit diesem Editor können Grafiken, Tabellen, Links und Emoticons integriert werden. Darüber hinaus enthält der Editor eine Rechtschreibprüfungsfunktion.

Sie können die bereitgestellte Symbolleiste anpassen. Setzen Sie den Fokus auf das Rich-Text-Steuerelement, klicken Sie auf die Registerkarte Dojo und fügen Sie ein Attribut (Eigenschaft dojoAttributes) mit dem Namen toolbarType und dem Wert lite, medium oder full hinzu.

Sie können auch zum Dojo-Rich-Text-Editor zurückkehren. Setzen Sie den Fokus auf das Rich-Text-Steuerelement, klicken Sie auf die Registerkarte Dojo und geben Sie ibm.xsp.widget.layout.RichText als Dojo-Typ (Eigenschaft dojoType) an.

Beispiele
Dieses Rich-Text-Steuerelement ist an ein Feld in einem Domino-Formular gebunden.
<xp:inputRichText id="inputRichText1" value="#{document1.body}"></xp:inputRichText>
Dieses Rich-Text-Steuerelement verwendet den Dojo-Editor.
<xp:inputRichText id="inputRichText1"
	value="#{document1.body}" dojoType="ibm.xsp.widget.layout.RichText">
</xp:inputRichText>
Dieses Rich-Text-Steuerelement stellt eine vollständige Symbolleiste bereit.
<xp:inputRichText id="inputRichText1" value="#{document1.body}">
	<xp:this.dojoAttributes>
		<xp:dojoAttribute name="toolbarType" value="full"></xp:dojoAttribute>
	</xp:this.dojoAttributes>
</xp:inputRichText>

inputText - Editierfeld

Zeigt ein Eingabefeld für eine Zeile von Daten an

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:inputText attributes>Inhalt</xp:inputText>
Tabelle 34. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte inputText1, inputText2 usw. an.
value Bindet das Editierfeld an ein Datenelement oder einen anderen Wert
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird ein Editierfeld auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann in dem Feld eine Textzeile eingeben.
Beispiele
Dieses Editierfeldsteuerelement ist an ein Feld in einem Domino-Formular gebunden.
<xp:inputText id="inputText1" value="#{document1.subject}"></xp:inputText>
Dieses Editierfeldsteuerelement ist an eine Bereichsvariable gebunden.
<xp:inputText id="inputText2" value="#{requestScope.subject}"></xp:inputText>

inputTextarea - Mehrzeiliges Editierfeld

Zeigt ein Eingabefeld für mehrere Zeilen von Daten an

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:inputTextarea attributes>Inhalt</xp:inputTextarea>
Tabelle 36. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte inputTextarea1, inputTextarea2 usw. an.
value Bindet das Steuerelement an ein Datenelement oder einen anderen Wert
cols Gibt die Spaltenanzahl an, wenn dies nicht durch das Attribut width von style überschrieben wird
rows Gibt die Zeilenanzahl an, wenn dies nicht durch das Attribut height von style überschrieben wird
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird ein Editierfeld auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann in dem Feld mehrere Zeilen Text eingeben. Wenn der Benutzer die Größe des Felds überschreitet, werden Symbole zum Blättern angezeigt.
Beispiele
Dieses Steuerelement für mehrzeilige Editierfelder ist an ein Feld in einem Domino-Formular gebunden.
<xp:inputTextarea id="inputTextarea1" value="#{document1.description}"
	cols="64" rows="8">
</xp:inputTextarea>

label - Beschriftung (Steuerelement)

Zeigt Text an

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:label attributes>Inhalt</xp:label>
Tabelle 38. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte label1, label2 usw. an.
value Gibt die Beschriftung für die Schaltfläche an
for Gibt das Steuerelement an, das in den Fokus gesetzt wird, wenn der Benutzer auf dieses Steuerelement klickt oder auf andere Weise den Fokus darauf setzt
Tabelle 39. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen accesskey, role, title
Allgemein attrs, binding, dir, for, htmlFilter, id, lang, loaded, rendered, rendererType
Daten converter, value
Ereignisse onblur, onclick, ondblclick, onfocus, onkeydown, onkeypress, onkeyup, onmousedown, onmousemove, onmouseout, onmouseover, onmouseup
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Verwendung

Zur Ausführungszeit wird der Wert der Beschriftung auf der Seite angezeigt. Der Fokus wird wie angegeben umgeleitet.

Beispiele
Dieses Beschriftungssteuerelement zeigt den allgemeinen Benutzernamen in Blau an:
<xp:label
	value="#{javascript:session.getCommonUserName()}"
	id="label1" style="color:rgb(0,0,255)" for="inputText1">
</xp:label>

listBox - Listenfeld

Zeigt eine Liste von Elementen an, aus denen eines oder mehrere ausgewählt werden können

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:listBox attributes>Inhalt</xp:listBox>
Tabelle 42. Eingebettete Steuerelemente
Steuerelement Beschreibung
selectItem Stellt ein Element zur Benutzerauswahl bereit
selectItems Stellt ein oder mehrere Elemente zur Benutzerauswahl bereit
Tabelle 43. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte listBox1, listBox2 usw. an.
value Bindet das Steuerelement an ein Datenelement oder einen anderen Wert
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird ein Feld mit einer Liste von Elementen auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann ein oder mehrere Elemente auswählen. Bei mehr als einem Element muss multiple auf "true" gesetzt sein.

Damit mehrere Elemente ausgewählt werden können, muss das Datenelement, das an das Listenfeld gebunden ist, mehrere Werte zulassen.

Beispiele
Dieses Listenfeldsteuerelement stellt zwei Elemente zur Auswahl.
<xp:listBox id="listBox1" value="#{document1.fruit}" multiple="true">
	<xp:selectItem itemLabel="Apples" itemValue="apples"></xp:selectItem>
	<xp:selectItem itemLabel="Oranges" itemValue="oranges"></xp:selectItem>
</xp:listBox>
Dieses Listenfeldsteuerelement stellt mithilfe einer Formel zwei Elemente zur Auswahl.
<xp:listBox id="listBox1" value="#{document1.fruit}"
	multiple="true">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:return new Array("Apples|apples", "Oranges|oranges")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:listBox>
Dieses Listenfeld ruft die zugehörigen Auswahlelemente von den Werten in einer Ansichtsspalte ab.
<xp:listBox id="listBox1" value="#{document1.fruit}"
	multiple="true">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:var list = @DbColumn("", "fruits", 1);
			return @Explode(list,",")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:listBox>

message - Fehler anzeigen

Zeigt Fehlernachrichten für ein einzelnes Steuerelement an

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:message attributes>Inhalt</xp:message>
Tabelle 45. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte message1, message2 usw. an.
for Identifiziert das Zielsteuerelement
Tabelle 46. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein attrs, binding, dir, for, id, lang, loaded, rendered, rendererType
Format showDetail, showSummary, tooltip
Darstellung disableTheme, errorClass, errorStyle, fatalClass, fatalStyle, infoClass, infoStyle, style, styleClass, themeId, warnClass, warnStyle
Alle Eigenschaften
Verwendung
Die meisten Gültigkeitsprüfungen finden standardmäßig auf dem Client statt, bevor eine Anforderung an den Server gesendet wird. Schlägt die Gültigkeitsprüfung fehl, zeigt der Client eine Fehlernachricht in einem Dialogfeld an und bricht die Serveranforderung ab.

Wenn Sie möchten, dass Gültigkeitsprüfungen auf dem Server stattfinden und die Fehlernachricht in diesem Steuerelement angezeigt wird, müssen Sie disableClientSideValidation für das Zielsteuerelement auf true setzen.

Beispiele
Hier wird ein Eingabefeld an numerische Daten gebunden und auf Clientseite nicht überprüft. Im Folgenden wird eine Fehleranzeige für das Eingabefeld dargestellt.
<xp:inputText id="inputText3" value="#{document1.number}"
	disableClientSideValidation="true">
	<xp:this.converter>
		<xp:convertNumber type="number"></xp:convertNumber>
	</xp:this.converter>
</xp:inputText>
<xp:message id="message1" for="inputText3"></xp:message>
Wenn der Benutzer im Eingabefeld einen nicht numerischen Wert eingibt, wird in der Fehleranzeige die folgende Nachricht angezeigt:
Dieses Feld enthält keine gültige Zahl.

messages - Fehler anzeigen

Zeigt Fehlernachrichten für alle Steuerelemente auf einer Seite an

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:messages attributes>Inhalt</xp:messages>
Tabelle 47. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte message1, message2 usw. an.
layout Das Layout kann die Form einer Liste (Standardeinstellung) oder Tabelle haben.
Tabelle 48. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein attrs, binding, dir, globalOnly, id, lang, loaded, rendered, rendererType
Format layout, showDetail, showSummary, tooltip
Darstellung disableTheme, errorClass, errorStyle, fatalClass, fatalStyle, infoClass, infoStyle, style, styleClass, themeId, warnClass, warnStyle
Verwendung
Die meisten Gültigkeitsprüfungen finden standardmäßig auf dem Client statt, bevor eine Anforderung an den Server gesendet wird. Schlägt die Gültigkeitsprüfung fehl, zeigt der Client eine Fehlernachricht in einem Dialogfeld an und bricht die Serveranforderung ab.

Wenn Sie möchten, dass Gültigkeitsprüfungen auf dem Server stattfinden und die Fehlernachricht in diesem Steuerelement angezeigt wird, müssen Sie disableClientSideValidation für das Zielsteuerelement auf true setzen.

Beispiele
Hier wird ein Eingabefeld an numerische Daten gebunden und auf Clientseite nicht überprüft. Im Folgenden wird eine Fehleranzeige für das Eingabefeld dargestellt.
<xp:inputText id="inputText3" value="#{document1.number}"
	disableClientSideValidation="true">
	<xp:this.converter>
		<xp:convertNumber type="number"></xp:convertNumber>
	</xp:this.converter>
</xp:inputText>
<xp:message id="message1" for="inputText3"></xp:message>
Wenn der Benutzer im Eingabefeld einen nicht numerischen Wert eingibt, wird in der Fehleranzeige die folgende Nachricht angezeigt:
Dieses Feld enthält keine gültige Zahl.

pager - Pager

Verteilt die Daten für ein Containersteuerelement auf mehrere Seiten, wenn sie nicht in einem Fenster angezeigt werden können

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:pager attributes>
	<xp:pagerControl attributes></xp:pagerControl> <!--if custom for page style-->
Inhalt</xp:pager>
Tabelle 49. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id (pager) Nimmt standardmäßig die Werte pager1, pager2 usw. an.

(pagerControl) Nimmt standardmäßig die Werte pagerControl1, pagerControl2 usw. an.

layout (pager) Verwenden Sie für das Layout der Steuerelemente entweder diese Eigenschaft oder betten Sie pagerControl-Steuerelemente ein.
for (pager) Wird nur verwendet, wenn sich der Pager nicht innerhalb des Zielsteuerelements befindet
type (pagerControl) Der Typ wird generiert, wenn Sie im Pager unter Pagerdarstellung die Option Angepasst auswählen.
Tabelle 50. Alle Eigenschaften (pager)
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein attrs, alwaysCalculateLast, binding, dir, for, id, lang, loaded, pageCount, partialExecute, partialRefresh, rendered, rendererType
Format layout, panelPosition
Darstellung disableTheme, outerStyleClass, style, styleClass, themeId
Verwendung
Zur Ausführungszeit kann der Benutzer auf den Pager klicken, um Daten in einem Steuerelement zu durchlaufen, das einen Datendurchlauf ermöglicht, z. B. in einem Ansichtsfenster.

Ein Pager kann innerhalb des Steuerelements mit den Daten in einem Facettenbereich platziert werden. Alternativ kann der Pager über die Eigenschaft for mit dem Datensteuerelement verknüpft werden.

Pagersteuerelemente können auf zwei Arten erstellt werden:
  • Festlegen der Eigenschaft "layout". Klicken Sie im Entwurfsmodus unter Eigenschaften auf die oberste Registerkarte und wählen Sie für Pagerdarstellung eine der Optionen unter Beispiel aus.
  • Einbetten von "pagerControl"-Steuerelementen. Klicken Sie im Entwurfsmodus unter Eigenschaften auf die oberste Registerkarte und wählen Sie für Pagerdarstellung die Option Angepasst aus.
Beispiele
Dieses Ansichtsfenstersteuerelement enthält ein Pagersteuerlement:
<xp:viewPanel rows="30" id="viewPanel1">
	<xp:this.facets>
		<xp:pager partialRefresh="true"
			layout="Previous Separator Group Separator Next"
			xp:key="headerPager" id="pager1">
		</xp:pager>
	</xp:this.facets>
	<xp:this.data>
		<xp:dominoView var="view2" viewName="main"></xp:dominoView>
	</xp:this.data>
	<xp:viewColumn columnName="subject" id="viewColumn1">
		<xp:viewColumnHeader value="subject"
			id="viewColumnHeader1">
		</xp:viewColumnHeader>
	</xp:viewColumn>
	<xp:viewColumn columnName="fruit" id="viewColumn2">
		<xp:viewColumnHeader value="fruit" id="viewColumnHeader2"></xp:viewColumnHeader>
	</xp:viewColumn>
</xp:viewPanel>

pagerControl - Untergeordnetes Pagersteuerelement

Gibt ein Pagersteuerelement innerhalb des allgemeinen Pagers an

Kategorie
Containersteuerelemente
Verwendung
Siehe pager.

panel - Anzeige

Dient als Container für andere Steuerelemente und Text mit allgemeinen Datenquellen und Eigenschaften

Kategorie
Containersteuerelemente
Syntax
<xp:panel attributes>Inhalt</xp:panel>
Tabelle 52. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein attrs, binding, dir, id, loaded, rendered, rendererType, tagName
Daten acl, data, dataContexts, readonly
Dojo dojoAttributes, dojoType
Ereignisse onClientLoad
Darstellung disableTheme, outerStyleClass, style, styleClass, themeId
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird der Inhalt der Anzeige mit allen zugeordneten Datenquellen und Eigenschaften auf der Seite angezeigt.
Beispiele
Dieses Anzeigesteuerelement definiert eine Datenquelle und enthält Text und Editierfelder.
<xp:panel style="height:60.0px;width:408.0px">
	<xp:this.data>
		<xp:dominoDocument var="document2" formName="form1"></xp:dominoDocument>
	</xp:this.data>
	<xp:inputText id="inputText2" value="#{document2.phoneday}"></xp:inputText>
	day phone	<xp:br></xp:br>
	<xp:inputText id="inputText3" value="#{document2.phonenight}"></xp:inputText>
	night phone
</xp:panel>

paragraph - Absatz

Fasst Text in einem Absatzformat zusammen

Kategorie
Sonstige Steuerelemente
Syntax
<xp:paragraph attributes>Inhalt</xp:paragraph>
Tabelle 53. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte paragraph1, paragraph2 usw. an.
Tabelle 54. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein attrs, binding, dir, id, lang, loaded, rendered, rendererType
Dojo dojoAttributes, dojoType
Ereignisse onclick, ondblclick, onkeydown, onkeypress, onkeyup, onmousedown, onmousemove, onmouseout, onmouseover, onmouseup
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Verwendung

Zur Ausführungszeit wird der Inhalt des Absatzes mit allen zugeordneten Eigenschaften auf der Seite angezeigt.

Beispiele
Mit diesem Absatzsteuerelement wird ein Textabsatz in Fettdruck erstellt.
<xp:paragraph id="paragraph1" style="font-weight:bold>Now is the time.</xp:paragraph>

platformEvent - Plattformereignis

Verarbeitet ein Plattformereignis

Kategorie
Sonstige Steuerelemente
Syntax
<xp:platformEvent attributes>Inhalt</xp:platformEvent>
Tabelle 55. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte platformEvent1, platformEvent2 usw. an.
Tabelle 56. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Allgemein binding, eventName, id, lang, loaded, rendered, rendererType
  onevent
Darstellung disableTheme, themeId
Verwendung

Plattformereignisse werden verwendet, um Ereignisse von Verbundanwendungen auf dem Notes-Client bereitzustellen.

radio - Optionsfeld

Zeigt eine Schaltfläche an, die aktiviert oder inaktiviert werden kann. In einer Gruppierung kann nur eine Schaltfläche ausgewählt werden.

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:radio attributes>Inhalt</xp:radio>
Tabelle 57. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte radio1, radio2 usw. an.
text Stellt eine Beschriftung zur Verfügung
value Bindet das Steuerelement an ein Datenelement oder einen anderen Wert
selectedValue Gibt den Datenwert bei Aktivierung der Schaltfläche an
defaultSelected Geben Sie true an, wenn die Schaltfläche standardmäßig aktiviert sein soll.
groupName Ordnet das Optionsfeld einer Gruppe zu
skipContainers Ordnet Optionsfelder in unterschiedlichen Containern (z. B. Spalten in einer Datentabelle) derselben Gruppe zu
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird eine Schaltfläche auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann diese aktivieren oder inaktivieren. Ist die Schaltfläche aktiviert, wird sie ausgefüllt angezeigt.

Wird eine Schaltfläche aktiviert, werden alle anderen Schaltflächen, die derselben Gruppe zugeordnet sind, inaktiviert.

Das Zuordnen von Schaltflächen zu einer Gruppe erfolgt auf dieselbe Weise wie das Erstellen eines Steuerelements des Typs Optionsfeldgruppe. Die Verwendung einzelner Schaltflächen mit Gruppenzuordnungen ermöglicht Ihnen eine flexible Platzierung.

Beispiele
Diese Optionsfeldsteuerelemente ordnen dem Element document1.fruit je nach Auswahl den Wert apples oder oranges zu. Die Schaltflächen sind aufeinander abgestimmt. Wird apples aktiviert, so wird oranges inaktiviert.
<xp:radio text="Apples" id="radio1" value="#{document1.fruit}"
	groupName="fruit" selectedValue="apples">
</xp:radio>
<xp:radio text="Oranges" id="radio2" value="#{document1.fruit}"
	groupName="fruit" selectedValue="oranges">
</xp:radio>

radioGroup - Optionsfeldgruppe

Zeigt mehrere Optionsfelder an, die aktiviert oder inaktiviert werden können. Nur ein Feld in der Gruppe kann ausgewählt werden.

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:radioGroup attributes>Inhalt</xp:radioGroup>
Tabelle 59. Eingebettete Steuerelemente
Steuerelement Beschreibung
selectItem Stellt ein Element zur Benutzerauswahl bereit
selectItems Stellt ein oder mehrere Elemente zur Benutzerauswahl bereit
Tabelle 60. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte radioGroup1, radioGroup2 usw. an.
text Stellt eine Beschriftung zur Verfügung
value Bindet das Steuerelement an ein Datenelement oder einen anderen Wert
Verwendung
Zur Ausführungszeit werden ein oder mehrere Optionsfelder auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann ein Optionsfeld auswählen. Wird ein Optionsfeld aktiviert, werden jedes andere aktivierte Feld inaktiviert.
Beispiele
Diese Optionsfeldgruppe stellt zwei Elemente zur Auswahl.
<xp:radioGroup id="radioGroup1" value="#{document1.fruit}" layout="pageDirection">
	<xp:selectItem itemLabel="Apples" itemValue="apples"></xp:selectItem>
	<xp:selectItem itemLabel="Oranges" itemValue="oranges"></xp:selectItem>
</xp:radioGroup>
Diese Optionsfeldgruppe stellt mithilfe einer Formel zwei Elemente zur Auswahl.
<xp:radioGroup id="radioGroup1" value="#{document1.fruit}"
	layout="pageDirection">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:return new Array("Apples|apples", "Oranges|oranges")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:radioGroup>
Diese Kontrollkästchengruppe ruft die zugehörigen Auswahlelemente von den Werten in einer Ansichtsspalte ab.
<xp:radioGroup id="radioGroup1" value="#{document1.fruit}"
	layout="pageDirection">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:var list = @DbColumn("", "fruits", 1);
			return @Explode(list,",")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:radioGroup>

repeat - Wiederholung

Wiederholt eingebettete Steuerelemente, indem eine Datenquelle durchlaufen wird

Kategorie
Containersteuerelemente
Syntax
<xp:repeat attributes>
	contol ...
</xp:repeat>
Tabelle 62. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte repeat1, repeat2 usw. an.
value Die Datenbindung besteht normalerweise mit einer Sammlung von Elementen, z. B. mit einem NotesDocumentCollection-Objekt.
var Diese Variable bezieht sich normalerweise auf ein Element der verbundenen Datensammlung, z. B. ein NotesDocument-Objekt, wenn die Bindung mit einem NotesDocumentCollection-Objekt besteht.
Tabelle 63. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role
Allgemein attrs, binding, dir, id, lang, loaded, removeRepeat, rendered, rendererType, repeatControls, rowAttrs
Daten first, indexVar, rows, value, var
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird der wiederholte Inhalt des Steuerelements auf der Seite angezeigt. Verwenden Sie var im Inhalt des Wiederholungssteuerelements, um den Inhalt einzelner Elemente der Datenquelle zu wiederholen.
Beispiele
Dieses Wiederholungssteuerelement zeigt die subject-Elemente aller Dokumente in der aktuellen Datenbank an.
<xp:repeat id="repeat1" rows="30"
	value="#{javascript:return database.getAllDocuments()}" var="rowdoc"
	repeatControls="true">
	<xp:text escape="true" id="computedField1">
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:return rowdoc.getItemValueString("subject") + " "}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:text>
</xp:repeat>

scriptBlock - Scriptausgabe

Gibt ein Client-Script aus.

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:scriptBlock attributes>Inhalt</xp:scriptBlock>
Tabelle 64. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte scriptBlock1, scriptBlock2 usw. an.
Wert Gibt das Client-Script an.
Tabelle 65. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Allgemein attrs, binding, charset, defer, id, loaded, rendered, rendererType, src, type
Daten converter, value
Dojo dojoArgs, dojoEvent
Darstellung disableTheme, themeId
Verwendung
Dieses Steuerelement gilt nur für das angepasste Steuerelement.

Während der Ausführungszeit wird das Script ausgeführt, wenn die XPage mit dem angepassten Steuerelement auf dem Client geladen wird.

Beispiele
Dieses Scriptausgabe-Steuerelement ist ein angepasstes Steuerelement. Es zeigt ein Alert-Feld an, wenn es in einer Xpage eingebettet ist. Die XPage wird geöffnet.
<xp:scriptBlock id="scriptBlock2" type="text/javascript">
	<xp:this.value><![CDATA[alert("hello custom")]]></xp:this.value>
</xp:scriptBlock>

section - Abschnitt

Dient als Container für Text und andere Steuerelemente, der ausgeblendet werden kann

Kategorie
Containersteuerelemente
Syntax
<xp:section attributes>Inhalt</xp:section>
Tabelle 66. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte section1, section2 usw. an.
header Die Kopfzeile wird über dem Abschnitt angezeigt und ist auch sichtbar, wenn der Abschnitt ausgeblendet ist.
type Es gibt folgende Formatierungstypen:
  • Standard: kein Rahmen
  • Breit: graue Leiste am unteren Rand
  • Rahmen: graue Leisten an allen vier Seiten
  • Registerkarte: grauer Hintergrund für Pfeil und Abschnittsinhalt unter dem Pfeil
initClosed Standardmäßig ist der Abschnitt zunächst geöffnet.
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird ein Abschnitt auf der Seite angezeigt:
  • Ist der Abschnitt geschlossen, wird nur die Kopfzeile angezeigt.
  • Ist der Abschnitt geöffnet, werden Kopfzeile und Inhalt angezeigt.
Der Benutzer kann den Abschnitt öffnen und schließen.
Beispiele
Dieser Abschnitt enthält zwei Editierfelder.
<xp:section id="section1" header="Phone numbers" type="tab"
	initClosed="true">
	<xp:inputText id="inputText2" value="#{document1.phoneday}"></xp:inputText>day
	<xp:br></xp:br>
	<xp:inputText id="inputText3" value="#{document1.phonenight}"></xp:inputText>night
</xp:section>

selectItem - Auswahlelement

Stellt ein Element zur Benutzerauswahl bereit, z. B. in einem Kontrollkästchen

Kategorie
Keine
Syntax
<xp:selectItem attributes>Inhalt</xp:selectItem>
Tabelle 68. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
itemLabel Stellt den Text bereit, der dem Benutzer angezeigt wird. Erforderlich.
itemValue Stellt einen Wert für das übergeordnete Steuerelement bereit, falls der Benutzer dieses Element auswählt. Erforderlich.
Tabelle 69. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Allgemein attrs, binding, id, itemDescription, itemDisabled, itemLabel, rendered, rendererType
Daten itemValue, value
Format disableTheme, themeId
Verwendung
Betten Sie dieses Steuerelement in ein anderes Steuerelement ein, um für das übergeordnete Steuerelement eine Auswahl an Elementen bereitzustellen.

Setzen Sie im Entwurfsmodus den Fokus auf das Steuerelement, das die Elementauswahl enthalten soll, und klicken Sie unter Eigenschaften auf die Registerkarte Werte. Verwenden Sie die Optionen Element hinzufügen und Liste importieren, um selectItem-Steuerelemente zu erstellen.

Zum Anzeigen der Eigenschaften für die Elementauswahl unter Alle Eigenschaften wechseln Sie in den Quellenmodus und setzen Sie den Fokus auf das eingebettete selectItem-Steuerelement (nicht auf das übergeordnete Steuerelement).

Beispiele
Diese Kontrollkästchengruppe enthält zwei Auswahlelemente.
<xp:checkBoxGroup id="checkBoxGroup1" value="#{document1.fruit}">
	<xp:selectItem itemLabel="Apples" itemValue="apples"></xp:selectItem>
	<xp:selectItem itemLabel="Oranges" itemValue="oranges"></xp:selectItem>
</xp:checkBoxGroup>

selectItems - Auswahlelemente

Stellt ein oder mehrere Elemente zur Benutzerauswahl bereit, z. B. in einem Kontrollkästchen

Kategorie
Keine
Syntax
<xp:selectItems attributes>Inhalt</xp:selectItems>
Tabelle 70. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
value Stellt Beschriftungen, Werte, Beschreibungen und Attribute für die Inaktivierung für ein oder mehrere Beschreibungselemente bereit. Ein Wert ist hier etwas anderes als bei der Datenbindung.
Tabelle 71. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Allgemein attrs, binding, id, loaded, rendered, rendererType
Daten value
Format disableTheme, themeId
Verwendung
Betten Sie dieses Steuerelement in ein anderes Steuerelement ein, um für das übergeordnete Steuerelement eine Auswahl an Elementen bereitzustellen.

Setzen Sie im Entwurfsmodus den Fokus auf das Steuerelement, das die Elementauswahl enthalten soll, und klicken Sie unter Eigenschaften auf die Registerkarte Werte. Verwenden Sie die Option Formelelement hinzufügen, um ein selectItems-Steuerelement zu erstellen.

Zum Anzeigen der Eigenschaften für die Elementauswahl unter Alle Eigenschaften wechseln Sie in den Quellenmodus und setzen Sie den Fokus auf das eingebettete selectItems-Steuerelement (nicht auf das übergeordnete Steuerelement).

Die Werteformel muss einen Bereich zurückgeben. Jedes Element des Bereichs muss ein Auswahlelement definieren, das wie folgt formatiert ist:
label|value|description|disabled
Dabei ist nur label erforderlich. Die vertikalen Balken gehören zur Syntax.

Wenn value nicht angegeben wird, wird standardmäßig der Wert von label verwendet. Setzen Sie disabled auf true, wenn Sie das Auswahlelement inaktivieren (abblenden) möchten.

Für den Rückgabewert können Sie das Ergebnis von @DbColumn oder @DbLookup zerlegen (@Explode).

Beispiele
Diese Kontrollkästchengruppe enthält zwei Auswahlelemente.
<xp:checkBoxGroup id="checkBoxGroup1" value="#{document1.fruit}">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:return new Array("Apples", "Oranges")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:checkBoxGroup>
Bei dieser Kontrollkästchengruppe werden unterschiedliche Bezeichnungen für die Beschriftungen und Werte verwendet.
<xp:checkBoxGroup id="checkBoxGroup1" value="#{document1.fruit}">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:return new Array("Apples|apples", "Oranges|oranges")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:checkBoxGroup>
Bei dieser Kontrollkästchengruppe ist das erste Auswahlelement inaktiviert.
<xp:checkBoxGroup id="checkBoxGroup1" value="#{document1.fruit}">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:return new Array("Apples|apples||true", "Oranges|oranges")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:checkBoxGroup>
Diese Kontrollkästchengruppe ruft die zugehörigen Auswahlelemente von den Werten in einer Ansichtsspalte ab.
<xp:checkBoxGroup id="checkBoxGroup1" value="#{document1.fruit}">
	<xp:selectItems>
		<xp:this.value>
			<![CDATA[#{javascript:var list = @DbColumn("", "fruits", 1);
			return @Explode(list,",")}]]>
		</xp:this.value>
	</xp:selectItems>
</xp:checkBoxGroup>

span - Inhaltsbereich

Fasst Text zusammen, normalerweise für die Anwendung von Eigenschaften

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:span attributes>Inhalt</xp:span>
Tabelle 72. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein attrs, binding, dir, id, lang, loaded, rendered, rendererType
Dojo dojoAttributes, dojoType
Ereignisse onclick, ondblclick, onkeydown, onkeypress, onkeyup, onmousedown, onmousemove, onmouseout, onmouseover, onmouseup
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Verwendung

Zur Ausführungszeit wird der Inhalt des Bereichs mit allen zugeordneten Eigenschaften auf der Seite angezeigt.

Dieses Steuerelement wird normalerweise nicht direkt angewendet. Wenn Sie einen Textausschnitt auf einer Seite hervorheben möchten und dafür eine Eigenschaft wie Fettdruck verwenden, wird automatisch ein Bereich erstellt.

Für das direkte Arbeiten mit einem Bereich empfiehlt sich die Verwendung des Quellenmodus.

Beispiele
Mit diesem Bereichssteuerelement wird ein Text in Fettdruck dargestellt:
<xp:span id="span1" style="font-weight:bold">
	Now is the time.
</xp:span>

tabbedPanel - Registerkartenfenster

Dient als Sammlung von Containern für andere Steuerelemente und Text

Kategorie
Containersteuerelemente
Syntax
<xp:tabbedPanel attributes>
	<xp:tabPanel attributes>Inhalt</xp:tabPanel></xp:tabbedPanel>
	...
</xp:tabbedPanel>
Tabelle 73. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id (tabbedPanel) Nimmt standardmäßig die Werte tabbedPanel1, tabbedPanel2 usw. an.

(tabPanel) Nimmt standardmäßig die Werte tabPanel1, tabPanel2 usw. an.

selectedTab (tabbedPanel) Die Registerkarte, die im Registerkartenfenster zunächst geöffnet wird
text (tabPanel) Stellt eine Beschriftung für die Registerkarte bereit
Tabelle 74. Alle Eigenschaften (tabbedPanel)
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein attrs, binding, dir, id, lang, loaded, rendered, rendererType, selectedTab
Darstellung containerStyleClass, disableTheme, outerStyleClass, style, styleClass, themeId
Tabelle 75. Alle Eigenschaften (tabPanel)
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein binding, dir, href, id, image, label, lang, loaded, rendered, rendererType
Ereignisse onClick
Darstellung contentStyleClass, disableTheme, endTabStyleClass, middleTabStyleClass, selectedTabStyleClass, startTabStyleClass, style, styleClass, themeId, unselectedTabStyleClass
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird der Inhalt der ausgewählten Registerkarte auf der Seite angezeigt. Die anderen Registerkarten sind ebenfalls sichtbar, nicht jedoch ihr Inhalt. Der Benutzer kann zwischen den Fenstern wechseln, indem er Registerkarten auswählt.
Wenn Sie im Entwurfsmodus den Fokus auf ein Registerkartenfenster setzen, wird das tabbedPanel-Element ausgewählt. Zum Arbeiten mit den tabPanel-Elementen klicken Sie mit der rechten Maustaste oder verwenden Sie das Menü für folgende Aktionen:
  • Mit Inhalt der aktiven Registerkarte auswählen wird der Fokus auf das tabPanel-Element für die Registerkarte im Fokus gesetzt.
  • Mit Aktive Registerkarte entfernen wird das tabPanel-Element für die Registerkarte im Fokus entfernt.
  • Mit Registerkarte einfügen wird ein neues tabPanel-Element eingefügt.
  • Mit Registerkarte anhängen wird ein neues tabPanel-Element angehängt.
Beispiele
Dieses Registerkartenfenster enthält zwei Registerkarten.
<xp:tabbedPanel id="tabbedPanel1" selectedTab="tabPanel1">
	<xp:tabPanel id="tabPanel1" label="Day">
		<xp:inputText id="inputText2"
			value="#{document1.phoneday}">
		</xp:inputText>
	</xp:tabPanel>
	<xp:tabPanel label="Night" id="tabPanel2">
		<xp:inputText id="inputText3"
			value="#{document1.phonenight}">
		</xp:inputText>
	</xp:tabPanel>
</xp:tabbedPanel>

table - Tabelle

Enthält Zellen, die in Zeilen und Spalten angeordnet sind. Jede Zelle kann weitere Steuerelemente (einschließlich Tabellen) und Text enthalten.

Kategorie
Containersteuerelemente
Syntax
<xp:table attributes>
	<xp:tr attributes>
			<xp:td attributes>Zelleninhalt</xp:td>
			...
	</xp:tr>
	...
</xp:table>
Tabelle 77. Alle Eigenschaften (tr)
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein binding, dir, id, lang, loaded, rendered, rendererType
Dojo dojoAttributes, dojoType
Ereignisse onclick, ondblclick, onkeydown, onkeypress, onkeyup, onmousedown, onmousemove, onmouseout, onmouseover, onmouseup
Format align, valign
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Tabelle 78. Alle Eigenschaften (td)
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein binding, dir, id, lang, loaded, rendered, rendererType
Dojo dojoAttributes, dojoType
Ereignisse onclick, ondblclick, onkeydown, onkeypress, onkeyup, onmousedown, onmousemove, onmouseout, onmouseover, onmouseup
Format align, colspan, rowspan, valign
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Verwendung
Zur Ausführungszeit wird eine Tabelle auf der Seite angezeigt. Der Benutzer kann jeweils auf eine Zelle der Tabelle zugreifen.
Wenn Sie im Entwurfsmodus eine Tabelle auf einer XPage einfügen, werden Sie in einem Dialogfeld nach der Anzahl der Zeilen und Spalten gefragt. Nachdem die Tabelle erstellt wurde, haben Sie folgende Möglichkeiten:
  • Zeilen und Spalten hinzufügen und löschen
  • Zellen miteinander verbinden
  • Einzelne und mehrere Zellen auswählen
  • Zelleninhalt hinzufügen und löschen
Beispiele
Diese Tabelle enthält 4 Zellen, die in 2 Zeilen und 2 Spalten angeordnet sind.
<xp:table>
	<xp:tr>
		<xp:td>
			<xp:label id="label1" value="row 1, column 1"></xp:label>
		</xp:td>
		<xp:td>
			<xp:label value="row 1, column 2" id="label3"></xp:label>
		</xp:td>
	</xp:tr>
	<xp:tr>
		<xp:td>
			<xp:label value="row 2, column 1" id="label2"></xp:label>
		</xp:td>
		<xp:td>
			<xp:label value="row 2, column 2" id="label4"></xp:label>
		</xp:td>
	</xp:tr>
</xp:table>

text - Berechnetes Feld

Zeigt einen Wert an

Kategorie
Kernsteuerelemente
Syntax
<xp:text attributes>Inhalt</xp:text>
Tabelle 79. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id Nimmt standardmäßig die Werte computedField1, computedField2 usw. an.
value Bindet das berechnete Feld an ein Datenelement oder einen anderen Wert
Tabelle 80. Alle Eigenschaften
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role, title
Allgemein attrs, binding, dir, escape, for, htmlFilter, id, lang, loaded, rendered, rendererType, tagName
Daten converter, value
Format contentType
Darstellung disableTheme, outerStyleClass, style, styleClass, themeId
Verwendung

Zur Ausführungszeit wird der Wert des berechneten Felds auf der Seite angezeigt.

Beispiele
Dieses berechnete Feld zeigt die Summe von zwei Bereichsvariablen an:
<xp:text escape="true" id="computedField1"
	value="#{javascript:return requestScope.number1 + requestScope.number2}">
	<xp:this.converter>
		<xp:convertNumber type="number"></xp:convertNumber>
	</xp:this.converter>
</xp:text>
Dieses berechnete Feld zeigt den Wert eines Datenelements an, das an die aktuelle XPage gebunden ist.
<xp:text escape="true" id="computedField4" value="#{document1.subject}"></xp:text>

typeAhead - Dynamische AJAX-Eingabe

Füllt automatisch das übergeordnete Steuerelement aus, wenn der Benutzer eine Folge von Zeichen eingibt, die einem bestimmten Vorschlag entspricht

Kategorie
Sonstige Steuerelemente
Syntax
<xp:typeAhead attributes>Inhalt</xp:typeAhead>
Tabelle 81. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
mode Aktualisierungsmodus
minChars Mindestanzahl an Zeichen, die das automatische Vervollständigen auslösen sollen
valueList Vorschläge, die zurückgegeben werden, wenn deren Anfangszeichen eingegeben werden
valueListSeparator Trennzeichen für Vorschläge
tokens Clienttrennzeichen, wenn das Benutzersystem Vorschläge angibt
ignoreCase Groß-/Kleinschreibung beachten oder ignorieren
Verwendung
Betten Sie dieses Steuerelement in ein anderes Steuerelement ein, um es für die Eingabe in diesem Steuerelement zu verwenden.

Setzen Sie im Entwurfsmodus den Fokus auf das Steuerelement, für das Sie das automatische Vervollständigen verwenden möchten, und klicken Sie unter Eigenschaften auf die Registerkarte Automatisches Vervollständigen. Wenn Sie Funktion für automatisches Vervollständigen aktivieren auswählen, wird ein Steuerelement für automatisches Vervollständigen in das aktuelle Steuerelement eingebettet.

Zum Anzeigen der Eigenschaften für das automatische Vervollständigen unter Alle Eigenschaften wechseln Sie in den Quellenmodus und setzen Sie den Fokus auf das eingebettete typeAhead-Steuerelement (nicht auf das übergeordnete Steuerelement).

Beispiele
Dieses Editierfeldsteuerelement stellt automatisches Vervollständigen zur Verfügung.
<xp:inputText id="inputText1" value="#{document1.subject}">
	<xp:typeAhead mode="full" minChars="1"
	valueList="alpha#beta#charlie#delta#echo#foxtrot"
	valueListSeparator="#" tokens=",/" ignoreCase="true">
</xp:typeAhead></xp:inputText>

view - XPage

Definiert das Containersteuerelement der obersten Ebene, also die XPage selbst

Kategorie
Keine
Alle Eigenschaften
Verwendung
Zur Ausführungszeit werden die Seiteneigenschaften angewendet, sobald die Seite geladen wird.

Setzen Sie im Entwurfsmodus den Fokus außerhalb aller Steuerelemente auf die Seite, um die Seiteneigenschaften anzuzeigen.

Beispiele
Diese XPage definiert eine Datenquelle und enthält ein Editierfeld und eine Schaltfläche.
<xp:view xmlns:xp="http://www.ibm.com/xsp/core">
	<xp:this.data>
		<xp:dominoDocument var="document1" formName="form1"></xp:dominoDocument>
	</xp:this.data>
	<xp:inputText id="inputText1"
		value="#{document1.subject}" style="font-weight:bold">
	</xp:inputText>
	<xp:button value="submit" id="button1" 	style="font-weight:bold">
		<xp:eventHandler event="onclick"
			submit="true" refreshMode="complete" immediate="false" save="true">
		</xp:eventHandler>
	</xp:button>
</xp:view>

viewPanel - Ansicht

Zeigt Daten aus Dokumenten in Zeilen und Spalten an

Kategorie
Containersteuerelemente
Syntax
<xp:viewPanel attributes>
	<xp:this.facets>
		<xp:pager attributes></xp:pager>
	</xp:this.facets>
	<xp:this.data>
		<xp:dominoView attributes></xp:dominoView>
	</xp:this.data>
	<xp:viewColumn attributes">
		<xp:viewColumnHeader attributes></xp:viewColumnHeader>
	</xp:viewColumn>
	...
</xp:viewPanel>
Tabelle 84. Wesentliche Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
id (viewPanel) Nimmt standardmäßig die Werte viewPanel1, viewPanel2 usw. an.

(viewColumn) Nimmt standardmäßig die Werte viewColumn1, viewColumn2 usw. an.

(viewColumnHeader) Nimmt standardmäßig die Werte viewColumnHeader1, viewColumnHeader2 usw. an.

rows (viewPanel) Dies ist die Anzahl der Zeilen, die gleichzeitig angezeigt werden (standardmäßig 30).
Daten (viewPanel) Bindet eine Domino-Ansicht an das Steuerelement
pageName (viewPanel) Wenn ein Spaltenelement eine Verknüpfung ist, wird zum Öffnen des ausgewählten Dokuments standardmäßig die XPage verwendet, die der Dokumentmaske zugeordnet ist. Hier können Sie eine andere XPage angeben, die verwendet werden soll.
columnName (viewColumn) Die Spaltennamen der Datenquelle werden über das Dialogfeld zur Anzeigeerstellung konfiguriert und können später geändert werden.
displayAs, (viewColumn) Die Elemente werden standardmäßig als Text angezeigt. Geben Sie displayAs="link" an, um die Elemente in Verknüpfungen zu den zugrunde liegenden Dokumenten zu ändern.
value (viewColumnHeader) Dies ist die Beschriftung für die Spaltenüberschrift.
Tabelle 86. Alle Eigenschaften (viewColumn)
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role
Allgemein attrs, binding, columnName, displayAs, htmlFilter, id, loaded, rendered, rendererType, width
Daten converter, openDocAsReadonly, pageUrl, value
Ereignisse onClick
Format collapsedImage, contentType, expandedImage, iconAlt, iconSrc, indentResponses, showCheckbox
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Tabelle 87. Alle Eigenschaften (viewColumnHeader)
Kategorie Eigenschaften
Eingabehilfen role
Allgemein attrs, binding, htmlFilter, id, loaded, rendered, rendererType, sortable, value
Format contentType, iconAlt, iconSrc, showCheckbox
Darstellung disableTheme, style, styleClass, themeId
Pager
Ein Facettenbereich, der einen oder mehrere Pager enthält, kann abhängig von den Entwurfsspezifikationen in der Ansicht enthalten sein. Sie können im Facettenbereich andere Steuerelemente anordnen, z. B. Anzeigen. Verwenden Sie den Quellenmodus, um innerhalb des Facettenbereichs zu arbeiten.

Das folgende Beispiel zeigt eine Facette für Pagersteuerelemente:

<xp:this.facets>
	<xp:pager partialRefresh="true" layout="Previous Group Next"
		xp:key="headerPager" id="pager1">
	</xp:pager>
	<xp:viewTitle xp:key="viewTitle" id="viewTitle1" value="View Title"></xp:viewTitle>
	<xp:pager partialRefresh="true" layout="Previous Group Next"
		xp:key="footerPager" id="pager2">
	</xp:pager>
</xp:this.facets>
Die folgenden Optionen auf der Registerkarte Anzeige unter Eigenschaften beeinflussen den Facetteninhalt wie folgt:
  • Mit Pager in Kopfzeile anzeigen (standardmäßig aktiviert) wird ein pager-Steuerelement mit dem Schlüssel headerPager erstellt. Ist diese Option inaktiviert, werden keine Facettenbereiche erstellt.
  • Mit Pager in Fußzeile anzeigen (standardmäßig inaktiviert) wird ein pager-Steuerelement mit dem Schlüssel footerPager erstellt.
  • Mit Titel anzeigen (standardmäßig inaktiviert) wird das Steuerelement viewTitle erstellt.
Verwendung
Mit einem Ansichtssteuerelement wird grundsätzlich eine Domino-Ansicht angezeigt. Im Entwurfsmodus geben Sie den Namen der verbundenen Domino-Ansicht und andere Informationen beim Erstellen des Steuerelements viewPanel in einem Dialogfeld ein. Nach dem Erstellen können Sie mit der rechten Maustaste klicken oder das Menü verwenden, um Spalten einzufügen, hinzuzufügen oder zu löschen.

Wenn Sie Ansichten so konfigurieren, dass Datenkategorien angezeigt werden, können die Benutzer die Kategorien während der Laufzeit ein- und ausblenden. Kategorien sind standardmäßig ausgeblendet. Wenn der Benutzer die Kategorien ein- oder ausblendet, wird die XPage neu geladen, sodass die Daten auf der XPage immer mit dem Server synchronisiert sind.

Für das Paging zählt eine ausgeblendete Kategorie als eine Zeile. Wenn Sie z. B. einen Pager zum Navigieren über fünf Zeilen konfiguriert haben und fünf ausgeblendete Datenzeilen in der Ansicht enthalten sind, zählt der Pager jedes Mal, wenn der Benutzer auf die Schaltflächen zum Vor- oder Zurückbewegen klickt, fünf Kategorien und nicht einzeln ausgeblendete Zeilen. Der jeweilige Zustand der Kategorien (eingeblendet/ausgeblendet) bleibt bestehen, während der Benutzer durch die Datenseiten navigiert.

Beispiele
Dieses Ansichtsfenster enthält zwei Spalten.
<xp:viewPanel rows="30" id="viewPanel1">
	<xp:this.facets>
		<xp:pager partialRefresh="true" layout="Previous Group Next"
			xp:key="headerPager" id="pager1">
		</xp:pager>
	</xp:this.facets>
	<xp:this.data>
		<xp:dominoView var="view2" viewName="main"></xp:dominoView>
	</xp:this.data>
	<xp:viewColumn columnName="subject" id="viewColumn1">
		<xp:viewColumnHeader value="subject" id="viewColumnHeader1"></xp:viewColumnHeader>
	</xp:viewColumn>
	<xp:viewColumn columnName="fruit" id="viewColumn2">
		<xp:viewColumnHeader value="fruit" id="viewColumnHeader2"></xp:viewColumnHeader>
	</xp:viewColumn>
</xp:viewPanel>

Eigenschaften - Referenz

Hier finden Sie Informationen zu den Eigenschaften für XPages.

accept - Akzeptieren

Listet einen zulässigen MIME-Typ für die hochgeladene Datei auf

Kategorie
Allgemein
Syntax
accept="text/html|image/png|image/gif|video/mpeg|text/css|audio/basic"
Verwendung
Klicken Sie im Entwurfsmodus auf Alle Eigenschaften und suchen Sie unter Allgemein nach accept.

Standardmäßig sind alle MIME-Typen zulässig.

accesskey - Tastenkürzel

Gibt ein Zeichen an, das zusammen mit der Taste Alt verwendet wird, um den Fokus auf ein Steuerelement zu setzen

Kategorie
Eingabehilfen
Syntax
accesskey="Taste"
Verwendung
Klicken Sie im Entwurfsmodus unter Eigenschaften auf die oberste Registerkarte und suchen Sie nach Tastenkürzel oder klicken Sie auf Alle Eigenschaften und suchen Sie unter Eingabehilfen nach accesskey.

Die Bereitstellung von Tastenkombinationen ist hilfreich für Benutzer, die mithilfe der Tastatur navigieren möchten, sowie für Benutzer mit eingeschränkter Sehkraft, die auf die Verwendung von accesskey-HTML-Attributen angewiesen sind. Informationen zu Einschränkungen bei Tastenkürzeln finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Browser.

Beispiele
Dieses Editierfeld wird ausgewählt, wenn der Benutzer die Tasten Alt > b drückt.
<xp:inputText id="inputText1" value="#{document1.subject}" accesskey="b"></xp:inputText>

acl - Zugriffskontrollliste

Definiert eine Zugriffskontrollliste für eine Seite oder ein Steuerelement

Kategorie
Daten
Syntax
<xp:this.acl>
	<xp:acl loaded="true|false">
		<xp:this.entries>
			<xp:aclEntry attributes fullName="Name" name="Name"
				right="NOACCESS|READER|EDITOR"
				type="USER|GROUP|ROLE|ORGUNIT|ORGROLE|DEFAULT|ANONYMOUS"
				loaded="true|false">
			</xp:aclEntry>
			...
		</xp:this.entries>
	</xp:acl>
</xp:this.acl>
Verwendung
Setzen Sie im Entwurfsmodus den Fokus auf die Seite oder auf das Containersteuerelement. Klicken Sie auf Alle Eigenschaften und suchen Sie unter Daten nach acl.

Diese Eigenschaft wird auf Seiten und auf einige Containersteuerelemente angewendet.

Enthaltene Eigenschaften
loaded="true|false"
Gibt an, ob die Befehlsinstanz beim Laden des Steuerelements erstellt wird
fullName="Name"
Gibt den vollständigen Namen eines Benutzers an, wenn name nicht der vollständige Name ist
name="Name"
Gibt einen Namen für den Eintrag an
right="NOACCESS|READER|EDITOR"
Definiert die Zugriffsrechte für den Eintrag
type="USER|GROUP|ROLE|ORGUNIT|ORGROLE|DEFAULT|ANONYMOUS"
Definiert den Typ des Eintrags
loaded="true|false"
Gibt an, ob die Befehlsinstanz beim Laden des Eintrags erstellt wird
Beispiele
Diese Anzeige definiert eine Zugriffskontrollliste mit zwei Einträgen.
<xp:panel style="height:60.0px;width:408.0px">
	<xp:this.data>
		<xp:dominoDocument var="document2" formName="form1"></xp:dominoDocument>
	</xp:this.data>
	<xp:this.acl>
		<xp:acl>
			<xp:this.entries>
				<xp:aclEntry name="CN=Mary Moffit/O=IBM"
					right="EDITOR" type="USER">
				</xp:aclEntry></xp:aclEntry>
				<xp:aclEntry name="John Jordon/O=IBM" right="READER"
					type="USER">
				</xp:aclEntry>
			</xp:this.entries>
		</xp:acl>
	</xp:this.acl>
	<xp:inputText id="inputText2" value="#{document2.phoneday}"></xp:inputText>
		day phone	<xp:br></xp:br>
	<xp:inputText id="inputText3" value="#{document2.phonenight}"></xp:inputText>
		night phone
</xp:panel>

action - Anwendungsaktion

Gibt die MethodBinding-Anwendungsaktion an, die aufgerufen werden soll, wenn der Benutzer das Steuerelement aktiviert

Kategorie
Ereignisse
Syntax
action="Aktion"
Verwendung
Der Aktionswert muss eine allgemein zugängliche Methode sein, die keine Parameter verwendet und eine Zeichenfolge zurückgibt. Die Zeichenfolge wird an den NavigationHandler für die jeweilige Anwendung übergeben.

actionListener - Aktionslistener

Gibt den MethodBinding-Aktionslistener an, der benachrichtigt werden soll, wenn der Benutzer das Steuerelement aktiviert

Kategorie
Ereignisse
Syntax
actionListener="Listener"
Verwendung
Der Wert für actionListener muss eine allgemein zugängliche Methode sein, die einen ActionEvent-Parameter annimmt und "void" zurückgibt.

actionListeners - Liste von Aktionslistenern

Gibt eine Sammlung von Aktionslistenern an

Kategorie
Ereignisse
Syntax
<xp:this.actionListeners>
	<xp:actionListener type="javaclass"></xp:actionListener>
	...
</xp:this.actionListeners>

afterPageLoad - Methodenbindung nach dem Laden der Seite

Aktiviert einen Ereignishandler, nachdem eine Seite geladen wurde

Kategorie
Ereignisse
Syntax
<xp:view><xp:this.afterPageLoad attributes>Inhalt</xp:afterPageLoad></xp:view>
Verwendung
Ausführliche Informationen zur Syntax von Ereignishandlern finden Sie unter eventHandler - Ereignishandler (Eigenschaft).

afterRenderResponse - Methodenbindung nach dem Wiedergeben der Antwort

Aktiviert einen Ereignishandler nach der Antwortwiedergabephase des JSF-Zyklus

Kategorie
Ereignisse
Syntax
<xp:view><xp:this.afterRenderResponse attributes>Inhalt</xp:afterRenderResponse></xp:view>
Verwendung
Ausführliche Informationen zur Syntax von Ereignishandlern finden Sie unter eventHandler - Ereignishandler (Eigenschaft).

afterRestoreView - Methodenbindung nach dem Wiederherstellen der Ansicht

Aktiviert einen Ereignishandler nach der Phase zur Wiederherstellung der Ansicht im JSF-Zyklus

Kategorie
Ereignisse
Syntax
<xp:view><xp:this.afterRestoreView attributes>Inhalt</xp:afterRestoreView></xp:view>
Verwendung
Ausführliche Informationen zur Syntax von Ereignishandlern finden Sie unter eventHandler - Ereignishandler (Eigenschaft).

align - Ausrichtung

Richtet Inhalt in einem Container aus

Kategorie
Format
Syntax
align="left|center|right"
Verwendung
Klicken Sie im Entwurfsmodus auf Alle Eigenschaften und suchen Sie unter Format nach align.

allowDelete - Löschen von Dateien zulassen

Legt fest, ob der Benutzer angehängte Dateien löschen kann

Kategorie
Allgemein
Syntax
allowDelete="true|false"
Verwendung
Klicken Sie im Entwurfsmodus auf Alle Eigenschaften und suchen Sie unter Allgemein nach allowDelete.

Standardmäßig wird ein Steuerelement geladen.

alt - Alternativtext

Gibt Text an, der angezeigt werden soll, wenn eine Grafik nicht wiedergegeben werden kann

Kategorie
Eingabehilfen
Syntax
alt="Text"
Verwendung
Klicken Sie im Entwurfsmodus unter Eigenschaften auf die oberste Registerkarte und suchen Sie nach Alternativtext oder klicken Sie auf Alle Eigenschaften und suchen Sie unter Eingabehilfen nach alt.

alwaysCalculateLast - Immer letztes berechnen

Berechnet immer das letzte Dokument in einem Container

Kategorie
Allgemein
Syntax
alwaysCalculateLast="true|false"
Verwendung
Klicken Sie im Entwurfsmodus auf Alle Eigenschaften und suchen Sie unter Allgemein nach alwaysCalculateLast.

Wenn Sie diese Eigenschaft auf true setzen, kann dies die Leistung beeinträchtigen.

attrs - Attributliste

Fügt einem Steuerelement Attribute hinzu. Verwenden Sie diese Eigenschaft nur dann, wenn keine Attribute als Eigenschaften verfügbar sind.

Kategorie
Allgemein
Syntax
<xp:this.attrs>
	<xp:attr attributename="attributevalue" ...</xp:attr>
	...
</xp:this.attrs>
Verwendung
Klicken Sie im Entwurfsmodus auf Alle Eigenschaften und suchen Sie unter Allgemein nach attrs.
Attribute
Sie sollten mindestens die Werte name und value festlegen.
Tabelle 88. Attribute
Attribut Beschreibung
loaded="true|false"
Erstellt das Attribut, wenn die Seite geladen (Standardeinstellung) oder nicht geladen wird.
minimized="true|false"
Minimiert das Attribut in der HTML-Datei, wobei nur der Name und nicht der Wert wiedergegeben wird oder keine Wiedergabe erfolgt (Standardeinstellung).
name="Name"
Der Name eines gültigen HTML-Attributs.
rendered="true|false"
Gibt das Attribut wieder (Standardeinstellung) oder nicht.
uri="true|false"
Behandelt den Wert value als URI oder nicht (Standardeinstellung). Ein URI-Wert ohne Protokoll (z. B. http://) ist relativ zur aktuellen Anwendung. Es gilt die URI-Codierung. Verwenden Sie daher %20 für ein Leerzeichen.
value="Wert"
Der Wert des Attributs. Wird nicht wiedergegeben, wenn minimized den Wert "true" hat.
Verwendung
Diese Eigenschaft ermöglicht die Einbeziehung eines HTML-Attributs, für das keine Steuerelementeigenschaft verfügbar ist. Verwenden Sie den Wert attrs nicht für Attribute, die durch Angeben von Steuerelementeigenschaften generiert werden können.
Beispiele
Dieses Editierfeld fügt das Attribut autofocus hinzu, ohne den dazugehörigen Wert wiederzugeben.
<xp:inputText id="inputText3">
	<xp:this.attrs>
		<xp:attr name="autofocus" value="autofocus" minimized="true"></xp:attr>
	</xp:this.attrs>
</xp:inputText>
Dieses Editierfeld des Typs email fügt das Attribut placeholder hinzu.
<xp:inputText id="inputText3" type="email">
	<xp:this.attrs>
		<xp:attr name="placeholder" value="a@b.com"></xp:attr>
	</xp:this.attrs>
</xp:inputText>

autocomplete - Automatisches Vervollständigen

Aktiviert oder inaktiviert die Browserfunktion, mit der Benutzereingaben gespeichert und automatisch vervollständigt werden

Kategorie
Allgemein
Syntax
autocomplete="on|off"
Verwendung
Klicken Sie im Entwurfsmodus auf Alle Eigenschaften und suchen Sie unter Allgemein nach autocomplete.

Standardmäßig ist das automatische Vervollständigen aktiviert.

Beispiele
Bei diesem Editierfeld ist das automatische Vervollständigen inaktiviert.
<xp:inputText id="inputText1" value="#{document1.subject}"
	title="Subject edit box" autocomplete="off">
</xp:inputText>

beforePageLoad - Methodenbindung vor dem Laden der Seite

Aktiviert einen Ereignishandler, bevor eine Seite geladen wird

Kategorie
Ereignisse
Syntax
<xp:view><xp:this.beforePageLoad attributes>Inhalt</xp:beforePageLoad></xp:view>
Verwendung
Ausführliche Informationen zur Syntax von Ereignishandlern finden Sie unter eventHandler - Ereignishandler (Eigenschaft).

beforeRenderResponse - Methodenbindung vor dem Wiedergeben der Antwort

Aktiviert einen Ereignishandler vor der Antwortwiedergabephase des JSF-Zyklus

Kategorie
Ereignisse
Syntax
<xp:view><xp:this.beforeRenderResponse attributes>Inhalt</xp:beforeRenderResponse></xp:view>
Verwendung
Ausführliche Informationen zur Syntax von Ereignishandlern finden Sie unter eventHandler - Ereignishandler (Eigenschaft).

bgcolor - Hintergrundfarbe

Gibt die Hintergrundfarbe an

Kategorie
Format
Syntax
bgcolor="Farbe"
Verwendung
Klicken Sie im Entwurfsmodus auf Alle Eigenschaften und suchen Sie unter Format nach bgcolor.

binding -